SJB-Fonds-Anleger-StandPunkte-Spardose-Gutachten: Schafft Deutschland eine Entkopplung von Europa?

19. April 2012 von um 17:35 Uhr
Gerd Bennewirtz, Gründungsgesellschafter SJB der SJB FondsSkyline 1989 e.K..Die StandPunkte sind der börsentägliche Informationsservice für die Premiumkunden der SJB. Sie behandeln Ereignisse aus dem Alltag, sind aber alles andere als alltäglich. Wir sind politisch, wenn nötig polemisch und immer ironisch. Warum sonst hätten wir abendliche Stammleser seit 2003? Hm?

Garantierte Individualität finden Sie bei uns in jedem FondsDepot! SJB-Fonds-Anleger-StandPunkte-Spardose-Gutachten: Schafft Deutschland eine Entkopplung von Europa? „Die Konjunktur in Deutschland zieht nach Auffassung der führenden Wirtschaftsforschungsinstitute wieder an“, erklärt Gerd Bennewirtz, Geschäftsführer und FondsVerwalter der SJB FondsSkyline 1989 e.K., im aktuellen StandPunkt. „Viele FondsInvestoren, Privatanleger und Sparer holen ihre Spardose hervor und denken an Fonds Beratung und Fonds Kauf.“ Die Institute prognostizieren in ihrem Frühjahrsgutachten für 2012 rund 0,9 und für 2013 rund 2,0 Prozent Wachstum. Bislang hatten sie mit einem Wachstum von 0,8 Prozent in diesem Jahr gerechnet. Zudem soll die Arbeitslosigkeit weiter sinken: von 2,98 Millionen 2011 auf 2,8 Millionen 2012 und 2,6 Millionen 2013. Bennewirtz: „Die Spardosen sitzen nicht nur lockerer, sondern sie füllen sich auch. Im restlichen Europa sehen FondsInvestoren, Privatanleger und Sparer ein anderes Bild. Findet hier eine Entkopplung statt?

Liebe FondsBlogger, die Institute halten die Schuldenkrise in Europa noch nicht für überwunden. „Die Schulden- und Vertrauenskrise im Euroraum schwelt weiter“, heißt es im Gutachten. Die Forscher warnen mit Blick auf FondsInvestoren, Privatanleger und Sparer, Europa dürfe im Kampf gegen die Finanz- und Schuldenkrise nicht nachlassen. Sie werteten „das derzeit zu beobachtende Erlahmen der Konsolidierungsanstrengungen“ kritisch. Eine Stabilisierung sei in Zukunft nur zu erreichen, „wenn die geplanten Reformen auch wirklich greifen und es zu keinem erneuten Vertrauensverlust an den Kapitalmärkten kommt“.

In Deutschland scheint dagegen eine Entkopplung stattzufinden. Reformen wie die Schuldenbremse sind nach SJB Beobachtung zur Zufriedenheit der Wirtschaft sowie der FondsInvestoren, Privatanleger und Sparer realisiert. Von einem Vertrauensverlust an den Kapitalmärkten kann in Deutschland keine Rede sein, im Gegenteil: Die Investment Basis für FondsInvestoren, Privatanleger und Sparer ist nirgendwo so stabil wie hier. Deutsche Staatsanleihen fassen viele FondsInvestoren, Privatanleger und Sparer als sicheren Hafen auf, trotz der niedrigen Zinsen. Die niedrigen Zinsen wiederum beflügeln die Sondervermögen der FondsInvestoren, Privatanleger und Sparer zu neuen Investitionen. Der niedrige Euro-Kurs erhöht zudem die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft. Eine Entkopplung, wie sie im Buche steht. Oder doch nicht?

Eine Entkopplung wünschen sich nach einer SJB Befragung die FondsInvestoren, Privatanleger und Sparer immer dann, wenn der Marketplace von einer Krise bedroht wird. Die Entkopplung von einem Boom hat sich jedenfalls noch niemand gewünscht. Den letzten Wunsch nach Entkopplung gab es 2010. Deutschland wollte eine Entkopplung vom wirtschaftlichen Niedergang der USA. In der Fonds Analyse kamen FondsInvestoren, Privatanleger und Sparer zum Schluss, dass sie sich ihren Export-Boom durch Rezessionsängste in den USA nicht gefährden lassen wollten. Die USA strebten ebenfalls nach Entkopplung. Sie wollen ihren wackeligen Aufschwung nicht von der europäischen Schuldenkrise kaputtmachen lassen. Und Schwellenländer wie Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika wähnen sich in ihrer Analyse so liquide, dass sie ebenfalls eine Entkopplung favorisierten.

Im Fall der Schwellenländer nicht zu Unrecht. Gestützt auf die Investment Basis ihrer gewaltigen Währungsreserven sind insbesondere die asiatischen Ökonomien weitaus weniger anfällig für die Stimmungsschwankungen internationaler Investoren. Sie haben nach der Finanzkrise auch viel schneller auf ihren steilen Wachstumspfad zurückgefunden als der Westen, erklärt SJB Research. Nach Analyse der lokalen Sondervermögen sind die Tigerstaaten nicht mehr nur auf die Exportmärkte der Industrieländer angewiesen. Ein großer Teil der Handelsströme fließt bei den Schwellenländern heute untereinander. Eine liquide Mittelschicht kurbelt zudem die Inlandsnachfrage an. Die Entkopplung gelingt, weil FondsInvestoren, Privatanleger und Sparer die Schwellenländer für die Geldanlage entdeckt haben und diese liquide halten.

Findet auch eine Entkopplung von den USA statt? Die Propheten einer Entkopplung von Amerika übersehen, dass die Schwellenländer untereinander vor allem Rohstoffe und Vorerzeugnisse handeln. Das Gros der Endprodukte geht nach Beobachtung der Sondervermögen vor Ort nach wie vor in den liquiden Westen. Die Deutschen machen sich etwas vor, wenn sie glauben, sie könnten zu Hause die Spardose füllen und in Asien wachsen. Wenn US-Konsumenten weniger Produkte aus China kaufen, spüren das auch die deutschen Mittelständler, die ihre Maschinen nach China liefern. Und eine Entkopplung vom Erfolg will ja niemand.

SJB FondsSkyline. Fazit. Schafft Deutschland eine Entkopplung von Europa? Die fünf Wirtschaftsweisen sind sich in einer Analyse einig: Zum Schutz der FondsInvestoren, Privatanleger und Sparer müsse es eine klarere Neuordnung des Finanzsektors in Europa geben. Alle Teilnehmer an der Befragung plädieren für die Einrichtung einer zentralen Instanz zur Kontrolle und Rekapitalisierung von Banken vor. Zudem sollte es klare Regeln geben, wie insolvente Banken abgewickelt werden können, damit zumindest für eine Übergangsphase eine Entkopplung der gesunden Wirtschaft erreicht wird. Das Geld für die Spardose werden FondsInvestoren, Privatanleger und Sparer in großen Teilen in Asien erwirtschaften. Die Strategie SJB Antizyklik sieht momentan vor, liquide Bestände konkret auf China auszurichten. Zugehörige Fonds sind zum Beispiel der GAM Star China Equity USD (WKN A0MW0K, ISIN IE00B1W3WS58) mit Domizil in Dublin, der Fidelity China Consumer (WKN A1JH3J, ISIN LU0594300252) mit Domizil in Luxemburg und der First State Greater China Growth (WKN A0BKZB, ISIN GB0033874107) mit Domizil in London.

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