SJB-FondsAnlage Aktuell-StandPunkte: Liegt Soros mit seinen Anti-Trump-Wetten richtig?

16. Februar 2017 von um 14:00 Uhr
Gerd Bennewirtz, Gründungsgesellschafter SJB der SJB FondsSkyline OHG 1989.Die StandPunkte sind der börsentägliche Informationsservice für die Premiumkunden der SJB. Sie behandeln Ereignisse aus dem Alltag, sind aber alles andere als alltäglich. Wir sind politisch, wenn nötig polemisch und immer ironisch. Warum sonst hätten wir abendliche Stammleser seit 2003? Hm?

Garantierte Individualität finden Sie bei uns in jedem FondsDepot! SJB-FondsAnlage Aktuell-StandPunkte: Liegt Soros mit seinen Anti-Trump-Wetten richtig? Ihre Werbung. Hier?„Die US-Börsen kennen aktuell kein Halten mehr und streben von Rekord zu Rekord. Nicht nur die Aussicht auf Steuererleichterungen und Ausgabenprogramme der neuen US-Regierung treiben die Kurse nach oben, sondern auch die Pläne von Donald Trump zur Deregulierung des Bankensektors. Aus der Masse der Investoren, die einen Erfolg der ‚Trumponomics’ antizipieren und sich entsprechend positioniert haben, sticht Investmentlegende Georg Soros hervor“, fasst Gerd Bennewirtz, Geschäftsführer und FondsVerwalter der SJB FondsSkyline OHG 1989 aus Neuss-Korschenbroich, die jüngsten Geschehnisse an den US-Märkten zusammen. „Soros hat viel Geld gegen einen Erfolg von Donald Trump gewettet und auf einen Kursrutsch genau der Anlagen gesetzt, die von Trumps Wirtschaftsplänen am meisten profitieren dürften. Liegt die Investmentlegende mit ihrer antizyklischen Positionierung richtig, steht der Absturz der US-Börsen kurz bevor?“ Alle Details zu dieser spannenden Frage finden sich hier!

Liebe FondsBlogger, die Veröffentlichung der wichtigsten Positionen der in den USA zugelassenen Hedgefonds bringt es an den Tag: Star-Investor Georg Soros hat ein halbes Vermögen auf das Scheitern der Wirtschaftspolitik Trumps gesetzt und massiv darauf gewettet, dass die Pläne zur Deregulierung im Bankensektor scheitern. Die extreme Positionierung von Soros wurden jetzt bekannt, weil die Hedgefonds in den USA spätestens 45 Tage nach dem Ende eines jeden Quartals Einblick in ihre Bücher gewähren müssen. Damit wurde nun klar: Soros setzt ganz anders als die Mehrheit seiner Konkurrenten keinesfalls auf den Finanzsektor, auch Ölförderkonzerne oder kleine und mittlere US-Unternehmen meidet er. Im Gegenteil hat er viel Geld gegen Donald Trump gesetzt und in den Kurssturz von Anlagen investiert, die als Nutznießer seiner Politik gelten.

Im Detail hat Investmentlegende Georg Soros mehr als eine halbe Milliarde US-Dollar für Anti-Trump-Spekulationen verwendet. So ist er eine Shortposition im Wert von 330 Millionen USD auf den Aktienindex Russell 2000 eingegangen, in dem sich kleinere und mittelgroße US-Firmen befinden. Diese Small und Mid Caps gelten eigentlich als Hauptprofiteure der Trump-Politik und werden von anderen Investoren rege nachgefragt. Auch vom baldigen Verfall des breiten US-Aktienmarktes ist Soros überzeugt: In bester antizyklischer Manier hat er eine Shortposition auf den S&P 500 im Wert von 110 Millionen US-Dollar eröffnet, stellt also infrage, dass die US-Unternehmen wie erwartet von den angekündigten Steuersenkungen des neuen Präsidenten profitieren.

Abgerundet wird Soros‘ aktuelle Positionierung durch Put-Optionen über weitere 14 Millionen USD auf Ölförderfirmen. Zudem hat Soros seine Longkontrakte auf Gold verringert und seine Investments in Technologiefirmen erhöht. Auch hier stellt er sich gegen die vorherrschende Marktmeinung an der Wall Street: Investoren erwarten überwiegend, dass unter dem neuen US-Präsidenten das gelbe Edelmetall an Wert gewinnen, Technologiefirmen dagegen eher unterdurchschnittlich abschneiden werden.

Am auffälligsten ist die Contrarian-Opinion von Soros im Finanzsektor. Während die meisten Soros-Konkurrenten auf den Trump-Zug aufgesprungen sind und ihre Positionen bei Bank- und Versicherungsaktien erhöht haben, ist Soros mehr als skeptisch, ob der neue US-Präsident Trump durch den Abbau der Regulierung den Sektor pushen kann.

Die aggressiven Anti-Trump-Wetten haben Soros noch kein Glück gebracht, trotzdem hält er an ihnen fest. Brancheninsider berichten, dass der nicht für möglich gehaltene Sieg von Donald Trump bei den US-Wahlen Soros knapp eine Milliarde US-Dollar gekostet hat. Doch der Star-Investor rechnet früher oder später mit einer kräftigen Korrektur an den Märkten und gibt seine umfassende Shortpositionierung nicht auf. Kommt es zu einem Crash an den US-Börsen, wird Soros auf der Gewinnerseite stehen.

SJB FondsSkyline. Fazit. Liegt Soros mit seinen Anti-Trump-Wetten richtig? Soros bleibt bei seinen düsteren Prognosen für die Weltwirtschaft sowie die US-Aktienmärkte. Trump werde mit seiner Politik scheitern, ist er überzeugt, die folgende Unsicherheit zu einem Absturz an den Börsen führen. „Noch feiern die Börsianer Donald Trump, aber irgendwann wird die Realität die Oberhand gewinnen“ sagte Soros auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos. Bislang ist die Investmentlegende mit seinen Anti-Trump-Wetten tief ins Minus gerutscht. Der Russell 2000 hat seit der Wahl rund 17 Prozent an Wert gewonnen, Öl- und Gastitel legten um 13 Prozent zu. Auch am breiten Markt ist noch kein Endzeit-Szenario sichtbar: Der S&P 500 liegt seit November fast zehn Prozent im Plus. Doch die Sorglosigkeit hat zu große Dimensionen erreicht, die allumfassende Trump-Euphorie stimmt skeptisch. Angesichts politischer wie wirtschaftlicher Risiken dürfte eine kräftige Korrektur kommen, und dann sollte sich die antizyklische Anti-Trump-Positionierung von Soros noch auszahlen.

Fragen Sie nach! Rufen Sie an. Ihr persönlicher SJB FondsBerater sagt Ihnen, wie Sie Ihr Depot am besten gegenüber neuen Marktturbulenzen absichern und sich für neue antizyklische Einstiegschancen positionieren. Sie erreichen uns unter der Rufnummer +49 (0) 2182-852-0 oder per E-Mail unter Fonds@sjb.de.

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