SJB-Fonds-Investoren-StandPunkte-Wahl-NRW: Wahl in NRW – Was ändert sich für Investoren?

14. Mai 2012 von um 17:35 Uhr
Gerd Bennewirtz, Gründungsgesellschafter SJB der SJB FondsSkyline OHG 1989.Die StandPunkte sind der börsentägliche Informationsservice für die Premiumkunden der SJB. Sie behandeln Ereignisse aus dem Alltag, sind aber alles andere als alltäglich. Wir sind politisch, wenn nötig polemisch und immer ironisch. Warum sonst hätten wir abendliche Stammleser seit 2003? Hm?

Garantierte Individualität finden Sie bei uns in jedem FondsDepot! SJB-Fonds-Investoren-StandPunkte-Wahl-NRW: Wahl in NRW – Was ändert sich für Investoren? „2009 fiel die SPD bei den Bundestagswahlen um 11,2 Prozentpunkte auf 23,0 Prozent“, analysiert Gerd Bennewirtz, Geschäftsführer und FondsVerwalter der SJB FondsSkyline OHG 1989, im aktuellen StandPunkt. „Die Sozialdemokraten wissen also, wie es heute in der NRW-CDU aussieht, die um 8,3 Punkte auf 26,3 Prozent fiel. Der Schuldige ist für die Union Bundesumweltminister und NRW-Kandidat Norbert Röttgen. FondsInvestoren, Privatanleger und Sparer interessiert etwas anderes: Was wird aus den Themen, die für die Sondervermögen der FondsInvestoren, Privatanleger und Sparer von Bedeutung sind. Konkret: Industrie, Energie und Schulden.“

Liebe FondsBlogger, die Kritik an dem CDU-Kandidaten in der NRW-Wahl geht durch alle Parteien, am stärksten jedoch sind die Vorwürfe von CSU-Parteichef Horst Seehofer: „Der Wahlausgang ist für die Union eine politische Katastrophe, die mich wirklich aufwühlt. Es ist ein Desaster mit Ansage.“ Röttgens wichtigste Aufgabe als Bundesumweltminister sei die Energiewende. Doch in der Analyse ist Seehofer skeptisch: „Norbert Röttgen ist zuständig für eines der wichtigsten Projekte dieser Regierung. Die Menschen wollen endlich Antworten hören, wie es mit der Energiewende weitergehen soll, und sie wollen sehen, dass wir aufs Tempo drücken.“ Er hoffe, „dass der Bundesumweltminister mit dieser Herausforderung anders umgeht, als mit dem Wahlkampf in NRW.“ Auf einer Wertpapiermitteilung würde man dieses Urteil so formulieren: Verkaufen. Das zweite Hauptthema neben der Energiewende war bei Norbert Röttgen das Thema Schuldenbremse. Das  taugte –  ebenso wie schon in Schleswig-Holstein – nicht zur Mobilisierung. In den Ohren vieler FondsInvestoren, Privatanleger und Sparer klingt das zu sehr nach Blechnapf. In einer Richtungswahl wollen FondsInvestoren, Privatanleger und Sparer mehr hören als „wollen wir nicht, haben wir nicht, geht nicht“. Der Bundesumweltminister stand als personifizierter Widerspruch vor den Wählern: Wenn wir sparen müssen –  warum leisten wir uns dann eine sündhaft teure Energiewende?

Es ist außerdem ein Widerspruch, „griechische Verhältnisse“ an die Wand zu malen, im gleichen Atemzug aber festzustellen, dass es Deutschland selten so gut gegangen sei wie heute.

Die SPD und ihre Wahlsiegerin Hannelore Kraft, sind mit dem Dreiklang aus Sparen, Zukunftsinvestitionen und Einnahmeverbesserungen in die NRW-Wahl gegangen. Der gescheiterte rot-grüne Haushaltsentwurf, der die Neu-Wahl erforderlich gemacht hatte, umfasste 3,6 Milliarden Euro neue Schulden. Bis 2020 soll die Neuverschulung null betragen. Dennoch sprach Kraft im Wahlkampf auch von Investitionen. Die SPD verspricht die Sicherung des Industriestandorts und will um den Erhalt der Arbeitsplätze kämpfen. Die Grünen wollen die Wirtschaft ökologisch umbauen und modernisieren und wollen dazu auch auf EU-Mittel zurückgreifen. Nach den Griechenlandhilfen erwiesen sich solche Prognosen als Balsam für FondsInvestoren, Privatanleger und Sparer. Die Grünen streben nach dem Ausstieg aus der Atomkraft möglichst schnell ein Auslaufen der Kohleverbrennung an. SPD und Grüne wollen ihren gemeinsamen Entwurf für ein Klimaschutzgesetz NRW erneut in den Landtag einbringen. Ziel: Die Treibhausgas-Emissionen sollen im bevölkerungsreichsten Bundesland bis 2020 um mindestens 25 Prozent gegenüber 1990 reduziert werden. Ein rot-grüner Windkrafterlass soll den Anteil der Windenergie an der Stromversorgung auf 15 Prozent vervierfachen. Die Piraten verlangen mehr Wettbewerb bei Strom- und Gasversorgung und wollen FondsInvestoren, Privatanleger und Sparer stärker an Entscheidungen beteiligen. Der Spitzenkandidat der FDP, Christian Lindner, hält Gas- und Kohlekraftwerke für unverzichtbar. Wie die CDU wollen auch die Liberalen, dass das derzeit gestoppte milliardenteure Kraftwerk Datteln IV ans Netz geht. Wenn das endgültige Endergebnis der NRW-Wahl vorliegt und die Mandate feststehen, dürfte das NRW-Parlament heftige Konflikte zwischen rotgrüner Regierung und schwarz-gelb-oranger Opposition erleben.

Auf Bundesebene wird Kanzlerin Angela Merkel Norbert Röttgen anbieten, Umweltminister zu bleiben – zumindest auf Zeit. Als Konkurrenz braucht sie ihn nicht mehr zu fürchten. Denn Kanzlerkandidat wird der Norbert Röttgen nach Überzeugung der FondsInvestoren, Privatanleger und Sparer nicht mehr. Nicht nach dem schlechtesten Ergebnis in der Geschichte der NRW-CDU. Merkel muss sich aber darauf einstellen, dass die SPD sich klar abgrenzt und Profil zeigt. Deshalb wird der Fiskalpakt, der eine Zweidrittelmehrheit erfordert, noch ein hartes Stück Arbeit.

SJB FondsSkyline. Fazit. Wahl in NRW – Was ändert sich für Investoren? Die Anzahl möglicher Koalitionen ist größer geworden, und das nicht nur wegen der Piraten. Deren NRW-Spitzenkandidat Joachim Paul lebt nach dem Motto „Jeden Tag ein Abenteuer“. Die FDP hat mit Christian Lindner einen neuen Star außerhalb Berlins. Lindner und der FDP-Wahlsieger von Kiel, Wolfgang Kubicki, können sich auch Bündnisse mit SPD und Grünen vorstellen. Das bedroht Merkels Macht im Bund nach der Wahl 2013. Und die SPD? Offen ist, wie sie sich in der Euro-Krise positionieren wird. Während Merkel noch immer darauf vertrauen kann, dass ihr die Wähler in der Krise vertrauen, fehlt der SPD ein klarer Kurs. Merkel steht für den Fiskalpakt, für Sparpolitik in Europa, sie passt auf das deutsche Geld auf, so lautet die verkürzte Botschaft. Die SPD steckt in einem Dilemma. Lehnt sie den Fiskalpakt und damit die Sparpolitik ab, bietet sie Merkel ein schönes Wahlkampfthema: als Partei, die nicht mit Geld umgehen kann. Stimmt sie Merkel wieder einmal aus staatspolitischer Verantwortung zu, fehlt eine klare Unterscheidbarkeit zur Kanzlerin. Eine Lösung für dieses Problem ist nicht in Sicht. Für ein anderes schon: FondsInvestoren, Privatanleger und Sparer, die liquide sind und liquide bleiben wollen, sollten nicht auf politische Börsen spekulieren, sondern in stabile Geldanlagen investieren.  Zum Beispiel in den Craton Capital Precious Metal (WKN 964907, ISIN LI0016742681) mit Domizil in Liechtenstein, und der Earth Exploration Fund UI (WKN A0J3UF, ISIN DE000A0J3UF6) mit Domizil in Frankfurt.

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