SJB-Bennewirtz-Fonds-Investorenfrage: In welche Märkte schichten institutionelle Investoren ihr Kapital um?

02. Juli 2012 von um 13:30 Uhr
Fragen zu aktuellen FondsThemen? Gerd Bennewirtz antwortet.Die Fragen unserer Kunden haben allesamt mit der Verunsicherung aufgrund der aktuellen Lage an den Märkten zu tun: „Was passiert mit dem Euro?“„Sind Staatsbankrotte zu erwarten?“„Welche Inflation kommt auf uns zu?“„Wie entwickeln sich die Finanzierungszinsen?“„Ist Gold noch attraktiv?“ Solche Fragen hören wir sehr häufig. Hier die Antworten. ...

Zuverlässigkeit zählt bei uns doppelt. Tag für Tag! Was Investoren, FondsSparer und Anleger aktuell interessiert! Die FondsFrage heute, die im Zusammenhang mit Investmentfonds steht: In welche Märkte schichten institutionelle Investoren ihr Kapital um? Institutionelle Investoren dominieren mit ihrem Kapital den Markt für Investmentfonds. In Deutschland liegt der Anteil des in für institutionelle Investoren vorgesehenen Auswahl sogenannter Spezialfonds platzierten Kapitals bei rund 47,0 Prozent. Publikumsfonds für die Geldanlage der Anleger und FondsSparer machen 36,5 Prozent aus. Ihre Werbung. Hier?Aus diesem Grund sind die geplanten Umschichtungen der institutionellen Investoren für private Anleger eine interessante Information. Gerd Bennewirtz, FondsVerwalter und Geschäftsführer der SJB FondsSkyline 1989 e.K. aus Neuss-Korschenbroich, trägt Informationen zusammen, welche Märkte und Assetklassen institutionelle Investoren derzeit favorisieren.

Nach Informationen aus der Statistik des Bundesverbands Investment und Asset Management (BVI) haben institutionelle Investoren per 30. April 2012 rund 889,50 Milliarden Euro in sogenannten „Spezialfonds“ platziert. Das entspricht einem Anteil von rund 47,0 Prozent am Gesamtvermögen in Fonds, dass sich auf rund 1.865,52 Milliarden Euro summiert. Zum Vergleich: Die Summe an Kapital, das im Profil der Publikumsfonds aus der Geldanlage der FondsSparer und privaten Anleger platziert ist, beträgt rund 680,52 Milliarden Euro. Das entspricht einem Anteil von rund 36,5 Prozent am gesamten Kapital.

Spezialfonds sind Investmentfonds, deren Anlagerichtlinien und Profil speziell auf die Anforderungen der institutionellen Investoren und ihrer „Big Tickets“ an Kapital ausgerichtet sind. Würden zum Beispiel aus einem Publikumsfonds auf einmal Millionen Euro an Liquidität abgezogen, hätte das auf das Portfoliomanagement des Sondervermögens signifikanten Einfluss zu Lasten der privaten Anleger und FondsSparer.

In der Tabelle der BVI Statistik sind 3.837 dieser Spezialfonds aufgeführt. Für private FondsSparer und Anleger zeigt das Profil der BVI Tabelle 7.034 Produkte, also Publikumsfonds an. In Sachen „So kaufen Sie Fonds“ als Geldanlage und Investment sind die institutionellen Investoren in den ersten vier Monaten des Jahres eindeutig die Aktivposten. Während private Anleger und FondsSparer zwischen Januar und April 2012 rund -4,33 Milliarden Euro netto an Kapital aus Publikumsfonds abzogen, platzierten institutionelle Investoren rund 18,62 Milliarden Euro an frischen Mitteln in ihre Spezialfonds.

Durch diese Bewegungen an Kapital haben institutionelle Investoren einen entsprechenden Einfluss auf Märkte und Assetklassen. Aus diesem Grund sind Erwartungen und geplante Umschichtungen institutioneller Investoren auch für die Geldanlage privater Anleger und FondsSparer wichtige Informationen, in welche Richtung sich das Profil der Kapitalmärkte in den kommenden Monaten bewegen könnte.

Um diese Stimmung und daraus resultierende Umschichtungen institutioneller Investoren einzufangen, führt das Analysehaus Feri Eurorating einmal im Quartal im Auftrag der „Financial Times Deutschland“ eine Befragung dieser „Profi-Investoren“ durch. Jetzt liegen die Ergebnisse für das zweite Quartal 2012 vor. Teilgenommen an der Befragung von Feri und der FTD haben dieses Mal 47 institutionelle Investoren aus den Bereichen Banken, Versicherungen, Pensionskassen und Industrieunternehmen. Zusammen verwalten diese Institutionen nach Informationen der FTD rund 200 Milliarden Euro an Kapital.

Danach sind die Erwartungen aller an der Feri Befragung teilnehmenden institutionellen Investoren an Aktienmärkte und Immobilienmärkte nach Informationen der FTD weitgehend konstant positiv. Skepsis herrscht bei der Entwicklung der Rentenmärkte.

In dieser Assetklasse würde sich vor allem die Lage für Staatsanleihen aus dem „sicheren Hafen“ Deutschland verschlechtern. 57,0 Prozent der institutionellen Investoren erwarten einen Renditeanstieg bei deutschen Staatsanleihen, weil deren Risiken durch Faktoren wie die Fiskalunion zunehmen werden. Aus diesem Grund stehen diese Papiere auch an erster Stelle, wenn es um Umschichtungen von Kapital der Institutionellen in den kommenden sechs Monaten geht. Aus keinem anderen Markt wollen sie mehr Kapital rausziehen.

Gleichwohl soll das Kapital durchaus in Deutschland bleiben. Vor allem Aktien und Immobilien hierzulande zählen für die institutionellen Investoren nach Informationen der in der FTD veröffentlichten Feri Befragung zu den bevorzugten Assetklassen. Sollten private Anleger und FondsSparer mit ihrer Geldanlage beabsichtigen, diesem eingeschlagenen Weg zu folgen, stehen dafür laut dem Profil der SJB Datenbank unter anderem der Allianz Nebenwerte Deutschland – A – EUR (ISIN: DE0008481763; WKN: 848176), der DWS Deutschland (ISIN: DE0008490962; WKN: 849096) oder der Baring German Growth Trust (EUR) (ISIN: GB0008192063; WKN: 940132) zur Verfügung.

Anderer Schwerpunkt der institutionellen Umschichtungen sind Schwellenländer. Hier fließt das Kapital in den kommenden sechs Monaten sowohl in Aktien als auch Anleihen. Publikumsfonds mit diesen Schwerpunkten im Portfoliomanagement sind unter anderem der Jyske Invest Emerging Local Market Bond Fund (ISIN: DK0060009751; WKN: A0NCYL) oder der Carmignac Emergents A (ISIN: FR0010149302; WKN: A0DPX3).

SJB-Fazit von Gerd Bennewirtz: Die Erwartungen und daraus resultierende Transaktionen institutioneller Investoren an die kommenden sechs Monate an den Kapitalmärkten entsprechen weitgehend dem, was an Entwicklungen der Märkte zu beobachten gewesen ist. Verunsicherte Investoren und Anleger suchen nach Investitionsmöglichkeiten mit Substanz und Wachstumsperspektive. Dabei liefert Deutschland als eine der wenigen Ausnahmen der Industrienationen noch Substanzwerte. Für Wachstum sollen Schwellenländer sorgen. Eine Mischung, über die Anleger und FondsSparer beim Kontakt mit dem unabhängigen FondsVermögensVerwalter SJB sprechen können.

Gerd Bennewirtz, Gründungsgesellschafter und Geschäftsführer: FondsRatschlag!

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