SJB-Bennewirtz-Fonds-Investorenfrage: Warum prophezeit Edouard Carmignac das Ende der Eurozone?

07. Mai 2012 von um 19:30 Uhr
Fragen zu aktuellen FondsThemen? Gerd Bennewirtz antwortet.Die Fragen unserer Kunden haben allesamt mit der Verunsicherung aufgrund der aktuellen Lage an den Märkten zu tun: „Was passiert mit dem Euro?“„Sind Staatsbankrotte zu erwarten?“„Welche Inflation kommt auf uns zu?“„Wie entwickeln sich die Finanzierungszinsen?“„Ist Gold noch attraktiv?“ Solche Fragen hören wir sehr häufig. Hier die Antworten. ...

Zuverlässigkeit zählt bei uns doppelt. Tag für Tag! Was Investoren, FondsSparer und Anleger aktuell interessiert! Die FondsFrage heute, die im Zusammenhang mit Investmentfonds steht: Warum prophezeit Edouard Carmignac das Ende der Eurozone? Investoren, FondsSparer und Anleger werden die Eurozone in zehn Jahren nicht wiedererkennen. Diese Prognose wagt Edouard Carmginac, Gründer und Kopf der wie die SJB 1989 ins Leben gerufenen Investmentgesellschaft Carmignac Gestion mit Sitz in Paris. „Wir werden in zehn Jahren eine Kern Eurozone haben, mit einigen Satelliten“, Ihre Werbung. Hier?prophezeit Carmignac in einem Interview mit der „Welt am Sonntag“ mit Sitz in Berlin. Der französische Investmentexperte, der als „Grandseigneur“ der FondsManager gilt, äußert sich damit zum wiederholten Male zum politischen Umfeld in Europa, das für Investoren, Anleger und FondsSparer geprägt ist durch negative Faktoren wie Inflation, Rezession und Schuldenkrise. Im Oktober 2011 hatte er einen Brief an den damals scheidenden Präsidenten der Europäischen Zentralbank (EZB) Jean-Claude Trichet über dessen Arbeit für die Eurozone und die Folgen für Anleger, Investoren und FondsSparer mit den Worten geschlossen: „Wir werden Sie nicht vermissen“. Auf Rückfrage der „Welt am Sonntag“ berichtete Carmignac, dass er nie eine Antwort von Trichet bekommen habe. Gerd Bennewirtz, FondsVerwalter und Geschäftsführer der SJB FondsSkyline OHG 1989, geht der Rückfrage vieler FondsSparer, Investoren und Anleger auf den Grund, warum sich FondsManager Carmignac in der „Welt am Sonntag“ zur Eurozone erneut so ausdrücklich politisch positioniert.

Die Wahlen in Frankreich und Griechenland sind gelaufen. Und die Börsen gehen weltweit auf Talfahrt. Die FondsSparer, Investoren und Anleger sind tief verunsichert, welche Folgen die neuen politischen Kräfteverhältnisse in diesen Ländern für die Zukunft der Eurozone haben werden. So oder so wird für viele Anleger, Investoren und FondsSparer erkennbar, dass auch in Europa und den USA Politik zum maßgeblichen Einflussfaktor für die Kapitalmärkten als Universum für die Geldanlage wird. Diese Entwicklung in der Eurozone und andernorts ist aus Sicht der SJB die direkte Folge, dass erstens der Staat als Folge der Finanz- und Wirtschaftskrise Börsen und Banken zunehmend regulieren will und zweitens die Kapitalmärkte den einzigen Ausweg aus der Risikoaversion der Anleger, Investoren und FondsSparer darin sehen, dass sie mehr und mehr Liquidität von der öffentlichen Hand verlangen.

In eine ähnliche Richtung in Sachen Eurozone argumentiert auch Edouard Carmignac in einem großen Interview mit der „Welt am Sonntag“. Auf Rückfrage der „Welt am Sonntag“ bestätigte FondsManager Carmignac seine Sorge über die Zukunft der Eurozone für Investoren, Anleger und FondsSparer nach dem Sieg des Sozialisten François Hollande bei der französischen Präsidentenwahl. „Wenn Hollande zu weit vom Pfad der wirtschaftlichen Tugend abkommt, werden die Renditen für französische Staatsanleihen in der Eurozone durch die Decke gehen, und dann kann Frankreich sich kein Geld mehr leihen. Dann war’s das mit seinen Plänen“, so FondsManager Carmignac zur „Welt am Sonntag“. Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel sieht Carmignac in der Pflicht, Frankreich in der Eurozone im Sinne der Anleger, FondsSparer und Investoren „auf Linie“ zu halten. „Angela Merkel wird alles tun, um Hollande auf den Boden der Tatsachen zurückzuholen„, so der FondsManager im Gespräch mit der „Welt am Sonntag“. Zwar solle sie keine Ratschläge geben, aber auch im Interesse der FondsSparer, Investoren und Anleger sehr deutlich machen, dass Deutschland nicht die Schecks für Hollandes Pläne für die Eurozone ausstellen werde, erklärt Carmignac nach Rückfrage der „Welt am Sonntag“.

Aber selbst im Falle eines Sieges des bisherigen Amtsinhabers Nicolas Sarkozy hätte Carmignac keinen echten Willen zur Reform gesehen, die mit Blick auf die Perspektiven der Investoren, Anleger und FondsSparer in Frankreich und der Eurozone mehr als notwendig wären. „Frankreich ist längst nicht mehr auf der richtigen Spur“, erklärt FondsManager Carmignac der „Welt am Sonntag“. Entscheidend sei, dass die Wirtschaft innerhalb der Eurozone wettbewerbsfähiger werde. „Die Franzosen sollten das erkennen, bevor es noch ungemütlicher wird.“

Das Interview mit der „Welt am Sonntag“ über die Zukunft der Eurozone und die Präsidentschaftswahlen in Frankreich ist wiederholter Anlass, zu dem sich Carmignac als FondsManager für FondsSparer, Investoren und Anleger zur politischen Situation äußert. Der Erfolg seiner Investmentboutique Carmignac Gestion für Investoren, Anleger und FondsSparer hätte ihm dazu die notwendige Unabhängigkeit verschafft. „Ich kann sagen, was ich will“, so Carmignac zur „Welt am Sonntag“.

Zum Universum der Fonds, die die FondsGesellschaft für die Geldanlage der Investoren, Anleger und FondsSparer vorhält, gehören laut SJB Datenbank unter anderem der Carmignac Commodities Fonds (ISIN: LU0164455502; WKN: 914233), der Carmignac Sécurité Fonds (ISIN: FR0010149120; WKN: A0DP51), der Carmignac Emergents A Fonds (ISIN: FR0010149302; WKN: A0DPX3) oder der Carmignac Investissement Fonds (ISIN: FR0010148981; WKN: A0DP5W).

Auf die Rückfrage der „Welt am Sonntag“, ob Carmignac nicht selbst in die Politik gehen wolle, verneint dieser ausdrücklich. Er hätte sich ganz bewusst für die Tätigkeit als FondsManager entschieden. Die Arbeit mit Märkten im Interesse der Investoren, FondsSparer und Anleger mache definitiv mehr Freude.

Wie freudlos es dagegen in der Politik zugeht, zeige aus Sicht von Carmignac für FondsSparer, Anleger und Investoren dagegen der Zustand der Eurozone. Langfristig sieht der FondsManager die Eurozone laut „Welt am Sonntag“ vor einem Total-Umbau. „Wir werden in zehn Jahren eine Kern Eurozone haben mit einigen Satelliten, die über Handels- oder Währungsvereinbarungen daran angeschlossen sind“ prognostiziert Carmignac in der „Welt am Sonntag“. Wer zum Kern der Eurozone gehören wird, sei noch nicht klar, aber diese Länder würden im Interesse der Anleger, Investoren und FondsSparer wesentlich enger zusammenarbeiten als heute.

SJB-Fazit von Gerd Bennewirtz: Wenn ein FondsManager das politische Universum seiner Märkte mit mehr Tiefsinn und Verve beurteilt, als dass die Börsen diese oder jene politische Entwicklung bereits „eingepreist“ hätten, zeigt das aus Sicht der SJB für Investoren, Anleger und FondsSparer zweierlei: Erstens beschäftigt sich ein FondsManager mit der Realität. Und die heißt, dass auch Börsen in nominell marktwirtschaftlich orientierten Regionen wie Europa und den USA stärker als in der Vergangenheit von politischen Entscheidungen abhängen und entsprechend „kurze Beine“ haben. Zweitens zeugt es von Mut aus Erfahrung, in dieser Hinsicht einen klaren Standpunkt zu beziehen, wie es Edouard Carmignac in der „Welt am Sonntag“ getan hat. Auch das ist eine Eigenschaft, die die Unternehmensgeschichte der Carmignac Gestion und der SJB neben der Kompetenz in Sachen Fonds und das Gründungsjahr 1989 für ihre FondsSparer, Investoren und Anleger verbindet.

Gerd Bennewirtz, Gründungsgesellschafter und Geschäftsführer: FondsRatschlag!

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