SJB-FondsAnlage Aktuell-StandPunkte: Warum bevorzugen die Deutschen renditeschwache Anlageformen?

18. Januar 2018 von um 11:00 Uhr
Gerd Bennewirtz, Gründungsgesellschafter SJB der SJB FondsSkyline OHG 1989.Die StandPunkte sind der börsentägliche Informationsservice für die Premiumkunden der SJB. Sie behandeln Ereignisse aus dem Alltag, sind aber alles andere als alltäglich. Wir sind politisch, wenn nötig polemisch und immer ironisch. Warum sonst hätten wir abendliche Stammleser seit 2003? Hm?

Garantierte Individualität finden Sie bei uns in jedem FondsDepot! SJB-FondsAnlage Aktuell-StandPunkte: Warum bevorzugen die Deutschen renditeschwache Anlageformen? „Das Geldvermögen der Deutschen ist einem Bericht der Bundesbank zufolge im dritten Quartal 2017 auf einen neuen Rekordwert gestiegen. Trotz Null- und Negativzinsen legen also die Vermögenswerte weiter zu“, fasst Gerd Bennewirtz, Geschäftsführer und FondsVerwalter der SJB FondsSkyline OHG 1989 aus Korschenbroich, die Konsequenzen aus den jüngst veröffentlichten Bundesbank-Zahlen zusammen. „Doch obwohl die Deutschen immer reicher werden, bevorzugen sie vor allem renditeschwache Anlageformen. Ein bedenklicher Trend, zumal dann, wenn die Inflation wieder zulegen sollte.“ Alles Wichtige zu diesem zentralen Thema findet sich hier.

Liebe FondsBlogger, zwar legt der in Deutschland versammelte Reichtum auf dem Papier immer mehr zu, doch viele Investoren machen fundamentale Fehler beim Vermögensaufbau und ziehen mit einer schwachen Rendite ausgestattete Anlageformen attraktiveren Investitionen vor. Die Deutschen werden immer reicher, sparen aber falsch – so könnte man die Quintessenz der jüngsten Bundesbank-Studie zum privaten Geldvermögen zusammenfassen.

Im dritten Quartal 2017 stieg das Geldvermögen der privaten Haushalte in Deutschland im Vergleich zum zweiten Quartal um 1,2 Prozent auf den Rekordwert von 5,779 Billionen Euro, wie die Deutsche Bundesbank am Mittwoch in Frankfurt mitteilte. Auch steigende Aktienkurse trugen ihren Teil zu dieser positiven Entwicklung bei. Berücksichtigt wurden Bargeld, Bankeinlagen, Wertpapiere und Ansprüche an Versicherungen – jedoch keine Immobilien. Aktuellen Bundesbank-Schätzungen zufolge könnte das Geldvermögen der Deutschen bis zum Jahresende 2017 auf etwa 6,0 Billionen Euro gestiegen sein.

Die gute Seite der Medaille: Dank hoher Beschäftigungszahlen und steigender Reallöhne können viele Menschen mehr auf die hohe Kante legen. Doch es gibt auch weniger Erfreuliches zu berichten: Die Deutschen trauen sich kaum an Investments in Aktien oder Fonds heran, stattdessen setzen sie vorwiegend auf als sicher geltende Anlagen. Diese Präferenz der privaten Haushalte für „liquide und risikoarme Anlagen“ sorgt dafür, dass weiterhin extrem hohe Beträge auf praktisch unverzinsten Giro- oder Tagesgeldkonten lagern. Auch das Sparbuch, das in der aktuellen Niedrigzinsphase kaum noch etwas abwirft, zählt weiter zu den Favoriten, auch wenn die Deutschen aus Spareinlagen und -briefen zuletzt etwas Geld abzogen.

Den aktuellen Bundesbank-Zahlen zufolge horteten die Privathaushalte in Deutschland mehr Bargeld oder parkten es als Sichteinlagen bei Banken – der Wunsch nach schneller Verfügbarkeit ließ hier alle anderen Erwägungen zurücktreten. 23 Milliarden Euro kamen im dritten Quartal bei Tages- und Termingeld hinzu. Insgesamt belief sich das Volumen an Bargeld und Einlagen per Ende September 2017 auf 2.270 Milliarden Euro – das entspricht rund 39 Prozent des gesamten Geldvermögens der Deutschen.

Steigende Aktienkurse konnten gleichfalls zum Wachstum des in Deutschland vorhandenen Geldvermögens beitragen. 19 Milliarden Euro steuerte die positive Wertentwicklung von Dividendentiteln zum Gesamtvermögen bei. Doch ist die Aktie als Vermögensbaustein für die Deutschen bereits ausgereizt? Keineswegs, wie auch eine aktuelle Studie der Allianz betont. Hierin heißt es: „Bis zu einem wirklich langfristigen und renditeorientierten Sparverhalten haben die deutschen Sparer noch einen weiten Weg vor sich“. Denn weil die Inflation zuletzt wieder anzog, verloren Deutschlands Sparer mit Bargeld und Bankeinlagen unter dem Strich Geld. Die Allianz bezifferte die Kaufkraftverluste bis Ende des vergangenen Jahres auf etwa 35 Milliarden Euro.

SJB-FondsAnlage Aktuell-StandPunkte: Warum bevorzugen die Deutschen renditeschwache Anlageformen? Auf einen noch höheren Kaufkraftverlust kommt die DZ Bank: Nach ihren Berechnungen belief sich der Wertverlust durch die wieder anziehende Teuerung im Jahre 2017 auf 38 Milliarden Euro. Parallel dürfte das private Geldvermögen im Gesamtjahr 2017 unter dem Strich auf etwa 6,10 Billionen Euro steigen, prognostiziert das Frankfurter Geldinstitut. Doch sobald in Deutschland wieder kräftiger anziehende Inflationsraten zu verzeichnen sind, dürfte es für alle Anleger ein böses Erwachen geben. Ihre risikoaversen Anlageformen reichen dann bei Weitem nicht mehr aus, die fortschreitende Vermögensentwertung zu kompensieren. Die Lösung für dieses Problem ist eigentlich ganz einfach: Anstatt renditeschwache Investments wie Sparbuch oder Tagesgeld zu favorisieren, sollten sich Investoren in aktiv gemanagten FondsVerwaltungsstrategien der SJB FondsSkyline engagieren. Mit einem Investment in die Strategie SJB Surplus Z7+ konnte ein Anleger über die letzten drei Jahre einen Wertzuwachs von +26,49 Prozent in Euro erzielen.

Fragen Sie nach! Rufen Sie an. Ihr persönlicher SJB FondsBerater sagt Ihnen, wie Sie Ihr Depot am besten gegenüber neuen Marktturbulenzen absichern und sich für neue antizyklische Einstiegschancen positionieren. Sie erreichen uns unter der Rufnummer +49 (0) 2182-852-0 oder per E-Mail unter Fonds@sjb.de.

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