SJB-FondsAnlage Aktuell-StandPunkte: Ist der Wendepunkt bei Minenaktien erreicht?

24. Februar 2016 von um 15:00 Uhr
Gerd Bennewirtz, Gründungsgesellschafter SJB der SJB FondsSkyline 1989 e.K..Die StandPunkte sind der börsentägliche Informationsservice für die Premiumkunden der SJB. Sie behandeln Ereignisse aus dem Alltag, sind aber alles andere als alltäglich. Wir sind politisch, wenn nötig polemisch und immer ironisch. Warum sonst hätten wir abendliche Stammleser seit 2003? Hm?

Garantierte Individualität finden Sie bei uns in jedem FondsDepot! SJB-FondsAnlage Aktuell-StandPunkte: Ist der Wendepunkt bei Minenaktien erreicht? SJB FondsSkyline 1989 e.K.. PortfolioManagement. Antizyklisch.„Lange Zeit ging es für die Aktien von Minenbetreibern und Rohstoffproduzenten immer nur bergab. Doch seit Jahresbeginn 2016 bahnt sich ein Wendepunkt bei der Kursentwicklung der mittlerweile äußerst attraktiv bewerteten Unternehmen an, die Gold, Silber oder andere Bodenschätze fördern“, fasst Gerd Bennewirtz, Geschäftsführer und FondsVerwalter der SJB FondsSkyline 1989 e.K. aus Neuss-Korschenbroich, die jüngsten Tendenzen an den internationalen Aktienmärkten zusammen. Im Umfeld nachgebender Notierungen und einer erhöhten Marktvolatilität sind die Aktien von Gold- und Silberproduzenten oder Eisenerzförderern unter den ganz wenigen Gewinnern des laufenden Börsenjahres. Ist mit einer Fortsetzung der Hausse zu rechnen, sind die jüngsten Kurssteigerungen erst der Anfang? Eine brandaktuelle Einschätzung zu dieser Frage findet sich hier.

Liebe FondsBlogger, während die an den großen internationalen Börsen engagierten und auf europäische und US-Standardwerte setzenden Anleger im Börsenjahr 2016 bislang nichts zu lachen haben und schon nach weniger als zwei Monaten auf zweistelligen Verlusten sitzen, können sich antizyklische Investoren entspannt zurücklehnen. Denn wer wie die SJB schon früh das Potenzial der stark unterbewerteten Minenunternehmen erkannt und sich dementsprechend positioniert hat, kann nun per Ende Februar bereits kräftige Kursgewinne für sich verbuchen. Ein hohes zweistelliges Plus war praktisch bei allen größeren Minengesellschaften drin, einzelne Titel haben seit Anfang Januar fast dreistellig zugelegt.

Besonders auffällig ist die positive Kursentwicklung bei Goldminenaktien. Hier haben sich die Minenbetreiber entweder gesund geschrumpft oder sind Kooperationen mit Konkurrenten eingegangen, um ihre Kosten zu senken. Die Initialzündung für die Kursavancen der Titel gab jedoch der kräftig anziehende Goldpreis. Seit Jahresbeginn ist die Feinunze Gold von 1.070 auf aktuell rund 1.235 US-Dollar angestiegen, charttechnisch betrachtet wurde damit der mittelfristige Abwärtstrendkanal nach oben verlassen. Der schnelle Kursanstieg um gut 15 Prozent hat die Papiere zahlreicher Goldminenaktien steil nach oben katapultiert, die in den vergangenen vier Wochen oftmals Kursgewinne von 40 Prozent zu verzeichnen haben.

Ein gutes Beispiel für einen solchen Titel ist die Aktie von Anglo American. Noch im vergangenen Jahr von Anlegern links liegen gelassen, schossen die Aktien des britisch-südafrikanischen Konzerns innerhalb eines einzigen Handelstages im Januar um stattliche 25 Prozent in die Höhe. Der größte Tagesgewinn in der Geschichte des Unternehmens war durch wieder anziehende Edelmetallpreise sowie den schwächeren US-Dollar motiviert, und die positive Tendenz konnte sich durchsetzen: Über die letzten vier Wochen liegt das Papier derzeit mit +80,10 Prozent auf Eurobasis im Plus. Weiteren Auftrieb erhielt die Aktie durch Berichte, der Konzern denke über den Verkauf des Londoner Hauptquartiers seiner Tochter De Beers nach, dem weltgrößten Diamantenhändler.

Äußerst positiv stellt sich auch der kurzfristige Kursverlauf von Randgold Resources dar. Nachdem der südafrikanische Goldminenbetreiber ein Joint Venture mit Afrikas größtem Goldproduzenten Ashanti bekanntgab, gelang der Aktie die Trendwende. Über einen Monat haben die Papiere +42,08 Prozent in Euro zugelegt, auch auf Jahressicht ist bereits ein ähnlich hoher Wertzuwachs zu verzeichnen. Eine nachhaltige Trendwende beim Goldpreis vorausgesetzt, ist das Kurspotenzial dieser Aktie noch lange nicht ausgereizt.

Doch nicht nur die Aktien von Gold- und Silberproduzenten haben eine beeindruckende Kehrtwende an den Börsen hingelegt, auch Eisenerzförderer und Betreiber von Kupferminen werden plötzlich stark nachgefragt. Das Papier des Bergbaukonzerns Rio Tinto legte Ende Januar eine Bodenbildung im Bereich der 24 Euro hin und befindet sich aktuell schon wieder beim Angriff auf die 30-Euro-Marke. Nach der vom Markt negativ aufgenommenen Kürzung der Dividende stützten Spekulationen über wieder anziehende Metallpreise die Aktie. Die Erwartung anziehender Kupferpreise trieb den Kurs der chilenischen Antofagasta-Aktie nach oben – der Bergbaukonzern betreibt drei Kupferminen in Chile mit einer jährlichen Gesamtproduktion von über 700.000 Tonnen. Mit einer Kursentwicklung von +32,37 Prozent in vier Wochen erfreut auch diese Aktie alle Anleger, die sich auf dem niedrigen Kursniveau zuvor rechtzeitig eingedeckt hatten.

SJB FondsSkyline. Fazit. Ist der Wendepunkt bei Minenaktien erreicht? Die entscheidende Frage, die Investoren nun umtreibt, ist natürlich, ob der jetzt gesehene Anstieg der Minenwerte und Rohstofftitel nachhaltig ist. Davon bin ich überzeugt. Die Bewertung der Gold- und Silberförderer ist auf ein solch niedriges, fast schon absurd tiefes Niveau zurückgefallen, dass auch jetzt nach dem Einsetzen der ersten Trendwende noch ausreichend Potenzial für weitere Kurssteigerungen besteht. In Anbetracht der charttechnisch wie fundamental negativen Aussichten für große Aktienindizes wie DAX oder DowJones sollten sich Anleger für eine fortgesetzte Aufwärtsbewegung von Rohstofftiteln und Minenaktien positionieren und können dies am besten über ein Investment in die antizyklischen SJB FondsStrategien Substanz oder Surplus tun, die über eine hohe Gewichtung von Goldminenfonds und rohstoffsensitiven Länderfonds verfügen. Die Performanceergebnisse seit Jahresbeginn sprechen für sich!

Fragen Sie nach! Rufen Sie an. Ihr persönlicher SJB FondsBerater sagt Ihnen, wie Sie Ihr Depot am besten gegenüber neuen Marktturbulenzen absichern und sich für neue antizyklische Einstiegschancen positionieren. Sie erreichen uns unter der Rufnummer +49 (0) 2182-852-0 oder per E-Mail unter Fonds@sjb.de.

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