SJB-FondsAnlage Aktuell-StandPunkte: Wo stehen die USA vor den Wahlen?

31. August 2012 von um 14:30 Uhr
Gerd Bennewirtz, Gründungsgesellschafter SJB der SJB FondsSkyline 1989 e.K..Die StandPunkte sind der börsentägliche Informationsservice für die Premiumkunden der SJB. Sie behandeln Ereignisse aus dem Alltag, sind aber alles andere als alltäglich. Wir sind politisch, wenn nötig polemisch und immer ironisch. Warum sonst hätten wir abendliche Stammleser seit 2003? Hm?

Garantierte Individualität finden Sie bei uns in jedem FondsDepot! SJB-FondsAnlage Aktuell-StandPunkte: Wo stehen die USA vor den Wahlen? „Über Mitt Romney wissen wir nun offiziell, dass er die Republikaner als Spitzenkandidat in die Wahlen führt und außerdem dass er eine ,echte Ehe‘ mit seiner Frau Ann führt“, erklärt Gerd Bennewirtz, Geschäftsführer und FondsVerwalter der SJB FondsSkyline 1989 e.K. aus Neuss-Korschenbroich, im aktuellen StandPunkt. „Wahlen in den USA gehorchen anderen Gesetzen als in Europa. Im Mittelpunkt steht die Show. Doch im Hintergrund geht natürlich um Fakten.“

Liebe FondsBlogger, Romney und Obama liegen in der Wählergunst etwa gleichauf: In einer Reuters -Umfrage führt der Amtsinhaber mit gerade zwei Prozentpunkten. Der Parteitag der Republikaner war eine wichtige Gelegenheit für Romney, sich vor den Wahlen seinen Mitbürgern zu präsentieren. Dabei stehen zwei Punkte im Fokus: Die menschliche Seite des Kandidaten zu betonen, der von Kritikern als distanziert beschrieben wird, und seine Position bei Frauen zu stärken. In dieser Wählergruppe liegt Obama deutlich vorne.

Romneys Ehefrau Ann warb für ihren Mann, Romney sei nie einer Herausforderung aus dem Weg gegangen. „Nein, es ist keine Ehe wie aus dem Märchenbuch“, sagte sie. „Was Mitt Romney und ich haben, das ist eine echte Ehe.“ Obama wies die Angriffe gegen ihn zurück uns erklärte, der Parteitag Romneys sei eine „ziemlich unterhaltsame Show“ gewesen. Genau das ist für viele europäische FondsInvestoren, Privatanleger und Sparer nur schwer nachvollziehbar.

„Der grundlegende Unterschied ist“, sagt USA-Kenner Prof. Harald Wenzel, „dass wir in Deutschland Parteien wählen. In den USA werden Kandidaten gewählt. Anders als in den USA gelten die Kanzlerkandidaten in Deutschland nicht unbedingt als die Führer. ‚Leadership‘ wird aber in den USA enorm stark betont.  Republikanische Wähler wollen Stärke und Entschlossenheit sehen. Romney ist jemand, der immer über goldene Brücken gehen konnte. Er wirkte schon immer etwas blutarm und roboterhaft.“

Ob Romney sich deswegen Condoleeza Rice ins Boot geholt hat, einst Außenministerin unter George W. Bush? Die gibt für FondsInvestoren, Privatanleger und Sparer gleich schon einmal klare Kante: Die USA hätten derzeit keinen deutlichen außenpolitischen Kurs, seien kein internationaler Spitzenreiter mehr und  die Regierung Obama sei unfähig, die Energie-Unabhängigkeit des Landes zu sichern. Die erste Nachrichtenagentur, die Rice so zitierte, war die russische Agentur Itar-Tass.

Romney muss aus seinem Profil heraus das fast Unmögliche schaffen: Stärke und Entschlossenheit verkörpern, aber auch Wärme erzeugen und Sympathien schaffen. Wenn man eine charismatische Persönlichkeit ist, kann das klappen. Oder wenn die Fakten in den Schlüsselbranchen der USA eine eindeutige Sprache sprechen.

Die Finanzwirtschaft in den USA zum Beispiel, scheint sich aus dem Tal der Tränen zu befreien. Die Einlagensicherungsbehörde Federal Deposit Insurance Corp. (FDIC) meldete in ihrer Wertpapiermitteilung für das zweite Quartal eine deutlich verbesserte Qualität der Papiere und – damit korrespondierend – einen Gewinnsprung bei den Banken in den USA. Die Zahl der auf der „Problemliste“ der FDIC geführten Institute nahm im fünften aufeinanderfolgenden Quartal von 865 im Juni 2011 auf 732 im Juni 2012 ab.

SJB FondsSkyline. Fazit. Wo stehen die USA vor den Wahlen?

Die an die Einlagensicherung angeschlossenen US-Institute melden, dass der Anteil der unprofitablen Banken von 16 auf 11 Prozent gesunken is. Die Institute müssen 5 Milliarden Dollar oder 26 Prozent weniger für die Risikovorsorge zurückstellen als vor einem Jahr. Die große Frage ist, welchem Kandidaten es gelingt, die Entspannung an dieser Achillesferse der USA für die eigene Publikumsgunst zu nutzen:  Der Finanzmann Romney oder der Amtsinhaber Obama. Wir Europäer staunen: Stark und entschlossen haben die USA ihre Finanzindustrie wieder eingenordet. Ob die europäischen Länder das auch schaffen – vor ihren Wahlen? Ein Land hat sich immerhin auf diesen Weg gemacht: Italien, dem das auch niemand zugetraut hätte. Wie FondsInvestoren, Privatanleger und Sparer sich engagieren können? Zum Beispiel hier: Fidelity Funds – Italy Fund (WKN 973262, ISIN LU0048584766), AXA WF – Framlington Italy (WKN 988185, ISIN LU0087656426) und Schroder ISF Italian Equity (WKN 933393, ISIN LU0106238719). Alle drei Fonds haben ihr Domizil in Luxemburg.

Fragen Sie nach! Rufen Sie an. Ihr persönlicher SJB FondsBerater wünscht keine politischen Führer. Aber Macher. Sie erreichen uns unter der Rufnummer +49 (0) 2182-852-0 oder per E-Mail unter Fonds@sjb.de.

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