SJB-FondsAnlage Aktuell-StandPunkte: Hat die Börsenkorrektur bereits begonnen?

23. März 2017 von um 14:00 Uhr
Gerd Bennewirtz, Gründungsgesellschafter SJB der SJB FondsSkyline OHG 1989.Die StandPunkte sind der börsentägliche Informationsservice für die Premiumkunden der SJB. Sie behandeln Ereignisse aus dem Alltag, sind aber alles andere als alltäglich. Wir sind politisch, wenn nötig polemisch und immer ironisch. Warum sonst hätten wir abendliche Stammleser seit 2003? Hm?

Garantierte Individualität finden Sie bei uns in jedem FondsDepot! SJB-FondsAnlage Aktuell-StandPunkte: Hat die Börsenkorrektur bereits begonnen? Ihre Werbung. Hier?„Der DAX rutschte am Mittwoch deutlich unter die Kursmarke von 11.900 Punkten ab und verlor damit über 250 Zähler in gerade einmal zwei Tagen. Ähnlich deutlich fiel der Kursrutsch bei US-Aktien aus: Nach dem Scheitern des Dow Jones an der 21.000-Punkte-Marke ging es bis unter 20.600 Zähler abwärts“, fasst Gerd Bennewirtz, Geschäftsführer und FondsVerwalter der SJB FondsSkyline OHG 1989 aus Neuss-Korschenbroich, die jüngsten Kursentwicklungen an den internationalen Börsen zusammen. „Liegt die Trump-Rallye schon in ihren letzten Zügen, nachdem die Überbewertung von Aktien durch die erneute Zinsanhebung der US-Notenbank noch gesteigert wurde, oder sehen wir nur eine gesunde Korrektur in einem intakten Aufwärtstrend? Alle wichtigen Details, ob der Bärenmarkt bereits vor der Türe steht, finden sich hier.

Liebe FondsBlogger, Ende März fallen plötzlich die Kurse zuvor so stabiler Indizes wie DAX oder Dow Jones. Nicht nur an der US-Börse steigt die Nervosität der Anleger, auch die Kurse deutscher Standardwerte beginnen zu schwächeln. Der DAX fiel am Mittwoch unter die Marke von 11.900 Punkten und verzeichnete ein Tief bei 11.850 Zählern – damit hat er fast die gesamten März-Gewinne wieder abgegeben. Auch der Kursrutsch des Dow Jones Index gewann zur Wochenmitte an Fahrt: Hatte das wichtige US-Kursbarometer zu Wochenbeginn noch mit der Kursmarke von 21.000 Zählern gekämpft, rutschte er am Mittwoch bereits unter 20.600 Zähler ab.

Der größte Kursrückgang des Dow Jones Index seit immerhin einem halben Jahr wirft die Frage auf, ob es sich noch um eine „normale“ Korrektur handelt oder bereits der Beginn einer neuen Baisse-Phase eingeläutet wurde. Die Aktienmärkte werden aktuell vor allem von zwei Dingen belastet: Zum einem gibt es wachsende Zweifel an einer so raschen wie problemlosen Realisierung der Wirtschaftspläne von US-Präsident Donald Trump. Denn selbst die größten Optimisten registrieren langsam, dass Trump mit seinen Reformplänen in der Umsetzung Schwierigkeiten hat – dies gilt nicht nur für die Abschaffung von Obamacare und den entsprechenden Umbau des Gesundheitssystems. Auch andere Reformen, etwa die geplanten Steuersenkungen oder die Deregulierung des Bankensektors sind ins Stocken geraten. Ähnlich sieht es mit den Infrastrukturprojekten aus, die in eine recht ferne Zukunft verschoben werden könnten.

Der zweite Störfaktor kommt von der US-Notenbank, wo Fed-Chefin Janet Yellen bereits auf einen klaren Zinsanhebungskurs eingeschwenkt ist. Die steigenden Leitzinsen nehmen schon jetzt ein Gelingen der Trumpschen Reform- und Wirtschaftsprojekte vorweg, was aber keineswegs sicher ist: Im anderen Falle würde die schon jetzt sichtbare Überbewertung der US-Aktientitel noch weiter anstiegen – eine gefährliche Entwicklung für die Aktienmärkte. Denn die seit Trumps Amtsantritt fast ununterbrochen steigenden Kurse werden vielen Anlegern allmählich unheimlich. Eine aktuelle Umfrage von Merrill Lynch unter FondsManagern kommt zu dem Ergebnis, dass 81 Prozent US-Aktien für überbewertet halten – der höchste Wert seit 17 Jahren. Kurspotenzial entdecken die Marktstrategen bestenfalls noch bei europäischen Aktien oder Titeln der Schwellenländer.

Blickt man auf den aktuellen Kursstand des S&P 500, so wird ebenfalls schnell klar, das massives Korrekturpotenzial bei US-Aktien besteht: Der breit gestreute US-Aktienindex liegt zwischen 2.300 und 2.400 Punkten und befindet sich damit schon jetzt in der Spannbreite, den viele Banken als Ziel fürs Jahresende angesetzt hatten. Allein die weiter recht niedrige langfristige Anleihen-Rendite, die maßgeblich von dem Prozentsatz bei den zehnjährigen US-Staatsanleihen beeinflusst wird, sichert den US-Aktienmarkt noch nach unten ab. Rund zwei Drittel der von Merrill Lynch befragten Vermögensverwalter rechnen damit, dass erst ab Renditen von 3,5 bis 4,0 Prozent für zehnjährige US-Staatsanleihen ein echter Bärenmarkt einsetzen würde. Die Kennzahl für US-Staatsanleihen hatte vor kurzem 2,6 Prozent erreicht und ist zuletzt wieder auf 2,4 Prozent zurückgegangen.

SJB FondsSkyline. Fazit. Hat die Börsenkorrektur bereits begonnen? Noch ist es relativ offen, ob der gerade begonnene Kursrutsch das Ende der bald achtjährigen Hausse einläutet oder nur als eine normale Korrektur zu bewerten ist. Hoch bewertet sind die internationalen Aktienmärkte und insbesondere US-Titel schon seit über drei Jahren, ohne dass dramatische Folgen zu verzeichnen wären. Ohne einen deutlichen Anstieg der Anleihenrendite könnte sich die positive Tendenz noch weiter fortsetzen. Gegen einen Crash zum jetzigen Zeitpunkt spricht, dass institutionelle Anleger in den USA ihre Investitionsquote zuletzt auf 81 Prozent gesenkt haben. Investmentfonds verfügen damit über so viele liquide Mittel wie seit rund sechs Monaten nicht mehr, was das Einschwenken in einen echten Bärenmarkt derzeit unwahrscheinlich macht.

Fragen Sie nach! Rufen Sie an. Ihr persönlicher SJB FondsBerater sagt Ihnen, wie Sie Ihr Depot am besten gegenüber neuen Marktturbulenzen absichern und sich für neue antizyklische Einstiegschancen positionieren. Sie erreichen uns unter der Rufnummer +49 (0) 2182-852-0 oder per E-Mail unter Fonds@sjb.de.

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