SJB-Bennewirtz-Fonds-Anlegerfrage: Ist Europa als Fonds Region eine Liebe auf den zweiten Blick?

31. Mai 2012 von um 13:30 Uhr
Fragen zu aktuellen FondsThemen? Gerd Bennewirtz antwortet.Die Fragen unserer Kunden haben allesamt mit der Verunsicherung aufgrund der aktuellen Lage an den Märkten zu tun: „Was passiert mit dem Euro?“„Sind Staatsbankrotte zu erwarten?“„Welche Inflation kommt auf uns zu?“„Wie entwickeln sich die Finanzierungszinsen?“„Ist Gold noch attraktiv?“ Solche Fragen hören wir sehr häufig. Hier die Antworten. ...

Zuverlässigkeit zählt bei uns doppelt. Tag für Tag! Was Investoren, FondsSparer und Anleger aktuell interessiert! Die FondsFrage heute, die im Zusammenhang mit Aktienfonds steht: Ist Europa als Fonds Region eine Liebe auf den zweiten Blick? „Liebe auf den zweiten Blick“. So überschreibt das Portfoliomanagement von Fidelity mit Sitz in Boston seine Ansprache an FondsSparer und private Investoren in Deutschland, um sie für eine Geldanlage in FondsDepots in Europa zu erwärmen. Zum Beispiel im Fidelity European Growth Fund A (EUR) (ISIN: LU0048578792; WKN: 973270), der mit einemIhre Werbung. Hier? FondsVolumen von 7,1 Milliarden Euro einer der größten Aktienfonds für private Anleger und FondsSparer ist. Fidelity handelt aus gutem Grund, denn das Verhältnis der Investoren zu Europa als Markt für die Geldanlage ist belastet.

Aus keiner anderen Auswahl einer Anlageregion für das Portfoliomanagement flossen im ersten Quartal 2012 mehr Mittel der Anleger und Investoren ab. Diese Entwicklung entspricht auch der Stimmung der Unternehmen, die mit der politischen Diskussion um Projektbonds und Euro Bonds wenig anfangen können. Gerd Bennewirtz, Geschäftsführer und FondsVerwalter der SJB FondsSkyline OHG 1989, prüft, ab die alte Liebe der Anleger und FondsSparer für Europa durch einen zweiten Blick wieder erwärmt werden kann.

Nach Informationen des BVI zogen private Anleger und Investoren zwischen Januar und März rund -761,0 Millionen Euro netto aus der Geldanlage in Aktienfonds ab, deren Schwerpunkt im Portfoliomanagement Euroland ist. Noch einmal -157,2 Millionen Euro netto betraf laut Informationen des BVI die Auswahl an Aktienfonds mit Schwerpunkt Europa. Zur Auswahl dieser Sondermögen gehört auch das Portfoliomanagement des JPMorgan Funds – Europe Dynamic Fund A (dist) – EUR (ISIN: LU0119062650; WKN: 580674) der FondsGesellschaft J.P. Morgan mit Sitz in New York City.

Mehr Mittel in Höhe von 113,4 Millionen Euro netto aus der Geldanlage der Investoren und FondsSparer konnten dagegen gemäß den Informationen aus der BVI Statistik Aktienfonds verbuchen, deren Portfoliomanagement die Auswahl ihrer Aktien aus Europa im Bereich der Nebenwerte zusammenstellt. Eines der Produkte aus dem Sortiment der Aktienfonds für private Anleger und FondsSparer ist laut Informationen der SJB Datenbank der Threadneedle Investments – European Smaller Companies Fund 1 (ISIN: GB0002771383; WKN: 987665) der britischen FondsGesellschaft Threadneedle mit Sitz in London.

Welche Faktoren haben aus Sicht der Investoren und Anleger die Geldanlage in Aktienfonds mit Schwerpunkt Europa so unattraktiv werden lassen? Nach Beobachtung der SJB gibt es dafür zwei wesentliche Gründe. Zum einen liefert die Politik in Europa für Anleger, FondsSparer und Portfoliomanagement wenig überzeugende ökonomische Antworten auf die Schuldenkrise und läuft mit der Diskussion um Euro Bonds und Projektbonds deutlich in die falsche Richtung. Zum anderen folgen die Anleger und FondsSparer mit ihrer Geldanlage in Aktienfonds in diesem Fall der Stimmung der Investoren aus der Realwirtschaft, sprich den Unternehmern und Führungskräften.

So melden Firmenkundenbetreuer führender Banken übereinstimmend, dass die Unternehmer und Führungskräfte deutscher Firmen Investitionen in Europa wegen der ungelösten Schuldenkrise derzeit als „riskant“ einstufen. Der Grund: Außerhalb Deutschlands gibt es in Europa kaum vernünftige Wachstumsmärkte. Die Folge isr ein risikoaverses Verhalten, das Anleger, FondsSparer und Portfoliomanagement auch aus der Geldanlage in Aktienfonds kennen: Die Unternehmer und Führungskräfte in Deutschland und Europa beschränken ihre Erweiterungsinvestitionen aufs Nötigste. Das wiederum sorgt zusätzlich für zunehmende Investitionslücken sowie ein weiter schwächelndes Wachstum in Europa.

Die Schuld an dieser Entwicklung sehen die Kreditberater und Analysten der Banken in zwei Punkten: Erstens würden die teilweise mit substanziellem Kapitalpuffer ausgestatteten Unternehmen wenn überhaupt nach Investitionsmöglichkeiten in Wachstumsregionen wie den Schwellenländern suchen. Zweitens hätten Unternehmer und Führungskräfte in ihrer Rolle als Anleger und FondsSparer mit Fonds wenig Verständnis dafür, wenn Kapital, das sie zum Beispiel in Staatsanleihen im „sicheren Hafen“ Deutschland investieren, durch politische Beschlüsse der EU-Kommission in Wachstums- und Entwicklungspakete für Staaten in Südost Europa wie Griechenland oder Portugal fließt. Vor allem das Portfoliomanagement von Anleihenfonds mit Schwerpunkt Euroland wie der Fidelity Funds – Euro Bond Fund – A-EUR (ISIN: LU0048579097; WKN: 973275) ist mit solchen Informationen von Seiten der Anleger, FondsSparer und Investoren konfrontiert.

Dabei wird die bereits jetzt erkennbare Investitionslücke in Europa zum handfesten Problem. Allein in diesem Jahrzehnt hat Europa nach Informationen der EU-Kommission einen Investitionsbedarf von 1,5 bis 2,0 Billionen Euro. Schwerpunkte sind die Bereiche Energie, Verkehr und Kommunikation. Die öffentliche Hand allein ist allen Diskussionen um Euro Bonds und Wachstumspakt zum Trotz wegen der Schuldenkrise nicht in der Lage, diesen Investitionsbedarf zu stemmen.

Die Lösung, die den politisch Verantwortlichen in Europa vorschwebt, sollen sogenannte Projektbonds sein. Diese auf die Finanzierung spezieller Infrastrukturprojekte ausgerichteten Anleihen sollen von privaten Initiatoren begeben werden und für die Geldanlage privater Anleger und Investoren offen stehen. Die öffentliche Hand will dann für diese Projektbonds Garantien übernehmen, um für die privaten Investoren und Anleger das Risiko des Zahlungsausfalls zu reduzieren. Laut Informationen der EU-Kommission seien solche Arten der Finanzierung in den USA und Kanada bereits langjährige gängige Praxis. Dabei sind die gesteckten finanziellen Ziele der EU-Kommission für die Projektbonds insgesamt bescheiden. Bis 2020 sollen jährlich rund 20 Milliarden Euro aus der Geldanlage der Investoren und Anleger über Projektbonds in eine Auswahl an Infrastrukturprojekten in Europa fließen.

SJB-Fazit von Gerd Bennewirtz: Die Diskussion um Euro Bonds und Projektbonds zeigt, dass Europa seine „alte Liebe“ zu kollektiven Investitionsmodellen wiederfindet. Dabei geht es bei Euro Bonds vor allem darum, neue Schulden zu kollektivieren, bei Projektbonds werden bestenfalls reale Werte in Form von Infrastruktur in Europa geschaffen. Beide Pole zeigen aus Sicht der Anleger, FondsSparer und Investoren, auf wie viel Leidenschaftslosigkeit die Idee Europa inzwischen basiert. Statt kultureller Wurzeln geht es nur noch um die gemeinsame Abrechnung. Bei der Geldanlage in Aktienfonds mit Schwerpunkt Europa steht diese auf dem Auszug für das FondsDepot. Deswegen richtet die SJB den leidenschaftlichen Appell an FondsSparer und Anleger, die geographische Asset Allokation ihrer Geldanlage dringend zu prüfen. Investmentfonds sind Sondervermögen, die langlebigste Form kollektiven Investierens in Europa. Wo in der Welt sich ein antizyklischer zweiten Blick im Portfoliomanagement lohnt, erfahren Sie beim Kontakt zu ihrem unabhängigen FondsVermögensVerwalter.

Gerd Bennewirtz, Gründungsgesellschafter und Geschäftsführer: FondsRatschlag!

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