SJB-FondsAnlage Aktuell-StandPunkte: Kommt dieses Jahr der große Crash am Aktienmarkt?

06. Januar 2016 von um 15:00 Uhr
Gerd Bennewirtz, Gründungsgesellschafter SJB der SJB FondsSkyline OHG 1989.Die StandPunkte sind der börsentägliche Informationsservice für die Premiumkunden der SJB. Sie behandeln Ereignisse aus dem Alltag, sind aber alles andere als alltäglich. Wir sind politisch, wenn nötig polemisch und immer ironisch. Warum sonst hätten wir abendliche Stammleser seit 2003? Hm?

Garantierte Individualität finden Sie bei uns in jedem FondsDepot! SJB-FondsAnlage Aktuell-StandPunkte: Kommt dieses Jahr der große Crash am Aktienmarkt? „Der Jahresauftakt an den internationalen Börsen ist alles andere als positiv verlaufen, dicke Minuszeichen bestimmen die Performanceentwicklungen an den Märkten rund um den Globus. Als Auslöser für den sich abzeichnenden Crash diente das Rekordminus von sieben Prozent am chinesischen Aktienmarkt, das prompt zu einer Handelsaussetzung in Shanghai führte“, fasst Gerd Bennewirtz, Geschäftsführer und FondsVerwalter der SJB FondsSkyline OHG 1989 aus Neuss-Korschenbroich, die jüngsten Ereignisse rund um den Börsenauftakt 2016 zusammen. Auch der DAX rutschte in den ersten Handelstagen des neuen Jahres kräftig ab und verlor in drei Handelstagen schon mehr als die Hälfte seiner Vorjahresgewinne. Ist dieser Kurseinbruch erst der Anfang, wird 2016 ein Crashjahr an den internationalen Aktienmärkten? Wichtige Details zu dieser spannenden Frage finden sich hier!

Liebe FondsBlogger, es begann alles mit massiven Kursverlusten des Shanghai A Aktienindex. Dieser rauschte direkt zum Jahresauftakt um sieben Prozent in den Keller, sodass es zu einer Handelsaussetzung kam. Marktbeobachter hätten es sich nicht träumen lassen, dass die zum Jahresanfang gerade erst eingefügte neue Regel, die bei einem übermäßigen Kurseinbruch zuerst eine fünfzehnminütige Handelspause, und danach eine komplette Handelsaussetzung für den Rest des Tages vorsieht, direkt am ersten Handelstag 2016 greifen würde. Schwache Zahlen beim chinesischen Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe, der bereits zum zehnten Mal in Folge nachgab, motivierten Aktienanleger zum Ausstieg.

Und noch ein weiterer Punkt kam hinzu, der die Abwärtsbewegung an den Börsen im Reich der Mitte beschleunigte: Am Freitag läuft eine Haltefrist für Investoren ab, die große Aktienpakete an chinesischen Firmen besitzen. Im Zuge der Börsenturbulenzen des Vorjahres hatte die Regierung in Peking es Großanlegern untersagt, ihre Beteiligungen abzustoßen, und so für eine zwischenzeitliche Stabilisierung des Marktes gesorgt. Doch Kleinanleger, die am Freitag einen Kursrutsch an Chinas Börsen befürchteten, sorgten direkt im Vorfeld für eben diesen Einbruch. Ein Crash aus Angst vor dem Crash, der viele Fragen zur Verfassung der chinesischen Börsen aufwirft und beweist, dass der Markt trotz aller staatlichen Interventionen und Stützungskäufe äußerst labil ist.

Für den Moment haben sich die Kurse in Shanghai im Umfeld der 3.500-Punkte Marke stabilisiert, nachdem offizielle chinesische Stellen mehr als 18 Milliarden Euro in den Markt gepumpt haben. Für den deutschen Aktienmarkt ist hingegen alles andere als eine Stabilisierung zu konstatierten. Der DAX legte den schwächsten Jahresauftakt aller Zeiten hin und rutschte seit Jahresende 2015 bereits um mehr als 600 Punkte ab. Kursverlusten von rund 4,30 Prozent am ersten Handelstag des neuen Jahres folgte eine Seitwärtsbewegung am Dienstag, bevor es am Mittwoch rasant weiter bergab ging. Allein bis zum Mittag verlor der deutsche Aktienindex erneut 190 Zähler und rutschte bis 10.118 Punkte im Tief ab.

Die Kursgewinne von 9,6 Prozent, die der DAX im gesamten Handelsjahr 2015 verzeichnen konnte, sind damit bereits nach drei Handelstagen mehr als zur Hälfte aufgebraucht. Dies sorgt für eine charttechnisch sehr kritische Konstellation, die schnell zu einer weiteren Beschleunigung der Abwärtsbewegung führen könnte. Denn nicht nur die nachlassende Wachstumsdynamik in China belastet die Kurse der oft exportorientierten deutschen Unternehmen, auch die globalen Krisenherde haben sich zuletzt deutlich ausgeweitet und belasten die Stimmung an den Märkten. So sorgt Nordkoreas Wasserstoffbombentest für anhaltende Unsicherheit an den asiatischen Börsen, während die globalen Finanzmärkte zugleich mit Sorge auf den weiter eskalierenden Konflikt zwischen Saudi-Arabien und dem Iran blicken.

SJB FondsSkyline. Fazit. Kommt dieses Jahr der große Crash am Aktienmarkt? Zum Jahresbeginn 2016 hat die Crashgefahr die globalen Aktienmärkte fest im Griff. Es ist anzunehmen, dass die liquiditätsgetriebene Hausse an den internationalen Börsen in diesem Jahr ihr böses Ende findet, zumal die bei wichtigen Indizes wie DAX oder Dow Jones erreichten Bewertungsniveaus nicht mehr mit den Fundamentaldaten in Einklang stehen. Nach über sechs Jahren steigender Kurse, die vorwiegend auf die unablässige Geldschwemme der internationalen Notenbanken zurückzuführen sind, ist nun ein kräftiger Kursrücksetzer unvermeidlich. Hierzu trägt nicht nur die endlich vollzogene US-Zinswende bei. Auch die Kapriolen am Währungsmarkt, wo der chinesische Yuan zuletzt ein Fünfjahrestief zum US-Dollar erreichte, schüren die Angst vor neuen Kursverlusten und drücken auf die Stimmung. Zu den wenigen Papieren, die in diesem Börsenumfeld noch Renditechancen eröffnen, gehören die Aktien von Goldproduzenten sowie von ausgewählten Schwellenmärkten wie Bangladesch oder Vietnam. Werfen Sie einen Blick auf die antizyklischen SJB FondsStrategien, die genau diese Werte im Fokus haben!

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