SJB-Fonds-Sparer-StandPunkte- Strom: Müssen Sparer die Energiewende bezahlen?

31. Mai 2012 von um 09:30 Uhr
Gerd Bennewirtz, Gründungsgesellschafter SJB der SJB FondsSkyline 1989 e.K..Die StandPunkte sind der börsentägliche Informationsservice für die Premiumkunden der SJB. Sie behandeln Ereignisse aus dem Alltag, sind aber alles andere als alltäglich. Wir sind politisch, wenn nötig polemisch und immer ironisch. Warum sonst hätten wir abendliche Stammleser seit 2003? Hm?

Garantierte Individualität finden Sie bei uns in jedem FondsDepot! SJB-Fonds-Sparer-StandPunkte- Strom: Müssen Sparer die Energiewende bezahlen? „Für die Energiewende müssen in der kommenden Dekade rund 32 Milliarden Euro in die Stromnetze investiert werden. Allein die Modernisierung und der Ausbau der Trassen an Land kosten bis 2022 rund 20 Milliarden Euro“, erklärt Gerd Bennewirtz, Geschäftsführer Ihre Werbung. Hier?und FondsVerwalter der SJB FondsSkyline 1989 e.K., im aktuellen StandPunkt. „Die Betreiber der Übertragungsnetze teilten zudem mit, dass für die Windkraft auf hoher See (offshore) noch rund 12 Milliarden Euro hinzukommen. Wer soll das bezahlen: Die deutschen Sparer?“

Liebe FondsBlogger, die Katze ist aus dem Sack. Lange bestimmten die großen Energiekonzerne die öffentliche Diskussion um die Energiewende. Obwohl unabhängige Informationen spärlich flossen, hatten FondsInvestoren, Privatanleger und Sparer es immer geahnt: Nicht nur die Erzeugung bestimmt über die Energiewende, sondern auch die Übertragung der Energie. Jetzt überreichten die Betreiber der Übertragungsnetze, 50Hertz, Amprion, Tennet und TransnetBW, Bundeskanzlerin Angela Merkel den Entwurf des ersten nationalen Netzentwicklungsplans. Er bildet die Basis für den Netzausbau, der im Detail nun ausgearbeitet werden soll und bis Ende 2012 in ein Gesetz gegossen werden soll.

In Deutschland müssten neue Leitungen mit einer Länge von rund 3.800 Kilometern gebaut werden. Darüber hinaus müssten bestehende Trassen mit einer Länge von rund 4.000 Kilometern modernisiert werden. Damit FondsInvestoren, Privatanleger und Sparer einen Vergleich haben: Das Autobahnnetz in Deutschland ist eines der dichtesten der Welt und mehr als 12.800 Kilometer lang. Gut ein Drittel davon bekommt nun Geleitschutz durch neue Hochleistungsstromtrassen, vor allem in Nord-Süd-Richtung aus dem windreichen Norden zu den großen Verbrauchsregionen im Westen und Süden.

So lange kann das ja nicht dauern, sagen sich FondsInvestoren, Privatanleger und Sparer. Doch in der Analyse kommen manchem Portfoliomanagement bedenken. Fakt ist: Seit Jahren hinkt der Ausbau dem Bedarf hinterher. Schon 2009, also vor der Energiewende, war der Bau von 1.834 Kilometern Stromleitung gesetzlich verabschiedet. Aktuelle Verfügbarkeit: 214 Kilometer wurden realisiert, weniger als 100 Kilometer sind in Betrieb. Die Kanzlerin sagt, die Energiewende sei machbar und „natürlich“ bleibe es auch beim Ausstieg aus der Kernenergie bis 2022.

FondsInvestoren, Privatanleger und Sparer blättern unterdessen in einer  Greenpeace-Studie vom April. Kernaussage für das Portfoliomanagement: Wenn 2022 die Haftung der vier Energiekonzerne endet, werde der Abriss alter Atomkraftwerke und die Endlagerung von Strahlenmüll Sparer und Steuerzahler teuer zu stehen kommen. Greenpeace forderte deshalb, die Konzerne sollten ihre milliardenschweren Rücklagen für die Endlagerung von Atommüll in einen öffentlichen Fonds einzahlen. Das Geld für die Demontage könnte bei den Unternehmen bleiben. Die Bundesregierung wies den Vorschlag für einen Staatsfonds umgehend zurück. Warum? Für Abbau und Endlagerung rechnet Greenpeace mit Kosten von 34 Milliarden Euro. Steigen die Risiken, könnten die Ausgaben schnell auf 44 Milliarden Euro katapultiert werden. Laut Betreiberverband Atomforum halten die Energiekonzerne derzeit rund 30 Milliarden Euro bereit. Diese seien in der Bilanz jedes Konzerns verbucht – und gehörten somit zur Liquidität. FondsInvestoren, Privatanleger und Sparer wissen es besser: Geht etwas schief, werden die Kosten der Energiekonzerne mit Regierungssegen auf die Steuerzahler und Sparer abgewälzt. Die Banken haben es vorgemacht.

SJB FondsSkyline. Fazit. Müssen Sparer die Energiewende bezahlen? FondsInvestoren, Privatanleger und Sparer wissen: Relativ unabhängig von Deutschland wird die Nachfrage nach Energie in Zukunft explodieren. Heute kommen auf 1.000 Menschen in China 22, in Indien 50 und in den USA 450 Autos. Bis 2050 wird der Anteil in Indien auf 200 und in China auf 350 Autos steigen, so eine Studie von HSBC. Wenn sich die gegenwärtigen Trends nur fortsetzen, werden wir 2050 nicht mehr 0,7 Milliarden Autos auf den Straßen sehen, sondern 1,7 Milliarden. Zweifellos werden die Autos in Zukunft energieeffizienter sein. Von 100 Energieeinheiten, die im Treibstoff stecken, werden von einem Auto mit Verbrennungsmotor nur 14 in Bewegung umgesetzt. Ein Elektroauto nutzt 28 Einheiten und ist damit doppelt so effizient. Und einem Elektroauto ist es egal, welcher Rohstoff dafür verwendet wird. Edel- und Industriemetalle sind bei der Gewinnung in jedem Fall dabei. Und darum umfasst die Strategie SJB Substanz unter anderem den Craton Capital Precious Metal (WKN 964907, ISIN LI0016742681) mit Domizil in Liechtenstein und den Earth Exploration Fund UI (WKN A0J3UF, ISIN DE000A0J3UF6) mit Domizil in Frankfurt.

Fragen Sie nach! Rufen Sie an. Ihr persönlicher SJB FondsBerater sagt wie immer in der Energiepolitik: Schritt für Schritt. Sie erreichen uns unter der Rufnummer +49 (0) 2182-852-0 oder per E-Mail unter Fonds@sjb.de.

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