SJB-Bennewirtz-Fonds-Investorenfrage: Was schwant Value Strategien an den Kapitalmärkten?

23. Mai 2012 von um 15:00 Uhr
Fragen zu aktuellen FondsThemen? Gerd Bennewirtz antwortet.Die Fragen unserer Kunden haben allesamt mit der Verunsicherung aufgrund der aktuellen Lage an den Märkten zu tun: „Was passiert mit dem Euro?“„Sind Staatsbankrotte zu erwarten?“„Welche Inflation kommt auf uns zu?“„Wie entwickeln sich die Finanzierungszinsen?“„Ist Gold noch attraktiv?“ Solche Fragen hören wir sehr häufig. Hier die Antworten. ...

Zuverlässigkeit zählt bei uns doppelt. Tag für Tag! Was Investoren, FondsSparer und Anleger aktuell interessiert! Die FondsFrage heute, die im Zusammenhang mit Aktienfonds steht: Was schwant Value Strategien an den Kapitalmärkten? Hendrik Leber gilt als einer der erfolgreichsten Value Investoren Deutschlands. Immerhin hat es der FondsManager des Aktienfonds Acatis Aktien Global (ISIN: DE0009781740; WKN: 978174) für die Geldanlage seiner Investoren und Anleger auf eine kumulierte Wertentwicklung auf Eurobasis von rund +43,0 Prozent über drei Jahre gebracht: Ihre Werbung. Hier?Das Geheimnis von FondsManager Leber: Aktien von Qualitätsunternehmen günstig kaufen. Anleger und Investoren kennen das als Value Investment. Seit 80 Jahren ist dieser Ansatz auf dem Markt. Seit fünf Jahren funktioniert er laut Leber nicht mehr. Weil den FondsManager dieser Umstand spürbar laust, sucht er nach Alternativen. Zum Beispiel „Black Swan“ Produkte. Gerd Bennewirtz, FondsVerwalter und Geschäftsführer der SJB FondsSkyline OHG 1989, prüft, was Freunde der Geldanlage mit Value Strategie in Zukunft beachten müssen.

„Value läuft seit 80 Jahren, aber seit fünf Jahren nicht mehr“, so FondsManager Hendrik Leber im Interview mit dem „Manager Magazin“. Der Grund liegt für den FondsManager auf der Hand: „Die Märkte sind skeptisch geworden und wollen Taten sehen“, ist Leber überzeugt. Tatkraft sollen aus Sicht der Investoren vor allem die politisch Verantwortlichen entwickeln um die Folgen der Schuldenkrise endlich in den Griff zu bekommen. Nichts würde die Anleger und Investoren noch mehr verunsichern als eine weiteres „Durchwursteln“.

Das gleiche gilt aber auch für FondsManager. Klare Antworten sind Investoren allemal lieber, als ständiges Austesten, das Geld und Rendite kostet. Das Problem: Die klare Antwort, die Leber und andere FondsManager mit Value Strategie bisher geliefert haben, ist nicht mehr die richtige. „Normalerweise kaufe ich Aktien mit einem Sicherheitsabschlag“, berichtet Leber. Er schütze sich so vor Kursschwankungen und eigenen Fehlern. Seiner intellektuellen Überzeugung nach sei diese „Value-Strategie“ deshalb ein rationales Konzept. Angesichts der weit verbreiteten Irrationalität im Markt könnte sich der Ansatz nicht mehr durchsetzen. Selbst Chancen in Form von unterbewerteten Qualitätsunternehmen mit gesunder finanzieller Substanz würden Investoren derzeit links liegen lassen.

Vor lauter Irritation will Leber sogar zum Äußersten greifen. Das heißt: Er macht sich als Value-Investor einerseits stark für einen „Wachstums-Masterplan“, damit die Volkswirtschaften durch einen neuen Konjunkturschub aus der Schuldenkrise „rauswachsen“ können. Andererseits will der FondsManager „Black Swan“ Produkte entwickeln.

Anleger und Investoren fragen zurecht mit Erstaunen, was das für Finanzinstrumente sein sollen, die sich auf seltene, unerwartete Ereignisse mit massiven Folgen vorbereiten. FondsManager Leber charakterisiert diese „Black Swan“ Produkte gegenüber dem „Manager Magazin“ als „komplexe Finanzinstrumente”, die Gewinn in negativen Fällen abwerfen sollen, zum Beispiel alle fünf Jahre.“ Privaten Anlegern rät der FondsManager allerdings, von dieser Art Investments Abstand zu nehmen.

Aus Sicht des „Intelligent Investors“ ist es schon erstaunlich, zu welchen Mittel Hendrik Leber greifen will, um für seinen Fonds die klassische Value-Strategie aufrecht zu erhalten. Immerhin hatte der Urvater der Value Strategie Benjamin Graham seine Idee vom „Sicherheitsabschlag“ beim Kauf von substanziellen Qualitätsaktien Anfang der 1930er Jahre als Antwort auf den Wall Street Crash von 1929 entwickelt.

Ein gelehriger Schüler Grahams gilt bis heute als erfolgreichster Value Investor aller Zeiten: Warren Buffett mit seiner Investmentgesellschaft Berkshire Hathaway. Dem „Orakel von Omaha“ werfen einige seiner Investoren vor, er würde sich zurzeit zu viel um den US-Präsidentschaftswahlkampf zwischen Barack Obama und Mitt Romney und zu wenig um sein Portfolio kümmern. Ungeachtet dessen bleiben die vier Grundprinzipien von Buffett dauerhaft für Anleger bestehen: Unabhängige Entscheidungen, striktes Value Konzept, emotionsfreies Investieren und gesunder Menschenverstand.

In Deutschland sind für Anleger und Investoren eine ganze Reihe von Aktienfonds verfügbar, deren FondsManager sich diese Grundsätze zum Vorbild nehmen. In diese Reihe gehört auch Hendrik Leber und sein Acatis Aktien Global. Allerdings gibt es eine Anzahl FondsManager, die in der vergangenen drei Jahren noch erfolgreicher mit ihrer Value Strategie für die Geldanlage ihrer FondsSparer und Investoren gewirtschaftet hat.

Der Finanzzeitschrift „Börse Online“ war das jüngst eine komplette Titelgeschichte wert. An der Spitze der erfolgreichen Value FondsManager in Deutschland rangiert Frank Fischer mit seinem Frankfurter Aktienfonds für Stiftungen (ISIN: DE000A0M8HD2; WKN: A0M8HD). Fischer habe für seine Investoren in den vergangenen drei Jahren eine kumulierte Wertentwicklung von +99,0 Prozent erzielt. Auf +84,0 Prozent kommt der zweitplatzierte Olgerd Eichler mit dem Mainfirst Top European Ideas (ISIN: LU0308864023; WKN: A0MVL0). +80,0 Prozent schaffte der PI Global Value (ISIN: LI0034492384; WKN: A0NE9G), gemanagt vom für viele Anleger prominenten „Krisenexperten“ Max Otte. Platz vier geht an Christoph Bruns, FondsManager des Loys Global (ISIN: LU0107944042; WKN: 926229) der FondsGesellschaft Loys AG mit Sitz in Oldenburg. Der gebürtige Westfale mit Wohnsitz Chicago schaufelte mit seiner Value Strategie in den vergangenen drei Jahren rund +70,0 Prozent an Wertentwicklung ins FondsDepot der Investoren.

SJB-Fazit von Gerd Bennewirtz: Die Value Strategie gehört zu Recht zu den „Klassikern“ des FondsInvestments. Urvater Benjamin Graham hat es geschickt geschafft, dem Einkauf von substanziellen Qualitätsunternehmen zu günstigen Aktienpreisen das Prädikat „intelligent“ aufzudrücken. Natürlich wollen viele Anleger genau diese Linie verfolgen. Dass ein erfahrener Value Investor wie FondsManager Hendrik Leber wegen der an Hysterie grenzenden Irrationalität der Märkte nach Alternativen sucht, ist allerdings ein bemerkenswerter Vorgang. Fast so unerwartet und selten wie ein „Schwarzer Schwan“.

Gerd Bennewirtz, Gründungsgesellschafter und Geschäftsführer: FondsRatschlag!

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