SJB-Bennewirtz-Sparer-Frage: Sind FondsAnteile bei einer Währungsreform sicher?

16. Juli 2011 von um 23:08 Uhr
Fragen zu aktuellen FondsThemen? Gerd Bennewirtz antwortet.Die Fragen unserer Kunden haben allesamt mit der Verunsicherung aufgrund der aktuellen Lage an den Märkten zu tun: „Was passiert mit dem Euro?“„Sind Staatsbankrotte zu erwarten?“„Welche Inflation kommt auf uns zu?“„Wie entwickeln sich die Finanzierungszinsen?“„Ist Gold noch attraktiv?“ Solche Fragen hören wir sehr häufig. Hier die Antworten. ...

Die SJB Handelstrategie für Fonds ist die Antizyklik! SJB-Fonds-Kaufen-Währungsreform: Was Investoren, Sparer und Anleger interessiert! Die Frage zu Investmentfonds heute: Sind FondsAnteile bei einer Währungsreform sicher? Antworten von SJB FondsSkyline OHG 1989, VermögensVerwalter Gerd Bennewirtz aus Korschenbroich.

Durch eine Währungsreform wird der Status eines Investmentfonds als gesetzlich geschütztes Sondervermögen prinzipiell nicht berührt. Die Maßnahmen, die der Gesetzgeber im Falle einer Währungsreform ergreift, betreffen einerseits den zeitlichen und räumlichen Geltungsbereich einer Währung, den Namen oder ihren Nominalwert. Andererseits werden verbindliche Umrechnungskurse für Bargeld, Bankguthaben, Staatsanleihen und Verbindlichkeiten der alten Währung in die die neue Währung festgelegt.

Insofern würde sich der ausgewiesene Wert der FondsAnteile auf der SJB Vermögensübersicht entsprechend des Umrechnungskurses für Bankguthaben und gemäß eines neuen Namens der Währung ändern. In vielen Fällen ist die Überschuldung eines Staates Anlass für eine Währungsreform. Mit einer neuen Währung würde sich auch der Nominal- und Kurswert sowie der Zinssatz von Staatsanleihen ändern. Das hätte Einfluss auf den gesamten Markt für festverzinsliche Wertpapiere nicht nur auf Staatsanleihen.

Daher ist die Wahrscheinlichkeit hoch, das Fonds mit hohem Anteil von verzinslichen Wertpapieren mit einer Währungsreform in eine volatile Phase treten. Gegen diese Marktrisiken ist ein Fonds auch nicht durch seinen Status als Sondervermögens geschützt. Mit diesem rechtlichen Status privilegiert, der Staat, dass ein privater Investor sein individuelles Engagement am Kapitalmarkt, mit einer Investition in ein gemeinschaftliches Finanzinstrument, einen Investmentfonds kombiniert. „Sondervermögen“ bedeutet, das eingezahlte Kapital der Investoren ist vermögensrechtlich unabhängig vom Kapital der FondsGesellschaft zu führen, so dass es im Insolvenzfall der FondsGesellschaft nicht zur Masse des aufzuteilenden Vermögens zählt. Dieser rechtliche Status der Vertragspartner – Investor und FondsGesellschaft – bleibt unangetastet.

 

Gerd Bennewirtz, Gründungsgesellschafter und Geschäftsführer: FondsRatschlag!

Empfehlung von VermögensVerwalter Gerd Bennewirtz für den FondsBlog und den FondsBlogger: Sie wollen mehr FondsAuskünfte von Ihrer SJB FondsSkyline OHG 1989? Sie wünschen sich eine direkte Antwort auf Ihre individuellen FondsFrage oder FondsFragen bevor Sie Fonds, Funds oder einen Fund kaufen? Sie wollen als Anleger, Sparer und Investor neben der Frage – Sind FondsAnteile bei einer Währungsreform sicher? – vertiefende Informationen, Nachrichten und Analysen und Auskünfte rund um das Thema Geldanlage und zu Investmenfonds und den Spezialthemen. Oder auch Beratung, Verwaltung oder Rabatte. Kein Problem. Diese Themen finden sie zukünftig im noch größeren Umfange auf der Internetseite Ihrer SJB FondsSkyline OHG 1989 unter http://www.sjb.de. Bis dahin liebe Blogger, Ihre direkte Frage oder Fragen einfach hier im Blog, kurz unter Anfragen stellen. Oder besuchen Sie uns doch einfach zu einem Seminar oder einer individuellen Beratung in unserem SJB-Büro in Korschenbroich. Wir freuen uns, genau auf Sie!

Kategorien: Fragen. Aktuell.
[top]

2 Antworten zu "SJB-Bennewirtz-Sparer-Frage: Sind FondsAnteile bei einer Währungsreform sicher?"

  1. Hast du noch naehere Informationen darueber ?

    • Lieber User, vielen Dank für Deine Nachfrage. Die wesentlichen rechtlichen Grundlagen für Geschäfte zwischen einem privaten Investor, einer unabhängigen Vermögensverwaltung und einer FondsGesellschaft sind BGB, Wertpapierhandelsgesetz (WpHG), Investmentgesetz (InvG), Kreditwesengesetz (KwG), Gesetz zur Verbesserung der Durchsetzbarkeit von Ansprüchen aus Falschberatung (Stichwort Beratungsprotokoll) und das seit 1. Juli 2011 geltende Anlegerschutz- und Funktionsverbesserungsgesetz. Diese Gesetze regeln den maßgeblichen Rechtsrahmen, in dem sich der Erwerb, Verkauf, Verwaltung und Beratung von Wertpapiergeschäften mit FondsAnteilen abspielen. Sie „sichern“ den Status der Vertragspartner sowie die gegenseitigen Rechte und Pflichten. Das InvG schreibt den vermögensrechtlichen Rahmen eines Investmentfonds als „Sondervermögen“ fest. Das heißt, die Einlagen der Investoren sind vermögensrechtlich von denen der Kapitalanlagegesellschaft (KAG) getrennt und zählen im Insolvenzfall nicht zur verteilenden Vermögensmasse der KAG. Insofern besteht eine „Sicherheit“ die geleisteten Einlagen wiederzuerhalten. In wie weit diese Gesetze im Falle einer Währungsreform von Änderungen betroffen sein könnten ist Spekulation an denen wir uns nicht beteiligen. Allerdings die SJB gehört zu den Stimmen, die frühzeitig vor den Folgen von Schuldenpolitik und Staatsbankrott gewarnt haben. Wir werden dieses Thema in diesem Blog weiter verfolgen und ausführlich behandeln.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Ich akzeptiere die Datenschutzerklärung der SJB FondsSkyline OHG 1989.


*

Wir benutzen Cookies um die Nutzerfreundlichkeit der Webseite zu verbessen. Durch Ihren Besuch stimmen Sie dem zu.