SJB-Bennewirtz-Fonds-Investor-Frage: Warum tragen deutsche Privatanleger ihr Geld zu ausländischen Banken?

17. Mai 2012 von um 17:00 Uhr
Fragen zu aktuellen FondsThemen? Gerd Bennewirtz antwortet.Die Fragen unserer Kunden haben allesamt mit der Verunsicherung aufgrund der aktuellen Lage an den Märkten zu tun: „Was passiert mit dem Euro?“„Sind Staatsbankrotte zu erwarten?“„Welche Inflation kommt auf uns zu?“„Wie entwickeln sich die Finanzierungszinsen?“„Ist Gold noch attraktiv?“ Solche Fragen hören wir sehr häufig. Hier die Antworten. ...

Zuverlässigkeit zählt bei uns doppelt. Tag für Tag! SJB-Fonds-Kaufen-Privatanleger-Banken: Was FondsInvestoren, Sparer und Privatanleger aktuell interessiert! Die FondsFrage heute, die im Zusammenhang mit Geldmarktfonds steht: Warum tragen deutsche Privatanleger ihr Geld zu ausländischen Banken? Investoren, Sparer und Privatanleger haben offensichtlich das ohnehin schwierige Wort „Kaupthing“ aus Ihrem Gedächtnis gestrichen. Denn die Insolvenz der isländischen Bank, in deren Folge zahlreiche Investoren, Sparer und Privatanleger um ihre Ersparnisse bangen mussten, scheint längst wieder vergessen. Stattdessen tragen Investoren, Sparer und Privatanleger ihr Geld massenhaft zu ausländischen Banken, die in einer Zeit notorisch niedriger Zinsen oft ein paar Prozentpunkte mehr als einheimische Institute für dasIhre Werbung. Hier? Festgeld bieten können. Die dahinter stehende Einlagensicherung wird hingegen von vielen Investoren, dem Sparer und Privatanleger gar nicht zum Thema gemacht. Gerd Bennewirtz, FondsBerater und Geschäftsführer der SJB FondsSkyline 1989 e.K. aus Korschenbroich, analysiert die aktuelle Kapitalflucht zu ausländischen Banken und mahnt Investoren, Sparer und Privatanleger dazu, angesichts des Feilschens um etwas höhere Zinsen fürs Geld die Sicherheit der Spareinlagen bei Banken nicht aus den Augen zu verlieren.

Bei Investoren, dem Sparer und Privatanleger ist der Kaupthing-Schock vergessen. Zumindest handelt die Mehrheit aller Investoren, Sparer und Privatanleger so. Denn die Zweigstellen ausländischer Banken locken Millionen deutscher Investoren, Sparer und Privatanleger mit hohen Zinsen und sind mit dieser Strategie überaus erfolgreich. Über 20 Milliarden Euro sammelten ausländische Institute in den letzten zwölf Monaten von deutschen Investoren, dem Sparer und Privatanleger ein. Die Folge: Millionen deutsche Investoren, Sparer und Privatanleger stützen mit ihren Ersparnissen nun den schwer angeschlagenen europäischen Bankensektor. Denn die Verzinsung ihrer Einlagen ist um ein Vielfaches geringer als der Zinssatz, den die entsprechenden Banken bei Anleiheemissionen auf dem freien Kapitalmarkt bieten müssten. Die FTD berichtet, dass die Einlagen bei Zweigstellen ausländischer Banken im Zuge der Euro-Krise geradezu explodiert sind. In den zwölf Monaten seit April 2011 landeten unterm Strich 21,6 Milliarden Euro von Investoren, dem Sparer und Privatanleger bei Banken, die nicht in Deutschland beheimatet sind. Dies ist ein neuer Geld Rekord.

Die Entwicklung entbehrt nicht einer gewissen Ironie. Während ausländische Investoren ihr Geld seit der Zuspitzung der europäischen Schuldenkrise am liebsten nach Deutschland bringen und dort in dem „sicheren Hafen“ der Bundesanleihen parken, flüchten deutsche Investoren, Sparer und Privatanleger mit ihrem Geld zu ausländischen Banken. Ein paar Beispiele: So hat die Bank of Scotland nach Recherchen der FTD mit ihren hohen Zinsversprechen schon mehr als 5 Milliarden Euro an Geld bei deutschen Investoren, dem Sparer und Privatanleger eingesammelt. Auch die niederländische ABN Amro nähert sich bereits einem Volumen von 2,0 Milliarden Euro. Dabei war die Bank erst im Juli 2011 unter der Marke Moneyou gestartet, wie Investoren, Sparer und Privatanleger wissen. Dritter im Bunde ist die mit russischen Wurzeln ausgestattete VTB Direktbank, die mit österreichischer Lizenz deutsche Investoren, Sparer und Privatanleger umwirbt und seit Herbst 2011 gut 1 Milliarde Euro an Geld kassiert hat.

Aus Sicht der europäischen Banken ist das Vertrauen der deutschen Investoren, Sparer und Privatanleger ein seltener Glücksfall. Denn viele der betroffenen Banken haben enorme Probleme, sich am Kapitalmarkt zu refinanzieren – die Angst der Anleiheinvestoren vor weiteren Banken Pleiten ist groß. Der deutsche Tages- und Festgeldmarkt ist für die Branche so eine der wenigen Möglichkeiten, überhaupt noch an Liquidität und frisches Geld zu kommen. Investoren, dem Sparer und Privatanleger sei gesagt: Zwar wäre es für die Institute günstiger, sich Geld bei der EZB zu leihen, doch hier werden hohe Sicherheiten verlangt. Außerdem müssten diese Gelder von den Banken zu festen Terminen zurückgezahlt werden.

Doch wie sicher ist das Geld der deutschen Investoren, Sparer und Privatanleger bei den ausländischen Instituten? Die europaweite Einlagensicherung garantiert zwar bis zu 100.000 Euro pro Sparer. Doch gespeist wird das europäische Einlagensicherungssystem von den einzelnen nationalen Sicherungstöpfen – und die sind kaum mit Geld gefüllt. Die aus einer möglichen Bankenpleite erwachsenden Forderungen müssten demnach den Steuerzahlern des jeweiligen Landes aufgebrummt werden – mit ungewissem Ausgang.

SJB Fazit von Gerd Bennewirtz: Investoren, dem Sparer und Privatanleger sei gesagt: Die meisten Zweigstellen ausländischer Banken sparen sich die teuren deutschen Einlagensicherungssysteme. Und gerade dieser Kostenvorteil trägt dazu bei, dass die Institute solch hohe Zinsen fürs Geld anbieten können. Eine Ausnahme ist hier die Bank of Scotland, die sowohl der britischen als auch der freiwilligen deutschen Einlagensicherung angehört – wenn auch in begrenztem Umfang. Investoren, Sparer und Privatanleger sollten sich bei ihrem Streben nach möglichst hohen Zinsen doch besser nochmals auf die Pleite der isländischen Kaupthing Bank 2008 besinnen. Gut 30.000 deutsche Investoren, Sparer und Privatanleger zitterten damals monatelang um ihr Geld. In einer ersten Reaktion brachten viele Zinsjäger ihr Geld wieder zurück zu Sparkassen, Volksbanken oder anderen deutschen Instituten. Doch dieser Trend hat sich längst wieder umgekehrt. Keine andere Gruppe sammelte seit April 2011 mehr Geld von Investoren, dem Sparer und Privatanleger ein als die ausländischen Banken. Im Wesentlichen handle es sich bei den Zuwächsen der Auslandsfilialen dabei um das Geld von Privatpersonen, bestätigte auch ein Sprecher der Bundesbank gegenüber der FTD. Die Folge: Ein beträchtlicher Teil des von den Filialen ausländischer Banken eingesammelten Geldes fließt aus Deutschland ab. Kein gutes Liquiditätsmanagement, meint die SJB. Wie Sie als Investoren, Sparer und Privatanleger ihre Liquidität nicht bei wenig rechtssicheren Auslandsbanken, sondern lieber in einem nach deutschem Recht aufgelegten Sondervermögen mit trotzdem ausgezeichneten Renditechancen anlegen, zeigt Ihnen die Strategie SJB Liquidität. Fragen Sie Ihren SJB FondsVermögensVerwalter nach Details, liebe Investoren, Sparer und Privatanleger.

Gerd Bennewirtz, Gründungsgesellschafter und Geschäftsführer: FondsRatschlag!

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Kategorien: Fragen. Aktuell.
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