SJB-Fonds-Sparer-StandPunkte-Banken-Zinsen: Verzocken sich deutsche Sparer bei ausländischen Banken?

15. Mai 2012 von um 17:35 Uhr
Gerd Bennewirtz, Gründungsgesellschafter SJB der SJB FondsSkyline OHG 1989.Die StandPunkte sind der börsentägliche Informationsservice für die Premiumkunden der SJB. Sie behandeln Ereignisse aus dem Alltag, sind aber alles andere als alltäglich. Wir sind politisch, wenn nötig polemisch und immer ironisch. Warum sonst hätten wir abendliche Stammleser seit 2003? Hm?
Garantierte Individualität finden Sie bei uns in jedem FondsDepot! SJB-Fonds-Sparer-StandPunkte-Banken-Zinsen: Verzocken sich deutsche Sparer bei ausländischen Banken? „Bei 26 Banken in Italien hat sich laut Moody’s die Kreditwürdigkeit verschlechtert. In Spanien ist es nicht besser“, analysiert Gerd Bennewirtz, Geschäftsführer und FondsVerwalter der SJB FondsSkyline OHG 1989, im aktuellen StandPunkt. „Während ausländische Investoren nach Deutschland fliehen, fliehen deutsche Sparer zu ausländischen Banken. Sie sind dabei, sich schrecklich zu verzocken.“Liebe FondsBlogger, mit hohen Zinsen locken die Zweigstellen ausländischer Banken Millionen deutscher Sparer. Nach Berechnungen der FTD auf Grundlage von Zahlen der Bundesbank sind die Einlagen bei Zweigstellen ausländischer Institute im Zuge der Euro-Krise explodiert. In den zwölf Monaten seit April 2011 flossen rund 21,6 Milliarden Euro an ausländische Banken. Das ist Rekord. Deren Gesamteinlagen steigerten sich beinahe um die Hälfte auf 67 Milliarden Euro.

Das Geld der deutschen Sparer bleibt nicht in Deutschland. Die Statistiken zeigen, dass ein beträchtlicher Teil des von den Filialen ausländischer Banken eingesammelten Geldes aus Deutschland abfließt. Im Gegenzug haben die ausländischen Banken ihre Kreditvergabe an deutsche Firmen und Privatleute stark zurückgefahren. Stattdessen investieren die Banken zum Beispiel in heimische Anleihen: Wenn sie von deutschen Sparern das Geld für 2,5 Prozent bekommen und Italien 5,7 Prozent, Spanien 6,2 Prozent oder Irland sogar 26,1 Prozent für ihre Staatsanleihen zahlen, sind die Lockangebote leicht zu refinanzieren. Das Risiko tragen die deutschen Sparer.

Denn die meisten Zweigstellen ausländischer Banken sparen sich die teuren deutschen Einlagensicherungssysteme. Die deutschen Sparer vertrauen somit allein auf die europaweite Einlagensicherung. Die steht gerade für Einlagen bis 100.000 Euro pro Sparer. Doch hinter dieser Einlagensicherung verbergen sich aber nur die einzelnen nationalen Sicherungstöpfe, von denen viele kaum gefüllt sind.

Die Folge: Wenn eine in Wien gemeldete russische Bank in Schieflage gerät, müssen deutsche Sparer darauf hoffen, dass der österreichische Steuerzahler einspringt. Einen Präzedenzfall gibt es dafür nicht. Für die die ausländischen Banken bedeutet das Sparen an der Sicherheit einen Kostenvorteil, um sich die hohen Lockzinsen überhaupt leisten können. Eine Ausnahme ist die Bank of Scotland. Sie zahlt neben der gesetzlichen britischen auch in die freiwillige deutsche Einlagensicherung ein – aber nur in begrenztem Umfang.

SJB FondsSkyline. Fazit. Verzocken sich deutsche Sparer bei ausländischen Banken? Ja, es sieht ganz danach aus. Warum wohl leihen sich die Banken untereinander kaum noch Geld aus? Weil sie Angst vor weiteren Bankenpleiten haben. Der deutsche Markt für Tagesgeld und Festgeld ist darum für die Bankenbranche eine liquide Oase in der Wüste. Zwar wäre es für die Banken günstiger, sich Geld bei der EZB zu leihen. Doch die Zentralbank verlangt Sicherheiten und besteht auf termingerechte Rückzahlungen. Deutsche Sparer sind leichter zu überzeugen: Ein paar Prozentpunkte mehr, und die Risiken sind vergessen. Gibt es Alternativen? Ja. Die Strategie SJB Liquidität verbindet die Renditen internationaler Geld- und Anleihenmärkte mit der Sicherheit von Sondervermögen nach deutschem Recht. Zum Beispiel mit einem dieser Sondervermögen, die allesamt in Luxemburg domiziliert sind: UBS Money Market – AUD (australischer Dollar, WKN 972219, ISIN LU0066649970), Allianz Pimco Money Market US $ (US-Dollar, WKN 974293, ISIN LU0057107152), oder Allianz RCM RMB Currency (chinesische Renminbi, WKN A1JEEA, ISIN  LU0665630819).

Fragen Sie nach! Rufen Sie an. Ihr persönlicher SJB FondsBerater kennt die sicherste Anlageform Deutschlands: Investmentfonds. Sie erreichen uns unter der Rufnummer +49 (0) 2182-852-0 oder per E-Mail unter Fonds@sjb.de.

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