SJB-FondsAnlage Aktuell-StandPunkte: Welche Fallstricke besitzt die US-Steuerreform von Donald Trump?

14. Dezember 2017 von um 12:00 Uhr
Gerd Bennewirtz, Gründungsgesellschafter SJB der SJB FondsSkyline OHG 1989.Die StandPunkte sind der börsentägliche Informationsservice für die Premiumkunden der SJB. Sie behandeln Ereignisse aus dem Alltag, sind aber alles andere als alltäglich. Wir sind politisch, wenn nötig polemisch und immer ironisch. Warum sonst hätten wir abendliche Stammleser seit 2003? Hm?

Garantierte Individualität finden Sie bei uns in jedem FondsDepot! SJB-FondsAnlage Aktuell-StandPunkte: Welche Fallstricke besitzt die US-Steuerreform von Donald Trump? SJB Fonds Echo. Analysiert.„Donald Trump hat seine US-Steuerreform durchbringen können und damit wenigstens ein einziges seiner zahlreichen Wahlkampfversprechen gehalten. Wenn es schon mit dem Mauerbau an der Grenze zu Mexiko, der Abschaffung von Obamacare und den verschärften US-Einreisebestimmungen nichts wurde, so bleibt ihm wenigstens dieser Erfolg“, fasst Gerd Bennewirtz, Geschäftsführer und FondsVerwalter der SJB FondsSkyline OHG 1989 aus Neuss-Korschenbroich, die jüngsten Entwicklungen in den USA zusammen. „Doch mit Blick auf die kommende US-Steuerreform äußern nun die wichtigsten Handelspartner der USA fundamentale Bedenken. Was bemängeln die europäischen Finanzminister an Trumps Steuerplänen? Alles Wichtige zu dieser spannenden Frage findet sich hier.

Liebe FondsBlogger, nicht nur im US-amerikanischen Senat und Kongress ist die Steuerreform des neuen US-Präsidenten Donald Trump auf Widerstand gestoßen – auch die wichtigsten Handelspartner der USA haben erhebliche Bedenken. Die Finanzminister der fünf führenden EU-Staaten haben nun ihre Sorgen in einem Brief formuliert, den sie an ihren Kollegen Steven Mnuchin gesendet haben.

Die Finanzminister aus Deutschland, Frankreich, Spanien, Italien, und Großbritannien gaben in dem gemeinsamen Brief an den US-Kollegen ihrer Besorgnis Ausdruck, dass Trumps Steuerreform international zu „Verzerrungen“ führen könne. Das Schreiben der europäischen Finanzminister ist zugleich an das US-Repräsentantenhaus und den Senat gerichtet.

Was sind die wichtigsten Inhalte des Papiers? Die Steuergesetzgebung der USA müsse mit den „internationalen Verpflichtungen“ übereinstimmen, mahnten die EU-Finanzminister an. Die Einführung von Steuerregeln, die international „weniger konventionell“ seien, könnte dagegen zu erheblichen „Verzerrungen“ beim internationalen Handel führen, so die Einschätzung weiter. Dabei wiesen die Finanzminister unter anderem auf das Vorhaben hin, Finanztransfers innerhalb von Unternehmen zu besteuern, wie es in der im US-Senat derzeit zur weiteren Beratung vorliegenden Gesetzesfassung erwogen wird. Dies könne zu einer problematischen Doppelbesteuerung führen.

Was war zuvor passiert? Der US-Senat hatte Anfang des Monats mit einer knappen Mehrheit der Steuerreform von Donald Trump zugestimmt und ihm so den ersten echten Erfolg seiner Amtszeit beschert. Das Repräsentantenhaus segnete die Reform mit einer Mehrheit der Republikaner bereits Mitte November ab. Beide Kammern müssen nun ihre Versionen abgleichen und erneut darüber abstimmen. Die gemeinsame Fassung soll US-Präsident Donald Trump dann bis Weihnachten vorgelegt werden.

Welche Inhalte der Reform sorgen für so kontroverse Einschätzungen der europäischen Finanzminister? Die Reform sieht dramatische Steuersenkungen für Unternehmen vor, während Privatpersonen je nach Einkommensklasse in unterschiedlichem Maße entlastet werden. Am besten kommen in Trumps Steuerreform die Top-Verdiener weg. Freuen können sich auch große US-Unternehmen: Die Körperschaftsteuer soll von derzeit 35 Prozent auf 20 Prozent sinken – und damit unter den Schnitt der Industriestaaten von 22,5 Prozent.

SJB FondsSkyline. Fazit. Welche Fallstricke besitzt die US-Steuerreform von Donald Trump? Die Entlastungen für Großverdiener und die US-Mega-Unternehmen dürften in den USA vor allem eines bewirken: eine deutliche Zunahme der Staatsverschuldung. Dies ist in einer Zeit, in der die USA ohnehin mit einem historischen Rekord bei den eigenen Schulden aufwarten, ein Unding. Die Gefahr, die Blase der US-Staatsverschuldung immer weiter aufzublasen, ist durch die neue Steuerreform gestiegen: Einer aktuellen Schätzung des Haushaltsbüros des US-Kongresses zufolge, muss mit einer zusätzlichen Verschuldung der USA in Höhe von einer Billion US-Dollar gerechnet werden. Die Wahrscheinlichkeit, dass der Staatsbankrott nicht nur kleinere Länder wie Griechenland oder Venezuela bedroht, steigt durch Trumps Steuerreform erheblich an. Ein Platzen der Staatsschuldenblase in den USA dürfte für erhebliche Verwerfungen an den Finanzmärkten sorgen – Anleger sollten schon jetzt krisensichere Investments wie Gold- und Rohstoffaktien bevorzugen, um die Konsequenzen für das eigene Depot abzufedern. Mit den SJB FondsStrategien sind Investoren bestens dafür aufgestellt!

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