Wie erreicht der Pioneer Funds – European Equity Target Income sein Ausschüttungsziel von 7,0 Prozent?

17. September 2013 von um 15:00 Uhr
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Bei der FondsAuswahl zählt die Unabhängigkeit vom Anbieter!Wie erreicht der Pioneer Funds – European Equity Target Income sein Ausschüttungsziel von 7,0 Prozent? Trotz der sich abzeichnenden „Zinswende“ in den USA und den Ankündigungen der US-Notenbank Fed, ihr massives Liquiditätsprogramm in der zweiten Jahreshälfte zurückzufahren, setzt sich die Niedrigzinsphase weiter fort. Ein Investment in Staatsanleihen guter Bonität bleibt unattraktiv, da die Renditen nur geringfügig über ihren historischen Tiefständen notieren. Berücksichtigt man die aktuelle Inflationsrate im Euroraum, müssen Investoren beim Investment in Zinspapiere mit einem guten Rating reale Wertverluste hinnehmen. Ein Ausweg aus diesem Dilemma kann die Investition in Aktienfonds sein, die sich auf Titel mit besonders hohen Dividendenrenditen fokussieren. In diese Kategorie gehört der Pioneer Funds – European Equity Target Income, der seinen Anlegern neben den Ausschüttungen dividendenstarker Aktien attraktive Zusatzerträge durch die Verfolgung einer Optionsstrategiebietet.

Der Pioneer Funds – European Equity Target Income (WKN A1JPBJ, ISIN LU0701926320) hat bisher bewiesen, dass es gute Möglichkeiten gibt, dem Zinstief zu entkommen. Mit Blick auf sein Ziel, in diesem Jahr eine Ausschüttung in Höhe von 7,0 Prozent zu erwirtschaften, liegt er voll im Plan. Die Juli-Ausschüttung des halbjährlich ausschüttenden Aktienfonds lag exakt bei den angestrebten 3,5 Prozent – ein Qualitätsbeweis für den Fonds, der eine Dividendenstrategie mit einem Options-Overlay vereint. Anleger auf der Suche nach regelmäßigen Erträgen haben bei dem Fonds zu einer beachtlichen Steigerung des FondsVolumens geführt: Anfang September überschritt er bereits die 400-Millionen-EUR-Marke. Die hohen Kapitalzuflüsse in den Fonds zeigen: Die Strategie kommt am Markt an, wo FondsProdukte mit wiederkehrenden Ausschüttungen gesucht sind. Wie sieht die Anlagestrategie des Pioneer Funds – European Equity Target Income im Detail aus?

Der Pioneer-Fonds hat es sich zum Ziel gesetzt, das gegenüber Staats- und Unternehmensanleihen sehr hohe Renditepotenzial substanzstarker europäischer Unternehmen optimal zu nutzen. FondsManager Karl Huber weist darauf hin, dass europäische Aktien mit hohen Dividenden im Vergleich zu festverzinslichen Wertpapieren derzeit ein attraktives Rendite-Risiko-Verhältnis bieten. Die Ausschüttungen der dividendenstärksten europäischen Titel fielen zuletzt fast vier Prozentpunkte höher als die Renditen zehnjähriger Staatsanleihen mit Top-Bonität aus. (Stand: Juni 2013) Für seinen ertragsstarken Fonds zieht Aktienexperte Huber die Konsequenz und nimmt eine gezielte Investition in dividendenstarke Einzeltitel vor, die als besonders aussichtsreich eingestuft werden. Etwa 40 bis 70 europäische Unternehmen mit hoher Dividendenrendite werden nach fundamentalen Kriterien ausgewählt, die typische Marktkapitalisierung der Titel liegt bei über einer Milliarde Euro. Im Zuge einer Bottom-up-Aktienauswahl wird von Huber ein über Sektoren und Länder breit gestreutes Portfolio zusammengestellt. Wichtige Kennzahlen bei der Aktienanalyse sind neben der erwarteten Dividendenrendite das Dividendenwachstum, die Dividendenstabilität und die Dividendenpolitik des Unternehmens. Auf Seite der Fundamentaldaten wird neben der Betrachtung von KGV und Kapitalrendite besonderes Gewicht auf die Wettbewerbspositionierung sowie die Einschätzung der Managementqualität gelegt.

Die Aktienselektion des Pioneer Funds – European Equity Target Income orientiert sich nicht an einer Benchmark. Rund 20 Prozent des FondsVolumens sind taktische Investments, die flexibel Markttrends ausnutzen, 80 Prozent des Portfolios bilden strategische Positionen mit langfristigem Investmenthorizont, die auch danach ausgesucht werden, wie gut sie sich für das Options Overlay eignen. In der Branchenstruktur der ausgewählten Dividendentitel sind Finanzdienstleister, Industriewerte und Telekommunikationsunternehmen besonders stark vertreten. In der geographischen Allokation liegen Deutschland, Frankreich und Großbritannien vorn.

Aktuell liegt die Dividendenrendite des so zusammengestellten Portfolios bei rund 5,0 Prozent. Um die noch fehlenden zwei Prozent zur diesjährigen Zielausschüttung zu erreichen, wendet das FondsManagement eine Optionsstrategie auf Teile des Portfolios an. Konkret handelt es sich dabei um die sogenannte Covered-Call-Strategie. Dabei werden Call-Optionen auf Aktien verkauft, die der Fonds selbst in seinem Depot hält. Der Bezugspreis der Option liegt in der Regel über dem aktuellen Aktienkurs, typischerweise bei rund 105 Prozent. Die Erwartung geht dahin, dass dieser Kurs innerhalb der vier bis acht Wochen laufenden Optionslaufzeit nicht erreicht wird. Die Folge für den Fonds: Er kann eine Optionsprämie vereinnahmen und einen Zusatzertrag erwirtschaften, was besonders bei seitwärts laufenden Aktienmärkten sehr attraktiv ist. „Das Ziel ist es, die Ausübung der Option zu vermeiden“, erklärt der für die Optionsstrategie des Pioneer-Fonds verantwortliche Derivateexperte Herbert Ruf. Dabei habe sich der bevorzugte Ausübungspreis von 105 Prozent im Hinblick auf Ausübungswahrscheinlichkeit und Prämiengenerierung als historisch sehr attraktiv erwiesen.

Im Jahre 2012 hatte die Zielausschüttung des Fonds, die jährlich neu festgelegt wird, aber nicht garantiert werden kann, 6,0 Prozent betragen. Letztlich wurden es mit 7,3 Prozent erheblich mehr. 7,0 Prozent sind nun für das Jahr 2013 anvisiert – und alles deutet darauf hin, dass Anleger sich genau über diesen Wert freuen können. Doch es ist nicht nur die Ausschüttungshöhe, die überzeugt; auch die Wertentwicklung der FondsAnteile kann sich sehen lassen: Mit einer Performance von +37,52 Prozent in Euro seit Auflage (Stand: 06.09.2013) hat sich der Fonds ausgezeichnet entwickelt. Im Gesamtjahr 2012 erreichte das Pioneer-Produkt eine Rendite von +11,65 Prozent, im laufenden Jahr wurde bislang eine Wertentwicklung von +14,28 Prozent verzeichnet. Für einen Fonds, der das Investment in ertragsstarke europäische Aktientitel mit einer risikooptimierten Optionsstrategie vereint, überzeugende Werte!

Fazit:

Letztlich verfügt der Pioneer Funds – European Equity Target Income über eine Reihe unterschiedlicher Ertragsquellen, die in der Gesamtheit seinen Erfolg ausmachen: Die Dividendenausschüttungen der Unternehmen im Fonds, die vereinnahmten Optionsprämien sowie die Kursentwicklung der ausgewählten Dividendenaktien. Damit ist der Pioneer Funds – European Equity Target Income ein attraktives Investment für Investoren, die regelmäßige Ausschüttungen wünschen und in der aktuellen Niedrigzinsphase auf der Suche nach Anlagealternativen zum Rentenmarkt sind. FondsManager Huber erzielt mit ausgewählten europäischen Unternehmensaktien und seiner Optionsstrategie eine Rendite, die klar über der Inflationsrate und den mit festverzinslichen Wertpapieren hoher Bonität zu erzielenden Erträgen liegt. Bei dem aktuellen Zinsniveau sind 7,0 Prozent eine beachtliche Leistung!

Kategorien: Fonds. Kaufen.
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