SJB-FondsAnlage Aktuell-StandPunkte: Wem will die Weltbank helfen?

03. Juli 2012 von um 09:30 Uhr
Gerd Bennewirtz, Gründungsgesellschafter SJB der SJB FondsSkyline 1989 e.K..Die StandPunkte sind der börsentägliche Informationsservice für die Premiumkunden der SJB. Sie behandeln Ereignisse aus dem Alltag, sind aber alles andere als alltäglich. Wir sind politisch, wenn nötig polemisch und immer ironisch. Warum sonst hätten wir abendliche Stammleser seit 2003? Hm?

Garantierte Individualität finden Sie bei uns in jedem FondsDepot! SJB-FondsAnlage Aktuell-StandPunkte: Wem will die Weltbank helfen? „Die Weltbank mit Sitz in Washington ist ein Relikt des Zweiten Weltkrieges“, definiert Gerd Bennewirtz, Geschäftsführer und FondsVerwalter der SJB FondsSkyline 1989 e.K. aus Neuss-Korschenbroich, im aktuellen StandPunkt. „Ihre Gründungsaufgabe war, den Ihre Werbung. Hier?Wiederaufbau der vom Zweiten Weltkrieg verwüsteten Staaten zu finanzieren. Wenn der neue Weltbank-Chef Jim Yong Kim sich nun für Griechenland stark macht, zeigt dies, wie der südkoreanisch-amerikanische Arzt Europa sieht: Als zerbombtes Entwicklungsland.“

Liebe FondsBlogger, die neue Weltbank-Führung deutet einen fundamentalen Kurswechsel an und bringt eine Unterstützung für entwickelte Länder wie Griechenland ins Spiel, berichtet Reuters. Im scharfen Gegensatz zu seinem Vorgänger Robert Zoellick sagte Weltbank-Präsident Jim Yong Kim am Montag zum Amtsantritt, die Weltbank könnte Ländern mit strukturellen Problemen wie dem angeschlagenen Euro-Land mit technischer Hilfe beratend zur Seite stehen. Zoellick hatte ein Engagement Griechenland stets abgelehnt und vor Risiken für die Weltbank gewarnt. Der Medizinprofessor Kim erklärte, er sehe es als seine Hauptaufgabe, in dieser „entscheidenden Stunde“ für die weltweite Konjunktur auch entwickelte Länder zu schützen. Bislang hat die Institution ihre Ressourcen und Expertise auf Schwellen- und Entwicklungsländer konzentriert. Kernaufgabe ist die Förderung ärmerer Staaten.

Kim war im März 2012 überraschend von US-Präsident Barack Obama für den Chefsessel der Weltbank nominiert worden. Alle bisherigen Weltbank-Präsidenten stammten aus den Machtzentren Washingtons oder der Wall Street. Kim ist in Washington so gut wie unbekannt. Dafür hat er etwas, was sonst noch kein Weltbank-Präsident vorzuweisen hatte: Erfahrung in der Entwicklungshilfe. Er war im Einsatz in Haiti und den in Slums von Lima. Nach eigenem Bekunden versteht er aber wenig von Wirtschaft und Finanzen. Obama hatte für Kim die nigerianische Kandidaton, Finanzministerin Ngozi Okonjo-Iweala,  abblitzen lassen – die Harvard-Absolventin fand nicht genügend Stimmen in den USA, Japan und Europa. Nach gängiger Praxis stellen die USA den Vorsitz der Weltbank und Europa den des Internationalen Währungsfonds, wie jetzt mit der Französin Christine Lagarde. Kim ist ein programmatischer Halbschritt: Noch nahe an den entwickelten Ländern, aber gleichzeitig ein positives Signal für die Schwellen- und Entwicklungsländer, vor allem in Asien.

Aktuell ist China noch immer einer der größten Kunden der Weltbank, obwohl die Volksrepublik längst selbst Entwicklungshilfe an andere Länder vergibt. Zudem haben die regionalen Entwicklungsbanken in China und Südamerika deutlich an Einfluss gewonnen. Die asiatische Entwicklungsbank ADB etwa hat heute mehr Geld zu Verfügung als Weltbank. Zudem planen die  BRICS-Staaten – Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika – eine eigene Entwicklungsbank gründen. Es ist gut möglich, dass einige Entwicklungsländer bald bei dieser Bank vorstellig werden, und nicht mehr bei der Weltbank. Und möglich ist auch, dass Länder wie Griechenland dies ebenfalls tun werden.

SJB FondsSkyline. Fazit. Wem will die Weltbank helfen?

Ist Griechenland ein geeigneter Patient für den neuen Weltbank-Chef Jim Yong Kim? Die Fundamentaldaten sehen ganz danach aus: Griechenland leidet unter einer extrem hohen Verschuldung, Massenarbeitslosigkeit, Rezession und strukturellen Problemen. Die Regierung in Athen bemüht sich, die im Gegenzug für internationale Hilfen zugesagten Reformauflagen zu lockern. Ergänzend gab es Aktivitäten in Richtung China. Für FondsInvestoren, Privatanleger und Sparer bedeutet das: Es gibt keine Erste, Zweite und Dritte Welt mehr. Sondern nur noch Länder mit intakten und maroden Bilanzen. Konzentrieren wir uns auf die intakten. Zum Beispiel mit internationalen Aktienfonds wie dem Loys Global P (WKN 926229, ISIN LU0107944042) und dem Global Advantage Funds – Emerging Markets High Value (WKN 972996, ISIN LU0047906267).

Fragen Sie nach! Rufen Sie an. Ihr persönlicher SJB FondsBerater erkundet für Sie die neuen Möglichkeiten. Sie erreichen uns unter der Rufnummer +49 (0) 2182-852-0 oder per E-Mail unter Fonds@sjb.de.

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