SJB-Bennewirtz-Fonds-Anlegerfrage: Warum investieren Anleger in der Krise lieber in den Heimatmarkt?

20. Mai 2012 von um 11:30 Uhr
Fragen zu aktuellen FondsThemen? Gerd Bennewirtz antwortet.Die Fragen unserer Kunden haben allesamt mit der Verunsicherung aufgrund der aktuellen Lage an den Märkten zu tun: „Was passiert mit dem Euro?“„Sind Staatsbankrotte zu erwarten?“„Welche Inflation kommt auf uns zu?“„Wie entwickeln sich die Finanzierungszinsen?“„Ist Gold noch attraktiv?“ Solche Fragen hören wir sehr häufig. Hier die Antworten. ...

Zuverlässigkeit zählt bei uns doppelt. Tag für Tag! Was Investoren, FondsSparer und Anleger aktuell interessiert! Die FondsFrage heute, die im Zusammenhang mit Aktienfonds steht: Warum investieren Anleger in der Krise lieber in den Heimatmarkt? Die Mehrheit der Anleger und FondsSparer will in unsicheren Börsenzeiten lieber im Heimatmarkt investieren, auch wenn sie selbst nicht glaubt, dass hier die beste Rendite für die Geldanlage zu erzielen ist. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle weltweite Umfrage der FondsGesellschaft Franklin Templeton mit Sitz in San Mateo, Kalifornien. Ihre Werbung. Hier?Rund 56 Prozent der befragten Anleger gaben an, in den kommenden zwölf Monaten in Fonds zu investieren, deren Anlageschwerpunkt der Heimatmarkt ist. Nur 37 Prozent sind laut der Befragung von Franklin Templeton der Meinung, dass dieser Markt auch der mit den besten Anlagechancen ist. FondsVerwalter Gerd Bennewirtz, Geschäftsführer der SJB FondsSkyline 1989 e.K., forscht in den Ergebnissen der Franklin Templeton Befragung, warum FondsSparer und Investoren freiwillig auf Rendite für die Geldanlage durch internationale Streuung mit Fonds verzichten.

Regelmäßig testet Franklin Templeton die Stimmung der Anleger und FondsSparer im buchstäblich globalen Maßstab. Im ersten Quartal 2012 befragte die FondsGesellschaft insgesamt 20.623 Investoren aus 19 Ländern nach ihrer Einschätzung der Weltwirtschaft und ihrem Anleger Verhalten. Die regionale Mischung aus Industrie- und Schwellenländern hätte laut Franklin Templeton rund 70 Prozent des globalen Bruttosozialprodukts (BSP) ausgemacht.

Die Befragung der FondsGesellschaft Franklin Templeton bestätigt, was viele Finanzexperten gebetsmühlenartig wiederholen: Die wirtschaftliche Ungewissheit hat einen negativen Einfluss auf die Stimmung der FondsSparer und Anleger. 51 Prozent der Befragten gaben an, dass sich die globale Konjunktur schlechter entwickeln wird. Dementsprechend gibt nur eine Minderheit von 27 Prozent gegenüber Franklin Templeton an, optimistische Erwartungen an die aktuelle Entwicklung der Aktienmärkte zu haben.

Daraufhin seien 45 Prozent der Investoren in ihrer Strategie zurückhaltender geworden. Aus Sicht der SJB psychologisch eine tendenziell prozyklische Reaktion. In der konkreten Umsetzung dieser defensiven Haltung bedeutet das für viele Investoren und Anleger, dass sie sich auf vertrautes Terrain zurückziehen, sprich den Heimatmarkt, englisch die Home Bias.

So wollen mehr als die Hälfte, genauer 56 Prozent der an der Befragung teilnehmenden Anleger weltweit, im kommenden Jahr ausschließlich oder vorwiegend im eigenen Heimatmarkt investieren. Vor allem die deutschen FondsSparer und Investoren blieben überproportional gern zu Hause. 60 Prozent der hiesigen Anleger bevorzugen Fonds mit Schwerpunkt Deutschland. Darunter fallen laut SJB Datenbank Produkte wie der DWS Deutschland (ISIN: DE0008490962; WKN: 849096) der FondsGesellschaft DWS mit Sitz in Frankfurt am Main oder der Baring German Growth Trust (EUR) (ISIN: GB0008192063; WKN: 940132) der britischen FondsGesellschaft Barings mit Sitz in London.

Lediglich 43 Prozent der deutschen Anleger und FondsSparer, die an der Befragung von Franklin Templeton teilgenommen haben, sind der Auffassung, dass Deutschland im kommenden Jahr auch der Markt sei, der die besten Renditechancen hat. Weltweit ist die Skepsis über die Ertragskraft der Home Bias sogar noch ausgeprägter. Nur 37 Prozent der Investoren sind der Meinung, ihre Heimatmärkte seien die stärkste Ertragsquelle für ihre Geldanlage.

Den größten Optimismus in Sachen Rendite der Home Bias haben Investoren aus Schwellenländern. So gehen laut Franklin Templeton 67 Prozent der Anleger aus der Region Asien-Pazifik davon aus, dass sie mit Aktienfonds mit Schwerpunkt Schwellenmärkte in den kommenden fünf Jahren mit ihrem Investment eine Jahresrendite von +5,0 Prozent und mehr erreichen können.

Die Macher der Befragung bei Franklin Templeton werden diese Meinung der Anleger und FondsSparer gerne hören. Schließlich verfügt die FondsGesellschaft über ein breites Sortiment an Aktienfonds mit Schwerpunkt Schwellenländer und mit Dr. Mark Mobius über einen der renommiertesten und erfahrensten „Emerging Markets“ Investoren weltweit. Die SJB Datenbank listet zum Beispiel den Templeton Frontier Markets Fund A (acc) EUR (ISIN: LU0390137031; WKN: A0RAK3) oder den Templeton Emerging Markets Fund (ISIN: LU0029874905; WKN: 971658) auf.

Auch andere FondsGesellschaften legen einen besonderen Vertriebsschwerpunkt für ihre Anleger auf Fonds mit Schwerpunkt Schwellenmärkte. So führt die SJB Datenbank an dieser Stelle zum Beispiel den Aberdeen Global Emerging Markets Equity A2 (ISIN: LU0132412106; WKN: 769088) der britischen FondsGesellschaft Aberdeen mit Sitz in Aberdeen auf. Da stellt sich die Frage, ob die Kapitalanlagegesellschaften (KAG) damit auch den Nerv ihrer Investoren treffen. Laut Befragung von Franklin Templeton wollen in den kommenden zehn Jahren 44 Prozent der FondsSparer und Anleger mindestens ein Fünftel ihrer Geldanlage in Märkte außerhalb der Heimat investieren. Derzeit bringen gerade einmal 28 Prozent der befragten Investoren diesen Mut auf.

Aktuelle Zahlen des Bundesverbands Investment und Asset Management (BVI) zeigen ein anderes Bild. Danach haben die Investoren in Deutschland „die Zeichen der Zeit“ bereits heute erkannt. Aus Aktienfonds mit Schwerpunkt Deutschland haben FondsSparer und Anleger im ersten Quartal 2012 rund -610 Millionen Euro netto abgezogen. In die Regionen Emerging Markets und Fernost ohne Japan flossen 175,1, bzw. 221,5 Millionen Euro netto

SJB-Fazit von Gerd Bennewirtz: Die Gegenüberstellung der Befragung von Franklin Templeton und der Zahlen des BVI zeigt ein erfreuliches Bild: Die Lage ist besser als die Stimmung. Auch wenn Anleger und FondsSparer dazu neigen, in Krisenzeiten vorsichtig, konservativ und heimatverbunden zu werden, vernachlässigen sie zwei wichtige Tugenden des FondsInvestments nicht. Erstens die traditionell wichtige Risikostreuung. Zweitens die neuen Wachstumschancen in den aufstrebenden Schwellenmärkten zu nutzen.

Gerd Bennewirtz, Gründungsgesellschafter und Geschäftsführer: FondsRatschlag!

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Kategorien: Fragen. Aktuell.
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