SJB-FondsAnlage Aktuell-StandPunkte: Wie starke Risiken sieht der IWF-Stabilitätsbericht im Finanzsystem?

19. April 2018 von um 12:00 Uhr
Gerd Bennewirtz, Gründungsgesellschafter SJB der SJB FondsSkyline OHG 1989.Die StandPunkte sind der börsentägliche Informationsservice für die Premiumkunden der SJB. Sie behandeln Ereignisse aus dem Alltag, sind aber alles andere als alltäglich. Wir sind politisch, wenn nötig polemisch und immer ironisch. Warum sonst hätten wir abendliche Stammleser seit 2003? Hm?

Garantierte Individualität finden Sie bei uns in jedem FondsDepot! SJB-FondsAnlage Aktuell-StandPunkte: Wie starke Risiken sieht der IWF-Stabilitätsbericht im Finanzsystem? „Niedrigzinsen und übermäßige Währungsschwankungen machen das internationale Finanzsystem anfälliger für Krisenszenarien, warnt der Internationale Währungsfonds (IWF) in seinem aktuellen Stabilitätsbericht, fasst Gerd Bennewirtz, Geschäftsführer und FondsVerwalter der SJB FondsSkyline OHG 1989 aus Korschenbroich, die jüngste Veröffentlichung des IWF zusammen. „Doch damit nicht genug: Die von Christine Lagarde geführte Institution befürchtet auch, dass die globale Inflation schneller anziehen könnte als bislang gedacht.“ Weitere Details zu diesem spannenden Thema finden sich hier!

Liebe FondsBlogger, der jüngste Stabilitätsbericht des Internationalen Währungsfonds (IWF) zeichnet ein durchaus bedenkliches Bild der aktuellen Lage der Weltwirtschaft: In dem gerade veröffentlichten Report warnt der IWF warnt vor steigenden Risiken im Finanzsystem und betont, dass eine finanzielle Verwundbarkeit durch Niedrigzinsen und Währungsschwankungen das globale Wachstum gefährden könne.

Ein weiteres Problemfeld sieht IWF-Chefin Christine Lagarde in der Inflation, die deutlich schneller anziehen könnte als von vielen Analysten prognostiziert: Der Stabilitätsreport von Lagardes Institution warnt davor, dass sich die weltweite Preisentwicklung mit größerer Schnelligkeit beschleunigen dürfte als von vielen Marktteilnehmern gedacht.

Damit sind die unbeschwerten Zeiten an den globalen Börsen vorbei, denn der Internationale Währungsfonds (IWF) ruft Finanzmarktteilnehmer überall auf der Welt explizit zu größerer Vorsicht auf. Zwar gehe das weltweite Wachstum weiter, doch mit der Rückkehr der Volatilität seien auch die Risiken für die Märkte gestiegen, heißt es in dem am Mittwoch veröffentlichten Stabilitätsbericht.

IWF-Chefin Christine Lagarde warnt, dass die Marktteilnehmer nicht zu sorglos werden sollten: Zwar hätten die großen Kursausschläge an den Aktienmärkten Anfang Februar keine größeren Störungen verursacht, doch die Lage sei angespannt. Im März kamen Sorgen um einen Handelskrieg hinzu, der von den USA, der größten Volkswirtschaft der Welt, angefacht werden könnte. Lagarde hatte bereits vergangene Woche sehr deutlich vor den Folgen eines Handelskrieges mit Europa und China sowie dem Aufkündigen des internationalen Handelssystems gewarnt. „Das regelbasierte System der gemeinsamen Verantwortung läuft Gefahr, jetzt auseinandergerissen zu werden“, sagte Lagarde vor einer Woche in Hongkong und wendete sich damit klar an US-Präsident Donald Trump. „Das wäre ein unentschuldbares, kollektives Politikversagen.“

Risiken benennt der Stabilitätsbericht des IWF auch bei der Geldpolitik, die nach der Finanzkrise lange Zeit besonders locker war, um die Volkswirtschaften zu stabilisieren. Expansive Geldpolitik und geringe Volatilität hätten das Finanzsystem anfälliger für Krisen gemacht, heißt es in dem Report. Nun, wo langsam wieder anziehende Zinsen den Markt dominieren, könnte dies dazu führen, „dass der Weg vor uns deutlich unebener wird und das Wachstum gefährdet“, so die Einschätzung des IWF.

Eines der Kernrisiken ist die Gefahr einer zu schnellen Preissteigerung. In den USA und der Eurozone sind die Preise zuletzt stärker als erwarte angestiegen, weshalb der IWF Gefahren beim Thema Inflation sieht. Diese helfe zwar den Notenbanken dabei, die expansive Geldpolitik zurückzufahren. Doch falls die Inflation auch künftig stärker steigen sollte als prognostiziert, „möglicherweise angetrieben durch eine aktive Fiskalpolitik in den USA“, würden die Risiken steigen, heißt es in dem Report – gerade auch für die Entwicklungsländer.

SJB FondsSkyline. Fazit. Wie starke Risiken sieht der IWF-Stabilitätsbericht im Finanzsystem? Inflation, übermäßige Wechselkursbewegungen, der aufziehende Handelskrieg sowie ein zu schneller Zinsanstieg – die Liste der Risken, die der aktuelle Stabilitätsbericht des Internationalen Währungsfonds auflistet, ist lang. Doch eine Sache, deren Gefährlichkeit von vielen Marktteilnehmern immer wieder hervorgehoben wird, fehlt in dem Report: Kryptowährungen sieht der IWF derzeit nicht als Gefahr für die Stabilität des Finanzmarktes an. Ganz im Gegenteil hat sich Christine Lagarde in der Vergangenheit immer wieder positiv zu den künstlichen Währungen und der dahinter stehenden Blockchain-Technologie geäußert. Ihre Meinung: Derzeit sei der Bereich noch zu klein, um große Verwerfungen zu bedingen. Wenn sich die IWF-Chefin da nicht einmal täuscht – die rasanten Kurssprünge von Bitcoin und Ethereum sind schon jetzt dazu angetan, Marktturbulenzen an den internationalen Börsen auszulösen.

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