SJB-FondsAnlage Aktuell-StandPunkte: Wie entwickelt sich das Privatvermögen der Deutschen?

19. September 2012 von um 14:15 Uhr
Gerd Bennewirtz, Gründungsgesellschafter SJB der SJB FondsSkyline 1989 e.K..Die StandPunkte sind der börsentägliche Informationsservice für die Premiumkunden der SJB. Sie behandeln Ereignisse aus dem Alltag, sind aber alles andere als alltäglich. Wir sind politisch, wenn nötig polemisch und immer ironisch. Warum sonst hätten wir abendliche Stammleser seit 2003? Hm?

Garantierte Individualität finden Sie bei uns in jedem FondsDepot! SJB-FondsAnlage Aktuell-StandPunkte: Wie entwickelt sich das Privatvermögen der Deutschen? „Das private Geldvermögen der Deutschen wächst der Schuldenkrise zum Trotz immer weiter. Die Bürger anderer westeuropäischer Länder hatten im vergangenen Jahr Einbußen zu verzeichnen, doch das Bruttovermögen der deutschen Privathaushalte legte um 1,3 Prozent zu“ berichtet Gerd Bennewirtz, Geschäftsführer und FondsVerwalter der SJB FondsSkyline 1989 e.K. aus Neuss-Korschenbroich, im aktuellen StandPunkt. „Von dieser erfreulichen Entwicklung konnte der Global Wealth Report des deutschen Versicherungsriesen Allianz berichten. Hier gibt es weitere Details aus der aktuellen Studie.“

Liebe FondsBlogger, auf stolze 4.715 Milliarden Euro summiert sich das Privatvermögen der Deutschen im Jahre 2011, berichtet die Allianz bei der jüngsten Vorstellung ihres „Global Wealth Reports“. Damit sind die Deutschen trotz Eurokrise und Schuldenmisere der EU-Staaten so reich wie nie zuvor. Auch die Kursverluste an den internationalen Börsen, die 2011 das Bild dominierten, können hieran nichts ändern. Positiv an diesen Zahlen: Immobilienbesitz und Rentenansprüche sind noch gar nicht eingerechnet. Der Zuwachs von 1,3 Prozent, von dem die Studie mit Blick auf das deutsche Privatvermögen spricht, hat allerdings einen Haken: Unter Berücksichtigung der Inflationsentwicklung verlor das Vermögen an Wert, weil die Verbraucherpreise gleichzeitig um 2,3 Prozent anzogen.

Und wie sieht die weltweite Entwicklung des Privatvermögens aus? Rund um den Globus häufen die Menschen immer mehr Bargeld, Sichteinlagen, Versicherungen und Wertpapiere an. Wie Allianz-Chefvolkswirt Michael Heise betont, sei erstmals die magische Marke von 100 Billionen Euro durchbrochen worden. Insgesamt beläuft sich das globale Geldvermögen der privaten Haushalte per Ende 2011 auf 103,3 Billionen Euro. Ein Grund zum Jubeln? Laut Heise eher nicht, da das Wachstum des privaten Geldvermögens nach zwei dynamischen Jahren enttäuschend ausgefallen sei: Der Zuwachs lag bei 1,6 Prozent, pro Kopf gerechnet sogar nur bei 0,8 Prozent im Vorjahresvergleich. Damit sei unübersehbar, „dass Unsicherheit, niedrige Zinsen und Euro-Krise ihre Spuren in der Vermögensentwicklung hinterlassen“, berichtet der Allianz-Chefvolkswirt.

Wie kommt es zu diesem insgesamt enttäuschenden Vermögenszuwachs weltweit? Ein Grund ist, dass verunsicherte Privatanleger in vermeintlich risikoarme Anlageformen flüchten, die aber nur geringe Zinserträge bieten. Auch das generell äußerst niedrige Zinsniveau fordert seinen Tribut. Die Allianz-Studie bezeichnet deshalb die Sparer als die Leidtragenden der ungelösten Krise im Euroraum und der zögerlichen Neuordnung der Finanzmärkte.

Doch in Deutschland geben die ersten Zahlen für 2012 Anlass zur Hoffnung: Nach einem Bericht der Deutschen Bundesbank stieg das private Geldvermögen in Deutschland im Auftaktquartal 2012 auf 4.805 Milliarden Euro – ein erneutes Plus von 2,6 Prozent zum Vorjahr. Trotz der positiven Entwicklung in Deutschland bleibt es für Westeuropa dabei: Im vergangenen Jahr war es die einzige Region der Welt, in der die Menschen einen Vermögensrückgang verkraften mussten. Während sich die Deutschen durch eine vergleichsweise geringe Verschuldung der Privathaushalte und hohe Sparleistungen dem Abwärtstrend entziehen konnten, traf es besonders die Bürger der EU-Schuldenstaaten hart: So schrumpfte das Bruttovermögen der Italiener um 3,1 Prozent, der Portugiesen um 3,3 und der Spanier um 3,5 Prozent. Am Schlimmsten stellte sich die Lage wenig überraschend in Griechenland dar: Hier verloren die Bürger gleich 9,1 Prozent ihres Geldes.

SJB FondsSkyline. Fazit. Wie entwickelt sich das Privatvermögen der Deutschen? Doch wie positiv sind die Zahlen, die von einem fortgesetzten Anstieg des Privatvermögens berichten, wirklich einzuschätzen? Letztlich entspricht der Zuwachs von durchschnittlich 3,1 Prozent über die letzten elf Jahre, von dem die Allianz-Studie berichtet, nur genau der durchschnittlichen Inflation in diesem Zeitraum. Nüchtern betrachtet konnten die weltweiten Sparer damit keinen realen Vermögenszuwachs erzielen. Und auch in Deutschland verlor das Plus in der Vermögensentwicklung an Fahrt. Die Konsequenz: Das Brutto-Geldvermögen pro Kopf reicht im weltweiten Nationenranking nur für Rang 19 – mit 57.384 Euro liegen die Deutschen noch hinter Ländern wie Italien, Frankreich oder Großbritannien.

Fragen Sie nach! Rufen Sie an. Ihr persönlicher SJB FondsBerater mehrt ihr Privatvermögen auch in Krisenzeiten, damit sich das Ranking der Deutschen weiter verbessert. Sie erreichen uns unter der Rufnummer +49 (0) 2182-852-0 oder per E-Mail unter Fonds@sjb.de.

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