SJB-FondsAnlage Aktuell-StandPunkte: Welche unmittelbaren Folgen hat der US-Haushaltsnotstand?

01. Oktober 2013 von um 16:00 Uhr
Gerd Bennewirtz, Gründungsgesellschafter SJB der SJB FondsSkyline OHG 1989.Die StandPunkte sind der börsentägliche Informationsservice für die Premiumkunden der SJB. Sie behandeln Ereignisse aus dem Alltag, sind aber alles andere als alltäglich. Wir sind politisch, wenn nötig polemisch und immer ironisch. Warum sonst hätten wir abendliche Stammleser seit 2003? Hm?

Garantierte Individualität finden Sie bei uns in jedem FondsDepot! SJB-FondsAnlage Aktuell-StandPunkte: Welche unmittelbaren Folgen hat der US-Haushaltsnotstand? „Der US-Haushaltsstreit ist eskaliert und so ist es zum Äußersten gekommen: Zu Beginn des neuen Haushaltsjahres in den USA am 1. Oktober existiert kein gültiger Haushalt, Fortlaufende Nachrichten zur Schulden und Staatskrise.ein Stillstand der öffentlichen Verwaltung droht“, fasst Gerd Bennewirtz, Geschäftsführer und FondsVerwalter der SJB FondsSkyline OHG 1989 aus Neuss-Korschenbroich, die jüngsten Entwicklungen im US-Haushaltsstreit zusammen. Mit welchen Konsequenzen müssen Investoren jetzt rechnen, droht den USA gar der Staatsbankrott? Alle Details zu dieser brisanten Frage finden sich hier!

Liebe FondsBlogger, die USA befinden sich im Haushaltsnotstand und können ihre Rechnungen und Gehälter nicht mehr bezahlen. Denn nachdem es zwischen Republikanern und Demokraten auch im letzten Moment zu keiner Einigung gekommen ist, stehen die Vereinigten Staaten zum 1. Oktober 2013 ohne gültigen Haushalt dar. Wie gefährlich ist diese Situation, müssen Anleger mit Börsenturbulenzen oder gar der Pleite der USA rechnen?

Das Wichtigste zur Situation in Kürze: Indem US-Präsident Barack Obama sich gegenüber den Republikanern geweigert hat, seine Gesundheitsreform auszusetzen und dafür einen Übergangsetat genehmigt zu bekommen, ist der Haushaltsnotstand eingetreten. Direkte Folge dieses „Government Shutdowns“: Es kommt zu einem Stillstand der öffentlichen Verwaltung. Denn hunderttausende Bundesangestellte, ob Ranger im Nationalpark oder Steuerfahnder, werden nun mit dem Beginn des neuen Haushaltsjahres am 1. Oktober in den unbezahlten Zwangsurlaub geschickt. Viele Behörden sind betroffen, in der Verwaltung ist mit Verzögerungen zu rechnen.

FondInvestoren müssen wissen: Die Bundesregierung ist der mit Abstand größte Arbeitgeber in den USA und hat allein rund 3,4 Millionen Beschäftigte, davon 1,4 Millionen Soldaten. Der Großteil von ihnen wird jedoch nicht in den Zwangsurlaub geschickt. Doch 800.000 Staatsbediensteten droht unbezahlter Zwangsurlaub, beispielsweise dem Personal in Museen oder den Angestellten im Arbeitsministerium. Auch Behörden wie die Börsenaufsicht werden ihre Kontrollen herunterfahren. Selbst bei der Raumfahrtbehörde NASA sind tausende Angestellte betroffen, obwohl Projekte im Zusammenhang mit der Internationalen Raumstation ISS von den Kürzungen ausgenommen bleiben. Einzig die „unentbehrlichen“ Staatsbediensteten sind von der Regelung nicht betroffen – hierzu gehören beispielsweise die Flugsicherheit, Geheimdienste und Grenzschützer. Doch auch sie müssen erst einmal auf ihre Lohnzahlungen verzichten – sie bekommen ihre Gehälter vermutlich erst nach dem Ende des Haushaltsnotstands ausgezahlt.

Wie reagierten die Aktienmärkte auf den Shutdown? Bislang recht gefasst, ein größerer Kursrutsch blieb aus. Das Minus an den US-Börsen hielt sich in engen Grenzen, am Montag, als sich die Entwicklung bereits abzeichnete, gab der Dow Jones Index um 0,9 Prozent nach, der S&P 500 um 0,6 Prozent. Am Dienstag verzeichneten weitere wichtige Indizes wie der deutsche DAX und der japanische Nikkei sogar leichte Gewinne: Während der Nikkei 225 mit einem kleinen Plus von 0,2 Prozent aus dem Handel ging, legte der DAX zum Monatsstart rund +0,5 Prozent zu.

SJB FondsSkyline. Fazit. Welche unmittelbaren Folgen hat der US-Haushaltsnotstand? Der Stillstand des öffentlichen Lebens in den USA lässt die Börsen demnach relativ kalt. Offensichtlich hatten sich Händler und Investoren bereits darauf eingestellt, dass es zu keiner Einigung im Haushaltsstreit kommen würde. Kurzfristig dürften sich die konjunkturellen Auswirkungen tatsächlich in Grenzen gehalten, solange es nur beim Shutdown bleibt. Doch je länger die Situation andauert, desto problematischer wird es für die US-Wirtschaft. Präsident Barack Obama warnte bereits, dass die finanzielle Handlungsunfähigkeit der US-Regierung „Sand ins Getriebe“ der sich erholenden Ökonomie streuen könne. Denn Staatsangestellten im Zwangsurlaub könnten ihre Rechnungen nicht bezahlen, so der US-Präsident, dem Wirtschaftskreislauf werde Geld entzogen. Ökonomen haben ausgerechnet, dass ein zweiwöchiger „Government Shutdown“ das US-Bruttoinlandsprodukt im vierten Quartal 2013 um 0,3 Prozentpunkte senken dürfte. Damit sollte Republikanern wie Demokraten klar sein: Eine Einigung muss her, und dies möglichst bald. Sonst steht die ohnehin fragile Erholung der US-Konjunktur auf dem Spiel!

Fragen Sie nach! Rufen Sie an. Ihr persönlicher SJB FondsBerater sagt Ihnen, wie Sie Ihr Depot am besten gegenüber neuen Marktturbulenzen absichern und sich für neue antizyklische Einstiegschancen positionieren. Sie erreichen uns unter der Rufnummer +49 (0) 2182-852-0 oder per E-Mail unter Fonds@sjb.de

[top]

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Ich akzeptiere die Datenschutzerklärung der SJB FondsSkyline OHG 1989.


*

Wir benutzen Cookies um die Nutzerfreundlichkeit der Webseite zu verbessen. Durch Ihren Besuch stimmen Sie dem zu.