SJB-Bennewirtz-Fonds-Anlegerfrage: Schmälern erfolgsabhängige FondsGebühren die Rendite von Investmentfonds?

28. April 2012 von um 15:30 Uhr
Fragen zu aktuellen FondsThemen? Gerd Bennewirtz antwortet.Die Fragen unserer Kunden haben allesamt mit der Verunsicherung aufgrund der aktuellen Lage an den Märkten zu tun: „Was passiert mit dem Euro?“„Sind Staatsbankrotte zu erwarten?“„Welche Inflation kommt auf uns zu?“„Wie entwickeln sich die Finanzierungszinsen?“„Ist Gold noch attraktiv?“ Solche Fragen hören wir sehr häufig. Hier die Antworten. ...

Zuverlässigkeit zählt bei uns doppelt. Tag für Tag! Was Investoren, FondsSparer und Anleger aktuell interessiert! Die FondsFrage heute, die im Zusammenhang mit Investmentfonds steht: Schmälern erfolgsabhängige FondsGebühren die Rendite von Investmentfonds? Erfolgsabhängige FondsGebühren (Performance Fee) für aktives FondsManagement schmälern die Rendite, die Investoren, FondsSparer und Anleger mit ihren Investmentfonds erzielen können. Die negative Wirkung auf die Rendite von Investmentfonds hat eine aktuelle Studie des Datenanbieters Scope Analysis mit Sitz in Berlin bestätigt. Ihre Werbung. Hier?Danach hätte die Auswahl mit erfolgsabhängigen FondsGebühren ausgestatteter Investmentfonds im Zeitraum von drei Jahren eine Rendite durchschnittlich +8,9 Prozent p.a. für die Geldanlage ihrer FondsSparer, Investoren und Anleger erzielt. Bei der Auswahl an Sondervermögen ohne erfolgsabhängige FondsGebühren waren es laut Scope +10,5 Prozent p.a. Die Rechnung der Scope Analyse unterstreicht, dass erfolgsabhängige FondsGebühren aus Sicht der Anleger, FondsSparer und Investoren ein zusätzlicher Kostenposten in der Geldanlage sind, der die Rendite effektiv verringert. Gerd Bennewirtz, FondsVerwalter und Geschäftsführer der SJB FondsSkyline 1989 e.K., liefert als Dienstleistung für FondsSparer, Investoren und Anleger zusammenfassende Details der Scope Analyse über erfolgsabhängige FondsGebühren von Investmentfonds.

Für ihre Analyse hat Scope das Profil einer Auswahl von 7.748 Investmentfonds untersucht, die eine Marktpräsenz von mindestens drei Jahren haben. 1.819 dieser Produkte erheben für ihre Anleger, Investoren und FondsSparer erfolgsabhängige FondsGebühren. Das ist ein Anteil von 23,5 Prozent. Besonders hoch ist der Anteil der Mischfonds, die Anleger, Investoren und FondsSparer mit erfolgsabhängigen FondsGebühren zusätzlich belasten. Unter den 1.660 Mischfonds der Analyse von Scope betrug dieser Anteil 35,7 Prozent.

Zur Auswahl der Mischfonds mit erfolgsabhängigen FondsGebühren gehören laut SJB Datenbank unter anderem der HAIG Return Global Fonds (ISIN: LU0140354944; WKN: 983449) der FondsGesellschaft Hauck & Aufhäuser mit Sitz in München oder der Prima-Classic A Mischfonds (ISIN: LU0215933978; WKN: A0D9KC) von IPConcept Fund Management S.A. mit Sitz in Luxemburg.

Bei Aktienfonds Europa stünde für Anleger, Investoren und FondsSparer der mit erfolgsabhängigen FondsGebühren ausgestattete Allianz Wachstum Europa A (EUR) Fonds (ISIN: DE0008481821; WKN: 848182) der FondsGesellschaft Allianz Global Investors mit Sitz in Frankfurt am Main als Geldanlage zur Verfügung. Bei der Auswahl der Aktienfonds global mit erfolgsabhängigen FondsGebühren könnten Anleger, FondsSparer und Investoren laut Datenbank der SJB auf den Metzler Wachstum International (ISIN: DE0009752253; WKN:975225) der Privatbank Metzler mit Sitz in Frankfurt am Main zurückgreifen. Die große Frage ist, sollten Investoren, FondsSparer und Anleger das auch tun?

Die Daten der Scope Analyse liefern hier aussagekräftige Daten. So liegt die Rendite p.a. der Auswahl aller durch Scope untersuchten Investmentfonds mit erfolgsabhängigen FondsGebühren für den Zeitraum von drei Jahren 1,6 Prozentpunkte niedriger als bei den Sondervermögen ohne diese zusätzliche Vergütung. Für den Zeitraum von fünf Jahren weist die Auswahl der Investmentfonds mit erfolgsabhängigen FondsGebühren laut Scope für FondsSparer, Investoren und Anleger eine Rendite von -0,4 Prozent p.a. aus. Bei der Auswahl der Investmentfonds, die diese erfolgsabhängigen Gebühren für Investoren, FondsSparer und Anleger nicht erheben, lag die Rendite p.a. in der Scope Analyse für diesen Zeitraum bei +1,5 Prozent p.a.

Runtergebrochen auf die einzelnen FondsKlassen ist das Bild der Scope Analyse etwas differenzierter. So liegt die Rendite p.a. der Auswahl globaler Mischfonds mit erfolgsabhängigen FondsGebühren für FondsSparer, Investoren und Anleger über drei Jahre jährlich 1,45 Prozentpunkte unter der Rendite globaler Mischfonds ohne diese zusätzlichen FondsGebühren. Bei Aktienfonds global zeigt die Scope Analyse, dass die Rendite der Auswahl an Investmentfonds mit erfolgsabhängigen FondsGebühren über den gleichen Zeitraum jährlich 2,15 Prozent schwächer ausfällt als bei der Auswahl der Produkte, die im Interesse ihrer FondsSparer, Investoren und Anleger auf diese Kosten verzichten. Bei Sondervermögen, deren Aktienquote schwerpunktmäßig in Europa liegt, schnitten die Investmentfonds mit erfolgsabhängigen FondsGebühren in der Scope Analyse bei der Rendite p.a. 0,41 Prozentpunkte pro Jahr besser ab als die Auswahl ohne diese Position.

Wenn, wie die Scope Analyse zeigt, erfolgsabhängige FondsGebühren die Rendite für Investoren, FondsSparer und Anleger in Investmentfonds so offensichtlich schmälern, warum erheben die Kapitalanlagegesellschaften (KAG) diese überhaupt? Die Begründung von Seiten der KAG ist laut Scope häufig dieselbe: Erfolgsabhängige FondsGebühren erhöhen die Motivation der FondsManager, mit ihren Investmentfonds für ihre Investoren, FondsSparer und Anleger Mehrrendite zu erwirtschaften, das heißt besser abzuschneiden als der jeweilige Vergleichsindex. Aus Sicht der SJB wäre diese von Scope wiedergegebene Begründung, sofern sie für die Mehrheit der KAG mit entsprechenden Investmentfonds zutrifft, ein Armutszeugnis.

Interessante Details liefert der Scope Bericht über die Hintergründe, wie KAG mit erfolgsabhängigen FondsGebühren für Anleger und FondsSparer umgehen. Diese Positionen wurden zuerst im Geschäft mit institutionellen Investoren eingeführt. Die Grundidee laut Scope: Die rein vom FondsVolumen abhängigen Verwaltungsgebühren sinken deutlich, im Gegenzug partizipiert das FondsManagement am Anlageerfolg. In den vergangenen Jahren begannen zahlreiche KAG erfolgsabhängige FondsGebühren auch für private Anleger, FondsSparer und Investoren einzuführen, jedoch laut Scope ohne die fixen Verwaltungsgebühren zu reduzieren. Die Folge: Die erfolgsabhängigen FondsGebühren stellen laut Scope eine ausschließliche Zusatzbelastung für die Rendite der Investmentfonds der privaten Anleger, Investoren und FondsSparer dar.

SJB-Fazit von Gerd Bennewirtz: Die Begründung, die KAG laut Scope für die Erhebung erfolgabhängiger FondsGebühren von Investmentfonds liefert, ist unklug und sogar töricht. Wie sollen es FondsSparer, Anleger und Investoren finden, wenn FondsManager dazu „motiviert“ werden müssen, den Job zu machen, der ihr Dasein wesentlich legitimiert? Der besteht darin, eine Auswahl von Vermögenswerten im Portfolio der Investmentfonds zusammenzustellen, das im Optimalfall mehr Rendite bei geringerem Risiko durch breite Streuung erwirtschaftet. Leisten aktive FondsManager dies beides nicht, können Anleger, FondsSparer und Investoren auf passive Indexfonds zurückgreifen, was kaum im Interesse der KAG sein kann. Weiterer kritischer Punkt: Erfolgsabhängige FondsGebühren sind nicht Bestandteil der Gesamtkostenquote (Total Expense Ratio – TER) und kommen auch noch zusätzlich zum Ausgabeaufschlag (AA) hinzu. Schließlich nennen die KAG den waren Grund für erfolgsabhängige FondsGebühren in seltenen Fällen: Die KAG brauchen schlicht zusätzliche Deckungsbeiträge. Die SJB führt ab Sommer 2012 ein MiFID II-konformes Gebührenmodell für ihre unabhängige FondsVermögensVerwaltung mit Investmentfonds ein. Ausgabeaufschläge (AA) und Transaktionsgebühren (TG) werden als Kosten für Investoren, Anleger und FondsSparer vollständig wegfallen, erfolgsabhängige FondsGebühren nicht erhoben! Nehmen Sie Kontakt zur SJB auf, um Details zu erfahren.

Gerd Bennewirtz, Gründungsgesellschafter und Geschäftsführer: FondsRatschlag!

Empfehlung von FondsVerwalter Bennewirtz für den FondsBlog und den FondsBlogger: Sie wollen mehr FondsAuskünfte von Ihrer SJB FondsSkyline? Sie wünschen sich eine direkte Antwort auf Ihre individuelle(n) FondsFrage oder FondsFragen bevor Sie Fonds, Funds oder einen Fund kaufen? Sie wollen als Anleger, FondsSparer und Investor neben der Frage – Schmälern erfolgsabhängige FondsGebühren die Rendite von Investmentfonds? – vertiefende Informationen, Nachrichten und Analysen auch Auskünfte rund um das Thema Geldanlage und zu Investmentfonds sowie den Spezialthemen finden? Diese finden Sie auf allen auch hier verlinkten SJB Internetseiten. Ob Service, Beratung, Verwaltung oder Rabatte. Kein Problem. Einfach Anfragen. Für Kunden gibt es zukünftig das FondsPortal mit direktem, exklusivem Depotzugang. Bis Sie Kunde sind lieber Blogger, Ihre direkte Frage einfach hier im Blog, oder kurz unter Fragen stellen. Alternativ besuchen Sie uns doch einfach einmal zu einem Webinar, Seminar oder direkt zu einer individuellen Beratung in unserem Büro in Korschenbroich im Rhein-Kreis Neuss. Wir freuen uns immer. Genau auf Sie!

Kategorien: Fragen. Aktuell.
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