SJB-FondsAnlage Aktuell-StandPunkte: Was lernen wir von Menschen wie Albert Einstein?

18. Juli 2012 von um 09:30 Uhr
Gerd Bennewirtz, Gründungsgesellschafter SJB der SJB FondsSkyline 1989 e.K..Die StandPunkte sind der börsentägliche Informationsservice für die Premiumkunden der SJB. Sie behandeln Ereignisse aus dem Alltag, sind aber alles andere als alltäglich. Wir sind politisch, wenn nötig polemisch und immer ironisch. Warum sonst hätten wir abendliche Stammleser seit 2003? Hm?

Garantierte Individualität finden Sie bei uns in jedem FondsDepot! SJB-FondsAnlage Aktuell-StandPunkte: Was lernen wir von Menschen wie Albert Einstein?  „Die Konjunkturwolken über der Weltwirtschaft ziehen sich zu“, analysiert Gerd Bennewirtz, Geschäftsführer und FondsVerwalter der SJB FondsSkyline 1989 e.K. aus Neuss-Korschenbroich, im aktuellen StandPunkt die globale Wertpapiermitteilung.Fortlaufende Nachrichten zur Schulden und Staatskrise. „Der IWF nimmt seine April-Prognose für die Weltwirtschaft schon im Juli wieder zurück und warnt, selbst diese schlechteren Aussichten könnten die Lage noch positiv überzeichnen. Stellen wir also fest: Wir stehen vor einer weltweiten Krise. Das jahrelange Krisen- und Portfoliomanagement der Nationen hat wenig genutzt. Das ist ein guter Zeitpunkt, von wichtigen Menschen zu lernen, zum Beispiel von Albert Einstein.“

Liebe FondsBlogger, Albert Einstein war Staatsbürger vieler Nationen. Sein Profil umfasst die deutsche, die österreichisch-ungarische, die preußische, die schweizerische und die amerikanische Staatsbürgerschaft. Eine kurze Zeit der Staatenlosigkeit runden Einsteins Profil ab. Man kann sagen: Er kennt sich mit Nationen aus und den Völkern, die darin leben. Dieser Albert Einstein sagt nun zu den zeitgenössischen Menschen: „Eine Krise ist das Beste, was einem Volk passieren kann. Denn es ist die Krise selbst, die den Fortschritt bringt.“

Menschen wie Albert Einstein haben zwei Weltkriege erlebt, die größte anzunehmende Krise. Das Bewusstsein und die Analyse der Krise, wie sie bei Einstein um Ausdruck kommt, war unter den intellektuellen Menschen dieser Zeit weit verbreitet – zumal bei jenen, die ebenfalls eine österreichisch-ungarische und amerikanische Staatsangehörigkeit besaßen. Einer davon ist Joseph Schumpeter, einer der herausragenden Ökonomen des 20. Jahrhunderts. Bemerkenswerterweise kommt er in seiner volkswirtschaftlichen Analyse zum gleichen Ergebnis wie der weltberühmte Physiker.

Forschritt nach Einstein und Innovation nach Schumpeter sind nicht allein die Erfindung einer technischen oder organisatorischen  Neuerung. Sondern ihre Durchsetzung. Der Innovator ist der schöpferische Unternehmer. Im Gegensatz zum

Arbitrageunternehmer, der lediglich vorhandene Preisunterschiede zur Gewinnerzielung ausnutzt, geht der Innovator den Weg der schöpferischen Zerstörung. Sein Gewinn sind neue Aktionsfelder. Es ist dieser Unternehmergeist, der Innovationen erzeugt und dadurch Wirtschaftswachstum und sozialen Wandel vorantreibt. Das ist nicht nur Theorie. Das kann man täglich in den Schwellenländern sehen. Allerdings nicht in Europa, das noch mitten in der kreativen Zerstörung steckt.

So warnt der IWF die Europäer davor, die Umsetzung von beschlossenen Maßnahmen zur Bekämpfung der Schuldenkrise zu verzögern oder es bei diesen Maßnahmen bewenden zu lassen. Die jüngste Verschärfung an vielen europäischen Anleihemärkten zeige aber, dass eine zeitnahe Umsetzung und weitere Schritte in Richtung einer Banken-und Fiskalunion vordinglich seien. „Einfach gesagt“, so IWF-Chefökonom Blanchard, „müssen die europäischen Peripherieländer Erfolg haben.“

SJB FondsSkyline. Fazit. Was lernen wir von Menschen wie Albert Einstein?

Um Erfolg zu haben, braucht es mit Albert Einstein eine Veränderung des Bewusstseins – „Es ist die Krise selbst, die den Fortschritt bringt“ – und mit Joseph Schumpeter eine Veränderung des Unternehmertyps. Die Arbitrageunternehmer in den Banken haben den Karren vor die Wand gefahren, es braucht Innovatoren, um ihn wieder flott zu machen. Das britische Wirtschaftsmagazin The Economist hat hier hellseherische Fähigkeiten bewiesen. Seit  September 2009, als die Schuldenkrise in Europa erkennbar wurde, nennt sie ihre wöchentliche Kolumne über Wirtschaft und Innovation „Schumpeter“. Er sei einer der wenigen Intellektuellen gewesen, die das Wesen des unternehmerischen Handelns tatsächlich verstanden hätten. Chapeau! Und wo investiert ein Innovator? In Amerika! Zum Beispiel in den den Threadneedle (Lux) American Fund (WKN 974980, ISIN LU0061475181), den The Alger American Asset Growth Fund (WKN 986333, ISIN LU0070176184) oder den Pioneer Funds – U.S. Fundamental Growth (WKN A0Q602, ISIN LU0353248106). Alle drei Investmentfonds haben ihr Domizil in Luxemburg.

Fragen Sie nach! Rufen Sie an. Ihr persönlicher SJB FondsBerater betrachtet nicht alles als relativ. Sondern in absoluten Zahlen. Sie erreichen uns unter der Rufnummer +49 (0) 2182-852-0 oder per E-Mail unter Fonds@sjb.de.

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