SJB-FondsAnlage Aktuell-StandPunkte: Welche „schwarzen Schwäne“ könnten diesmal für einen Kurseinbruch sorgen?

01. Juni 2016 von um 15:00 Uhr
Gerd Bennewirtz, Gründungsgesellschafter SJB der SJB FondsSkyline 1989 e.K..Die StandPunkte sind der börsentägliche Informationsservice für die Premiumkunden der SJB. Sie behandeln Ereignisse aus dem Alltag, sind aber alles andere als alltäglich. Wir sind politisch, wenn nötig polemisch und immer ironisch. Warum sonst hätten wir abendliche Stammleser seit 2003? Hm?

Garantierte Individualität finden Sie bei uns in jedem FondsDepot! SJB-FondsAnlage Aktuell-StandPunkte: Welche „schwarzen Schwäne“ könnten diesmal für einen Kurseinbruch sorgen? „Trotz der Kursverluste seit Jahresbeginn bewegen sich die meisten großen Börsen auf einem weiter sehr ambitionierten Kursniveau seitwärts. Doch plötzlich einsetzende außergewöhnliche Ereignisse, die viel zitierten ‚schwarzen Schwäne‘, können die Aktienmärkte in kürzester Zeit in den Abgrund reißen und zu einem massiven Kurseinbruch führen“, kommentiert Gerd Bennewirtz, Geschäftsführer und FondsVerwalter der SJB FondsSkyline 1989 e.K. aus Neuss-Korschenbroich, die zunehmende Crashgefahr an den Börsen. Auf welche ‚schwarzen Schwäne‘ müssen sich Investoren in diesem Sommer einstellen, wo lauern die größten Risiken? Eine aktuelle Studie der Société Générale listet mögliche Horrorszenarien und deren Eintrittswahrscheinlichkeit auf. Alle wichtigen Details aus dieser brisanten Veröffentlichung finden sich hier!

Liebe FondsBlogger, es ist ein ewiges Rätselraten, welche Ereignisse in den nächsten Monaten ein Beben an den Börsen auslösen könnten und wo die größten Risiken für die Finanzmärkte lauern. Doch die Experten der französischen Bank Société Générale wagen sich aus der Deckung und machen ihre Einschätzung publik, mit welchen „schwarzen Schwänen“ die Kapitalmärkte in der nächsten Zeit konfrontiert sein könnten.

Die Ereignisse mit geringer Eintrittswahrscheinlichkeit, aber hoher Sprengkraft sind es, die private wie institutionelle Investoren unter dem Namen „schwarze Schwäne“ so sehr fürchten. Bekannt wurde der Begriff durch das gleichnamige Buch des Ex-Wall-Street-Händlers Nassim Nicholas Taleb, der die ungewöhnlichen Vögel zum Symbol für seltene Ereignisse mit großer Wirkung machte. Die schwarzen Schwäne dienen als Metaphern für Katastrophen mit geringer Eintrittswahrscheinlichkeit, die einen enormen Schaden an den Märkten anrichten können.

Pünktlich zum Beginn des Börsensommers, der bei Anlegern für seine gesteigerten Marktrisiken bekannt ist, hat die französische Großbank Société Générale nun eine Liste der ihrer Meinung nach bedrohlichsten schwarzen Schwäne vorgestellt. Selbst wenn man in Rechnung stellt, dass sich „schwarze Schwäne“ eigentlich gerade durch ihre Unvorhersagbarkeit auszeichnen, bleibt die veröffentlichte Liste doch hoch interessant für alle, die sich schon jetzt Informationen über die kommenden Crashgründe wünschen.

Ganz vorne dabei unter den schwarzen Schwänen: der „Brexit“, also der Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union, für den die Analysten aus Frankreich immerhin eine Eintrittswahrscheinlichkeit von 40 Prozent sehen. Aus Sicht der Société Générale handelt es sich dabei um ein politisches Beben, das die Euro-Zone in ihren Grundfesten erschüttern würde. Doch neben dem Referendum über einen Ausstieg der Briten aus der Europäischen Union am 23. Juni hat die Studie noch weitere Risikofaktoren aus Europa zu bieten: die spanische Parlamentswahl am 26. Juni, bei der eine linksgerichtete Regierung ins Amt kommen könnte, sowie das italienische Verfassungsreferendum im Oktober. Auch die 2017 anstehenden Wahlen in Deutschland, Frankreich und den Niederlanden werden von den Analysten als politischer Sprengstoff eingestuft, der je nach Wahlausgang das Zeug zum „schwarzen Schwan“ hätte.

Weitere seltene Tiere dieser Spezies sieht Société Générale im „Reich der Mitte“ entstehen, wo es mit einer Wahrscheinlichkeit von 30 Prozent zu einer harten Landung der chinesischen Konjunktur kommen dürfte. Das Potenzial für politische Fehler in China wird von den Marktexperten als „erheblich“ eingestuft, zumal sich am Immobilienmarkt eine neue Blase zu bilden scheine. Nicht nur im Abendland, auch im Fernen Osten lauern damit ausreichend Gefahren, die sich zu einem die Märkte verschreckenden „schwarzen Schwan“ auswachsen könnten.

SJB FondsSkyline. Fazit. Welche „schwarzen Schwäne“ könnten diesmal für einen Kurseinbruch sorgen? All denjenigen Investoren, die solche Warnungen gerne ignorieren, sei dringend geraten, die Warnsignale ernst zu nehmen. Nicht erst die letzte Finanzkrise hat deutlich gezeigt, dass schwarze Schwäne im Moment ihres Erscheinens die Märkte plötzlich in den Abgrund zu reißen vermögen. Wer hätte schon auf die Pleite der US-Investmentbank Lehman Brothers gewettet? Praktisch niemand, nachdem andere US-Großbanken zuvor mit staatlicher Hilfe am Leben erhalten wurden. Auch diesmal ist keineswegs klar, welcher „schwarze Schwan“ die bald sieben Jahre andauernde Börsenrallye zum Absturz bringen wird. Doch Risikofaktoren gibt es genug – dies macht uns die Studie der Société Générale unmissverständlich klar.

Fragen Sie nach! Rufen Sie an. Ihr persönlicher SJB FondsBerater sagt Ihnen, wie Sie Ihr Depot am besten gegenüber neuen Marktturbulenzen absichern und sich für neue antizyklische Einstiegschancen positionieren. Sie erreichen uns unter der Rufnummer +49 (0) 2182-852-0 oder per E-Mail unter Fonds@sjb.de.

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