SJB-Fonds-Sparer-StandPunkte-Selbständig-Unabhängig: Wie frei sind Selbständige in Deutschland?

22. Mai 2012 von um 15:49 Uhr
Gerd Bennewirtz, Gründungsgesellschafter SJB der SJB FondsSkyline OHG 1989.Die StandPunkte sind der börsentägliche Informationsservice für die Premiumkunden der SJB. Sie behandeln Ereignisse aus dem Alltag, sind aber alles andere als alltäglich. Wir sind politisch, wenn nötig polemisch und immer ironisch. Warum sonst hätten wir abendliche Stammleser seit 2003? Hm?

Garantierte Individualität finden Sie bei uns in jedem FondsDepot! SJB-Fonds-Sparer-StandPunkte-Selbständig-Unabhängig: Wie frei sind Selbständige in Deutschland? „Arbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) plant eine verpflichtende Altersvorsorge der Freiberufler. Dagegen formiert sich gerade Widerstand im Internet: Rund 60.000 Menschen haben dort eine entsprechende Petition unterzeichnet“, erklärt Gerd Bennewirtz, Geschäftsführer und FondsVerwalter der SJB FondsSkyline OHG 1989, im aktuellen StandPunkt. „Viele Selbständige kennen die Petition gegen die geplante Rentenversicherungspflicht für Selbständige bereits und haben unterschrieben bzw. an Interessierte weitergeleitet. Aktuell fehlen nur noch wenige Stimmen, damit die Petition im Bundestag angemessenes Gehör findet.“

Liebe FondsBlogger, das Wichtigste vorab. Mit diesem Link kommen Sie direkt auf die Petitionsseite des Deutschen Bundestags, um dort zu definieren, wie frei Selbständige in Deutschland noch sind: http://bit.ly/IhOe81. Es sind schon fast 60.000 Unterzeichner: Selbständige wehren sich mit einer Online-Petition gegen eine Idee aus dem Arbeitsministerium unter Ursula von der Leyen. Dort wird überlegt, jeden Freiberufler zur Altersvorsorge zu verpflichten – es soll um 350 bis 400 Euro Mehrkosten im Monat gehen. Selbständige wissen, dass sie für ihre Altersvorsorge selbst vorsorgen müssen – darum sind sie ja selbständig. Viele nutzen einen FondsSparplan und legen Monat für Monat zum Beispiel 500 Euro zurück. Dieses Vorgehen ist ganz einfach Teil ihres Businessplans. Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen will das nicht wahrhaben. Sie legte vor einiger Zeit Pläne vor, nach denen Selbständige verpflichtet werden, für das Alter vorzusorgen. Außerdem sollen sie gegen Erwerbsminderung vorbeugen, auch dafür gibt es Versicherungen oder FondsLösungen.

Gegen die Pläne aus dem Bundesarbeitsministerium regt sich Widerstand. Die E-Petition gegen diesen Teil der Reform hat in dieser Woche binnen weniger Tage Zehntausende neue Unterstützer gefunden und am Mittwochabend die Grenze der nötigen 50.000 Unterzeichner durchbrochen. Hauptpetent Tim Wessels, 27, wird nun vor dem Petitionsausschuss angehört werden.

Die Höhe der Zahlung, die dem Ministerium vorschwebt, ist im Moment unklar. In einem internen Eckpunktepapier, das dem Spiegel vorliegt, werden 350 bis 400 Euro genannt. Dass dieser Betrag Diskussionsgrundlage sei, bestätigt auch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales, wo man aber von dem Papier selbst nichts wissen will: „Ein Eckpunktepapier wird erst parallel zur Kabinettsbefassung vorgelegt“, so ein Sprecher des Ministeriums, damit könne man in den kommenden Wochen rechnen.

Für Ursula von der Leyen ist die geplante Reform ein Vorschlag, auf lange Sicht Altersarmut zu verhindern: Wer nicht rechtzeitig vorsorgt, so die Überlegung, hat im Alter zu wenig Rente und muss von der Grundsicherung, also von Hartz IV leben. Betroffen wären Personen, die mit ihrem Geschäftsmodell zwar über die Runden kommen, aber nicht so viel verdienen, dass sie von den Einnahmen Rentenzahlungen leisten könnten, etwa Kreative und Geisteswissenschaftler, aber auch Hausmeister oder Putzfrauen. „Wer diesen Beitrag nicht leisten kann, sollte sich fragen, ob das Modell der Selbständigkeit das richtige für ihn ist“, sagt der Sprecher des Arbeitsministeriums. Wie wäre es dann mit einer Verbeamtung? Fakt ist, dass das selbständige Unternehmertum in seinem freien Handeln beeinträchtigt wird. „Die ohnehin sehr knappe Gewinnmarge“, sagt eine Übersetzerin, wird durch die Pflichtrente noch stärker gefährdet, die Preise wären nicht mehr zu halten.“ Am schlimmsten ist jedoch, dass eine unabhängige Altervorsorge durch Vermögensreserven im Unternehmen oder das Vermieten von Immobilien laut derzeitigem Stand des geplanten Gesetzes nicht als Altersvorsorge akzeptiert würde. Aus dem internen Papier geht hervor, dass nur eine bestimmte Form der Vorsorge zugelassen werden soll: Die Vorsorge dürfe „nicht vererblich, nicht übertragbar, nicht beleihbar, nicht veräußerbar und nicht kapitalisierbar“ sein, sprich: nicht schon vor dem Renteneintritt aufgebraucht werden können.

Somit könnte sich Tim Wessels seine Rücklagen nicht als Altersvorsorge anrechnen lassen. Dem IT-Unternehmer und Initiator der E-Petition geht gegen den Strich, dass Selbständige zu ihrem Vorsorgeglück gezwungen werden sollen: „Vorsorge ist ja nichts Schlechtes. Aber Selbständige sind sehr wohl in der Lage, sich über das Thema Gedanken zu machen und die richtigen Entscheidungen zu treffen.“

SJB FondsSkyline. Fazit. Wie frei sind Selbständige in Deutschland? Diesem Statement stimmen wir voll und ganz zu. Zum Beispiel mit Fonds, die der unhängigen Altersvorsorge von Selbständigen eine feste Substanz geben. Zum Beispiel der Craton Capital Precious Metal (WKN 964907, ISIN LI0016742681) mit Domizil in Liechtenstein, und der Earth Exploration Fund UI (WKN A0J3UF, ISIN DE000A0J3UF6) mit Domizil in Frankfurt.

Fragen Sie nach! Rufen Sie an. Ihr persönlicher SJB FondsBerater betrachtet die Unabhängigkeit als wichtig. Und die Freiheit als existenziell. Sie erreichen uns unter der Rufnummer +49 (0) 2182-852-0 oder per E-Mail unter Fonds@sjb.de.

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