SJB-FondsAnlage Aktuell-StandPunkte: Wie geht es mit dem deutschen Wirtschaftswachstum weiter?

06. September 2018 von um 12:00 Uhr
Gerd Bennewirtz, Gründungsgesellschafter SJB der SJB FondsSkyline OHG 1989.Die StandPunkte sind der börsentägliche Informationsservice für die Premiumkunden der SJB. Sie behandeln Ereignisse aus dem Alltag, sind aber alles andere als alltäglich. Wir sind politisch, wenn nötig polemisch und immer ironisch. Warum sonst hätten wir abendliche Stammleser seit 2003? Hm?

Garantierte Individualität finden Sie bei uns in jedem FondsDepot! SJB-FondsAnlage Aktuell-StandPunkte: Wie geht es mit dem deutschen Wirtschaftswachstum weiter? „Der Wirtschaftsaufschwung in Deutschland währt mittlerweile neun Jahre, weshalb erste Ökonomen vor einer Verlangsamung warnen. Doch wenn es nach den führenden Wirtschaftsforschungsinstituten geht, setzt sich diese lange Periode ununterbrochenen Wachstums noch weiter fort“, berichtet Gerd Bennewirtz, Geschäftsführer und FondsVerwalter der SJB FondsSkyline OHG 1989 aus dem niederrheinischen Korschenbroich. „Bis ins Jahr 2020 hinein erwarten die wichtigsten Forschungsinstitute eine Fortsetzung des ökonomischen Aufschwungs, erst dann dürfte die aktuelle Aufwärtsbewegung an ihre Grenzen stoßen.“ Weitere Details zu diesem spannenden Thema finden sich hier!

Liebe FondsBlogger, allen Unkenrufen zum Trotz soll sich der bereits seit neun Jahren andauernde Aufschwung in Deutschland noch weiter fortsetzen: Führende Wirtschaftsforschungsinstitute wie das DIW und das IfW prognostizieren, dass bis ins Jahr 2020 hinein ein stabiles Wachstum des Bruttoinlandsproduktes (BIP) vorliegen wird. Dann aber könnte das Wachstum langsam an seine Grenzen kommen. Im Detail sagen sowohl das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) als auch das Kieler Institut für Weltwirtschaft (IfW) und das Münchener Ifo-Institut bis einschließlich 2020 jährliche Wachstumsraten von zwei Prozent oder knapp darunter voraus.

Neben stabilen Wachstumszahlen sind auch die weiteren zu erwartenden Wirtschaftsdaten positiv: Die Arbeitslosigkeit werde den Instituten zufolge noch weiter sinken, bevor Wirtschaft und Arbeitsmarkt in rund zwei Jahren an ihre Kapazitätsgrenzen kommen dürften. Die Zahl der Arbeitslosen wird laut Ifo-Prognose bis 2020 auf 2,1 Millionen zurückgehen, was einer Arbeitslosenquote von 4,7 Prozent entspricht.

Beim BIP-Wachstum schätzt das Ifo-Institut die Aussichten sogar etwas günstiger ein als noch vor drei Monaten. Für das laufende Jahr und für 2019 prognostizieren die Münchner Wirtschaftsforscher jeweils ein Plus von 1,9 Prozent. 2020 solle es dann beim Wirtschaftswachstum noch um 1,7 Prozent nach oben gehen. Ifo-Experte Timo Wollmershäuser begründet die Prognoseanhebung mit den guten Wirtschaftsdaten aus dem ersten Halbjahr und verweist darauf, dass die Konjunktur vor allem durch den privaten Konsum getragen werde. Der Verbraucher wiederum profitiere von steigender Beschäftigung und kräftigen Einkommenszuwächsen.

Mit leichten Prognose-Senkungen wartet hingegen das DIW auf, das Institut erwartet aber mit 1,8 Prozent (2018), 1,7 Prozent (2019) und 1,8 Prozent (2020) ein ähnlich hohes Wachstum des deutschen Bruttoinlandsprodukts. Von einem Einbruch könne keine Rede sein, betont DIW-Konjunkturchef Claus Michelsen, der zugleich für 2020 mit 2,1 Millionen Arbeitslosen kalkuliert.

Bleiben noch das Kieler Institut für Weltwirtschaft (IfW) und das Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH), die als weitere bedeutende Wirtschaftsforschungsinstitute bis ins Jahr 2020 hinein mit stabilen Wachstumsraten von bis zu zwei Prozent rechnen. In den Analysen dieser Institute finden sich allerdings erste Hinweise darauf, dass diese positive Entwicklung an ihr Ende kommen könnte.

SJB FondsSkyline. Fazit. Wie geht es mit dem deutschen Wirtschaftswachstum weiter? Anleger sollten nicht zu sorglos sein, auch wenn die führenden Wirtschaftsforschungsinstitute für dieses und die beiden kommenden Jahre weiterhin mit robusten Wachstumsraten um die 2,0 Prozent kalkulieren. Ein Dämpfer beim BIP-Anstieg in Deutschland ist eigentlich unvermeidlich. IfW-Experte Stefan Kooths ist einer der wenigen Ökonomen, die diese Risiken bereits jetzt konkret benennen: „Insgesamt mehren sich die Zeichen, dass die deutsche Wirtschaft in die Spätphase des Aufschwungs eintritt“, ließ Kooths zuletzt verlauten. Seine Argumentation: Die deutlich angespannten Kapazitäten, die sich in Engpässen bei Personal sowie Vorleistungs- und Ausrüstungsgütern bemerkbar machen, würden einer kräftigeren Ausweitung der Produktion im Wege stehen. Anleger sollten trotz der noch guten Stimmung ihre Depots bereits auf einen nachlassenden Wirtschaftsaufschwung ausrichten und im aktuellen Marktumfeld defensive Strategien wie SJB Defensiv Flex Z 5+ oder SJB Defensiv INT Z 8+ bevorzugen.

Fragen Sie nach! Rufen Sie an. Ihr persönlicher SJB FondsBerater sagt Ihnen, wie Sie Ihr Depot am besten gegenüber neuen Marktturbulenzen absichern und sich für neue antizyklische Einstiegschancen positionieren. Sie erreichen uns unter der Rufnummer +49 (0) 2182-852-0 oder per E-Mail unter Fonds@sjb.de.

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