SJB-FondsAnlage Aktuell-StandPunkte: Sind Goldbunker der neue Trend?

20. August 2013 von um 16:00 Uhr
Gerd Bennewirtz, Gründungsgesellschafter SJB der SJB FondsSkyline 1989 e.K..Die StandPunkte sind der börsentägliche Informationsservice für die Premiumkunden der SJB. Sie behandeln Ereignisse aus dem Alltag, sind aber alles andere als alltäglich. Wir sind politisch, wenn nötig polemisch und immer ironisch. Warum sonst hätten wir abendliche Stammleser seit 2003? Hm?

Garantierte Individualität finden Sie bei uns in jedem FondsDepot! SJB-FondsAnlage Aktuell-StandPunkte: Sind Goldbunker der neue Trend? „Obwohl sich die Aktienmärkte zuletzt recht ruhig präsentierten und sich auch der Euro stabilisieren konnte, nimmt die Zahl der Anleger zu, die sich für einen Untergang der EU-Währungsunion rüsten. Edelmetallhändler, die die Lagerung von Gold in Schweizer Armeebunkern anbieten, verzeichnen immer stärkeren Zuspruch“, fasst Gerd Bennewirtz, Geschäftsführer und FondsVerwalter der SJB FondsSkyline 1989 e.K. aus Neuss-Korschenbroich, die jüngsten Trends am Goldmarkt zusammen. Soll man sich als Anleger tatsächlich auf das Schlimmste vorbereiten und Gold in unterirdischen Tresoren bunkern? Alle Details dazu finden sich hier!

Liebe FondsBlogger, die Finanzmärkte präsentieren sich derzeit nicht übermäßig hektisch, und doch haben Goldhändler starken Zulauf, die die Lagerung des gelben Edelmetalles in unterirdischen Bunkern, beispielsweise in der Schweiz, anbieten. Vor allem Schweizer Armeebunker sind bei Investoren beliebt, die sich durch Goldkäufe auf den Zusammenbruch der EU-Wirtschafts- und Währungsunion oder gar auf den des gesamten Papiergeldsystems vorbereiten.

Von dieser Entwicklung profitieren Edelmetall-Händler wie Pro Aurum aus der Schweiz, bei denen das Geschäft boomt. Besonders nachdem die zypriotische Regierung ihre Zwangsabgabe auf Bankguthaben über 100.000 Euro eingeführt hatte, nahm die Nachfrage nach Gold massiv zu. Der in einem kleinen Ort am Zürichsee beheimatete Goldhändler bietet Anlegern den Kauf des gelben Edelmetalls und seine Einlagerung in Schweizer Tresoren für den Fall an, dass die Europäische Union untergehen sollte.

Dabei hat die Entwicklung des Goldpreises zuletzt auf alles andere als eine steigende Nachfrage verwiesen: Mehr als 20 Prozent hat die Feinunze Gold seit Jahresbeginn verloren, aktuell pendelt die Notierung um die Kursmarke von 1.350 US-Dollar. Kurzfristig gab es also merkliche Wertverluste zu verzeichnen, doch auf Sicht von fünf Jahren ergibt sich auf dem aktuellen Niveau immer noch ein Plus von rund 65 Prozent. Gerade vermögende Langfristinvestoren bleiben bei Gold engagiert und nutzen es zur Risikostreuung und als Alternative zu Staatsanleihen oder Aktien.

Im Zuge der Wirtschaftskrise in der Euro-Zone haben sich Schweizer Tresore bei dieser Klientel als überaus beliebt zur Einlagerung von Gold in Form von Barren oder Münzen erwiesen. Indem physisches Gold in einen Safe gelegt wird, wird der entsprechende Investmentbetrag dem Geldsystem entzogen und so von dessen Risiken abgekoppelt.

Wer sind die Kunden dieser Goldhändler, die sich wenig Gedanken über kurzfristige Kursverluste machen und stattdessen auf langfristigen Werterhalt setzen? Rund die Hälfte sind Schweizer, die Mehrzahl der ausländischen Kunden kommt aus Europa. Pro Aurum handelt mittlerweile Gold im Wert von mehr als einer Milliarde Schweizer Franken im Jahr, weshalb der eigene Tresorraum in Kilchberg bald nicht mehr ausreicht. Deshalb werden alte Militärbunker der Schweizer Armee in Tresorräume umgewandelt, um der wachsenden Nachfrage nach sicheren Lagerorten gerecht zu werden. Der Nimbus der Schweiz als sicherer Hafen und ihr Status als neutrales Land tragen offenbar zur steigenden Nachfrage der Anleger bei. Gerade in den letzten Monaten hat der Trend zur Goldeinlagerung in der Schweiz nochmals deutlich zugenommen.

SJB FondsSkyline. Fazit. Sind Goldbunker der neue Trend? Gold ist ein ausgezeichnetes Werterhaltungsmedium und gehört in ein gut diversifiziertes, breit gestreutes Anlagedepot. Doch die zuletzt stark zunehmenden Kursschwankungen des gelben Edelmetalls zeigen: Wer zum falschen Zeitpunkt einsteigt, kann schnell auf zweistelligen Kursverlusten sitzen. Deshalb ist es empfehlenswert, sein Vermögen über verschiedene Assetklassen wie Investmentfonds, Immobilien, Aktien und Edelmetalle zu streuen, um größtmögliche Renditechancen mit einer maximalen Wertstabilität und Sicherheit zu verbinden. Von der Option, mit Blick auf ein Katastrophenszenario wesentliche Teile des Vermögens in physisches Gold zu tauschen und in Schweizer Bunkern aufzubewahren, ist hingegen nur wenig zu halten. Die Risiken überwiegen hier klar den Nutzen, selbst für den Fall des totalen Zusammenbruchs der EU-Wirtschafts- und Währungsunion. Eckpfeiler eines Anlegerdepots sollten lieber die als „Sondervermögen“ klassifizierten und damit ähnlich sicheren Investmentfonds sein.

Fragen Sie nach! Rufen Sie an. Ihr persönlicher SJB FondsBerater sagt Ihnen, wie Sie Ihr Depot am besten gegenüber neuen Marktturbulenzen absichern und sich für neue antizyklische Einstiegschancen positionieren. Sie erreichen uns unter der Rufnummer +49 (0) 2182-852-0 oder per E-Mail unter Fonds@sjb.de.

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