SJB-FondsAnlage Aktuell-StandPunkte: Kann der Schuldenstreit mit Griechenland für anziehende Goldpreise sorgen?

17. Juni 2015 von um 15:00 Uhr
Gerd Bennewirtz, Gründungsgesellschafter SJB der SJB FondsSkyline OHG 1989.Die StandPunkte sind der börsentägliche Informationsservice für die Premiumkunden der SJB. Sie behandeln Ereignisse aus dem Alltag, sind aber alles andere als alltäglich. Wir sind politisch, wenn nötig polemisch und immer ironisch. Warum sonst hätten wir abendliche Stammleser seit 2003? Hm?

Garantierte Individualität finden Sie bei uns in jedem FondsDepot! SJB-FondsAnlage Aktuell-StandPunkte: Kann der Schuldenstreit mit Griechenland für anziehende Goldpreise sorgen? „Im Schuldendrama zwischen Griechenland und dem Dreigestirn aus EZB, EU-Kommission und IWF gibt es keine wirklichen Fortschritte, nur immer neue Schuldzuweisungen und fragwürdige Durchhalteparolen. Von Tag zu Tag wird es wahrscheinlicher, dass es zum ‚Grexit‘, also dem Austritt Griechenlands aus der EU-Währungsunion kommt“, fasst Gerd Bennewirtz, Geschäftsführer und FondsVerwalter der SJB FondsSkyline OHG 1989 aus Neuss-Korschenbroich, die jüngsten Geschehnisse rund um Hellas zusammen. „Eigentlich ein perfekter Hintergrund für steigende Goldpreise, die klassischerweise in Krisensituationen und bei anziehender Marktunsicherheit zu beobachten sind. Wird das gelbe Edelmetall bald zum nächsten Kursaufschwung ansetzen?“ Weitere Details zu dieser spannenden Frage finden sich hier!

Liebe FondsBlogger, die Gold-Notierungen liefen in den letzten Wochen auf einem ermäßigten Kursniveau seitwärts. Doch nun könnte Bewegung in die Sache kommen. Ein ganz wichtiger positiver Impuls für eine Trendumkehr dürfte die Zuspitzung der Griechenland-Krise sein. Während sich die Zeichen verdichten, dass die linke Syriza-Regierung um Premier Alexis Tsipras die Verhandlungen um eine Verlängerung des Kreditprogramms mit voller Absicht scheitern lassen will und dabei den Austritt aus der Währungsunion bewusst in Kauf nimmt, nimmt unter Investoren die Unsicherheit zu. Angesichts des eskalierenden griechischen Schuldenstreits, der steigenden Gefahr eines Staatsbankrotts und den immer geringeren Chancen auf eine Einigung rückt wieder Gold in den Fokus der Anleger, das seine Funktion als „sicherer Hafen“ noch lange nicht verloren hat.

Goldhändler berichten zwar noch nicht über Panikkäufe, stellen jedoch eine steigende Nachfrage insbesondere von privaten Investoren fest. Neben der Griechenland-Krise sind es auch die Euro-Schwäche und der sich immer weiter ausbreitende Negativzins, die aktuell eine wichtige Rolle beim Goldkauf spielen.

Entscheidend für die weitere Entwicklung des Goldkurses wird aber der Ausgang des griechischen Schuldendramas sein. Sollte Griechenland tatsächlich seine Zahlungsunfähigkeit erklären und in den Staatsbankrott gehen, ist ein dramatischer Anstieg der Goldnachfrage vorhersehbar. Schon jetzt sind viele Anleger angesichts des nicht enden wollenden Hin und Her im griechischen Schuldenstreit genervt und bringen ihr Vermögen durch die Anlage in Sachwerte in Sicherheit.

Auch die Commerzbank prognostiziert im Zuge dieser Bewegung anziehende Goldnotierungen in den kommenden Wochen: Die desolate Finanzlage in Athen und die Einsicht, dass dem Land zusehends die Zeit für eine Einigung davonläuft, mache Gold als Depotabsicherung und Objekt der Risikostreuung zusehends attraktiver und unterstütze den Preis.

Gold-Investoren aus dem Euro-Raum können sich ohnehin angesichts der Währungsentwicklung über steigende Notierungen freuen: Auf Euro-Basis hat der Goldpreis seit Jahresbeginn von rund 950 Euro auf 1.050 Euro zugelegt. In US-Dollar gerechnet, herrscht seit Januar 2015 hingegen wenig Bewegung am Edelmetallmarkt: Die aktuellen Notierungen um die 1.180-USD-Marke liegen auf demselben Niveau wie vor knapp sechs Monaten. Während US-Goldanbieter von sinkender Nachfrage nach Goldmünzen berichten, halten europäische und ganz besonders deutsche Investoren dem gelben Edelmetall weiter die Treue. Wahrscheinlich zu Recht, denn angesichts des aktuellen Kursniveaus im Aktien- und Anleihensektor ist gerade bei einem mittel- bis langfristigen Anlagehorizont Gold ein sehr aussichtsreiches Investment – eine weitere Zuspitzung der Griechenland-Krise noch gar nicht berücksichtigt!

SJB FondsSkyline. Fazit. Kann der Schuldenstreit mit Griechenland für anziehende Goldpreise sorgen? Die Initialzündung für steigende Goldnotierungen dürfte aus dem griechischen Schuldendrama und dem immer wahrscheinlicher werdenden Grexit kommen. Selbst Griechenlands Notenbank warnt mittlerweile vor den unkalkulierbaren Risiken des sich abzeichnenden Euro-Austritts des Landes, der Gold als sichere und wertstabile Anlage wieder schlagartig ins Blickfeld rückt. Da passt es ins Bild, dass der Degussa Goldhandel für die ersten fünf Monate des Jahres von einem deutlichen Anstieg bei Käufen von physischem Gold berichtet. Im Vergleich zu 2014 lagen die monatlichen Umsätze zwischen 30 und 50 Prozent über den Vorjahreswerten. Der World Gold Council meldet für Deutschland einen Absatz von 32,2 Tonnen Gold allein im ersten Quartal 2015. Die deutschen Privatanleger, die sich bei der Nachfrage nach Goldbarren und -münzen hinter China und Indien weltweit auf den dritten Platz vorgeschoben haben, besitzen offenbar ein gutes Gespür: Je mehr Euro-Austritt und Staatsbankrott Griechenlands Gestalt annehmen, desto stärker dürften die Kursavancen des Goldpreises ausfallen.

Fragen Sie nach! Rufen Sie an. Ihr persönlicher SJB FondsBerater sagt Ihnen, wie Sie Ihr Depot am besten gegenüber neuen Marktturbulenzen absichern und sich für neue antizyklische Einstiegschancen positionieren. Sie erreichen uns unter der Rufnummer +49 (0) 2182-852-0 oder per E-Mail unter Fonds@sjb.de.

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