SJB-Fonds-Investoren-StandPunkte-Griechenland-Euro: Braucht Europa den Geuro?

24. Mai 2012 von um 09:30 Uhr
Gerd Bennewirtz, Gründungsgesellschafter SJB der SJB FondsSkyline OHG 1989.Die StandPunkte sind der börsentägliche Informationsservice für die Premiumkunden der SJB. Sie behandeln Ereignisse aus dem Alltag, sind aber alles andere als alltäglich. Wir sind politisch, wenn nötig polemisch und immer ironisch. Warum sonst hätten wir abendliche Stammleser seit 2003? Hm?

Garantierte Individualität finden Sie bei uns in jedem FondsDepot! SJB-Fonds-Investoren-StandPunkte-Griechenland-Euro: Braucht Europa den Geuro? „Eine Arbeitsgruppe der Euro-Länder hat laut Insidern die Regierungen aufgefordert, nationale Notfallpläne für den Fall eines Austritt Griechenlands aus dem Euro auszuarbeiten“, erklärt Gerd Bennewirtz, Geschäftsführer und FondsVerwalter der SJB FondsSkyline OHG 1989, im aktuellen StandPunkt. „Jeder einzelne Staat soll seinen eigenen Plan vorbereiten. Dies ist dem Vernehmen nach während einer Telefonkonferenz der Arbeitsgruppe, die aus Vertretern aller 17 Euro-Länder besteht, vereinbart worden.“

Liebe FondsBlogger, die Arbeitsgruppe habe beschlossen, dass jedes Euro-Land einen Notfallplan vorbereiten sollte für die möglichen Folgen eines griechischen Abschieds vom Euro, sagte ein Vertreter. „Bislang wurde noch nichts vorbereitet auf Ebene der Euro-Zone, aus Angst, dass dies durchsickern könnte.“ Ein zweiter Vertreter bestätigte die Angaben.

Wichtige Informationen erhofften sich FondsInvestoren, Privatanleger und Sparer von Thomas Mayer, noch Chefvolkswirt der Deutschen Bank. Für das Portfoliomanagement kreierte Mayer die Idee einer Parallelwährung für Griechenland und präsentierte auch gleich ein griffiges Label: den Geuro. Die wichtigste Information für FondsInvestoren, Privatanleger und Sparer: Der Fonds Berater der Deutschen Bank hält dieses Format sogar für das wahrscheinlichste Szenario, falls sich Griechenland von den Bedingungen der europäischen Hilfsprogramme lossagt. In diesem Fall, so schlussfolgert das Portfoliomanagement, würden die anderen Euro-Länder ihre Hilfszahlungen reduzieren. Was folgt, ist für alle FondsInvestoren, Privatanleger und Sparer klar: Griechenland könnte nicht mehr beides tun – Schulden zurückzahlen und die Beamten bezahlen. Im Grunde bedeutet das den Staatsbankrott für Griechenland. Doch viele FondsInvestoren, Privatanleger und Sparer stemmen sich noch gegen das Unvermeidliche im Universum der internationalen Kapitalanlagen. Zum Beispiel Thomas Mayer.

Der Geuro ist eine künstliche Währung, die die griechische Regierung selbst drucken kann. Fonds Berater verstehen darunter Schuldscheine des griechischen Staates, mit denen man Ausgaben innerhalb Griechenlands, etwa die Gehälter von Beamten,  begleichen könnte. Statt einer Währung bekämen bekämen die Griechen eine Art griechische Staatsanleihe. Weil viele dieser Schuldscheine kursieren würden, gilt im Portfoliomanagement als wahrscheinlich, dass sich der Geuro als Ersatzwährung etabliert. „Der Geuro würde wahrscheinlich schnell für die meisten Zahlungen im Inland benutzt“, so Mayer. Und weil der Geuro deutlich weniger wert wäre als ein Euro, würde Griechenland auf diese Weise die Arbeitskosten senken und seine Wettbewerbsfähigkeit erhöhen.

Cui bono – wem nützt es, fragen sich FondsInvestoren, Privatanleger und Sparer. Die ausländischen Gläubiger müssten ihre Forderungen nicht abschreiben. Ihre Kapitalanlagen in Griechenland wären weiterhin durch die Hilfskredite von EU und IWF gedeckt. Zum Beispiel die der Deutsche Bank. Zudem müssten die internationalen Institutionen, so Mayer, eine Garantie für griechische Bankeinlagen geben, weil die griechischen FondsInvestoren, Privatanleger und Sparer ihre letzten Ersparnisse abheben würden.

Während Mayer die internationale Garantie als Schutz vor Kapitalflucht empfiehlt, fordern die meisten Experten aus Europa eine doppelte Kontoführung, zum Beispiel der polnische Notenbankchef Marek Belka: Er sprach sich dafür aus, für Zahlungen innerhalb Griechenlands eine Zweitwährung einzuführen. Allerdings sollten Ersparnisse, die vor Einführung dieses dualen Systems angehäuft wurden, weiter in Euro geführt und nicht in ihrem Wert gemindert werden. Die Umstellung würde zunächst im Verhältnis 1:1 zum Euro erfolgen, danach würde die Zweitwährung abgewertet. Ausgenommen von der Umstellung wären die auf Bankkonten vorhandenen Ersparnisse.

SJB FondsSkyline. Fazit. Braucht Europa den Geuro? Gibt es noch FondsInvestoren, Privatanleger und Sparer, die sich an die Währungsunion und die Deutsche Mark erinnern? Damals gab es ganz ähnliche Transaktionen, nur mit umgekehrten Vorzeichen. Die Ost-Mark, die FondsInvestoren, Privatanleger und Sparer nur „Aluchip“ nannten, wurde 1:1 gegen die Deutsche Mark getauscht. Die Ost-Mark verschwand, die D-Mark wurde stärker denn je. Und trotzdem zahlen FondsInvestoren, Privatanleger und Sparer noch heute, nach mehr als 20 Jahren, Transferleistungen von insgesamt rund 1,3 Billionen Euro in den Aufbau Ost. Wenn aber Deutschland unter den Folgen einer Parallelwährung ächzt – wie soll Griechenland dann seine Primärwährung retten? Unser Notfallplan heißt SJB Substanz und ist ganz einfach: Breit streuen in Werte mit Substanz. Zum Beispiel mit dem Craton Capital Precious Metal (WKN 964907, ISIN LI0016742681), domiziliert in Liechtenstein, und dem Earth Exploration Fund UI (WKN A0J3UF, ISIN DE000A0J3UF6) domiziliert in Frankfurt.

Fragen Sie nach! Rufen Sie an. Ihr persönlicher SJB FondsBerater sieht im Geld nur eine Konvention. Entscheidend ist die Substanz dahinter. Sie erreichen uns unter der Rufnummer +49 (0) 2182-852-0 oder per E-Mail unter Fonds@sjb.de.

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