SJB-FondsAnlage Aktuell-StandPunkte: Geht es nach dem Blitzcrash wieder nach oben?

07. Februar 2018 von um 15:00 Uhr
Gerd Bennewirtz, Gründungsgesellschafter SJB der SJB FondsSkyline OHG 1989.Die StandPunkte sind der börsentägliche Informationsservice für die Premiumkunden der SJB. Sie behandeln Ereignisse aus dem Alltag, sind aber alles andere als alltäglich. Wir sind politisch, wenn nötig polemisch und immer ironisch. Warum sonst hätten wir abendliche Stammleser seit 2003? Hm?

Garantierte Individualität finden Sie bei uns in jedem FondsDepot! SJB-FondsAnlage Aktuell-StandPunkte: Geht es nach dem Blitzcrash wieder nach oben? SJB FondsSkyline OHG 1989. PortfolioManagement. Antizyklisch.„Ausgehend von dem massiven Kurssturz an den US-Börsen, wo der Dow Jones Index am Montag 4,6 Prozent seines Wertes verlor, kam es auch beim DAX zu einem heftigen Kurseinbruch. Bis auf 12.233 Punkte rutschte das deutsche Börsenbarometer im Tief ab, doch seit Mittwoch zeigten sich wieder erste Stabilisierungstendenzen“, fasst Gerd Bennewirtz, Geschäftsführer und FondsVerwalter der SJB FondsSkyline OHG 1989 aus Neuss-Korschenbroich, die jüngsten Entwicklungen rund um den „Flash Crash“ zusammen. „War der jüngste Kursrutsch nur ein Intermezzo, oder müssen sich Investoren auf noch umfangreichere Abwärtsbewegungen an den Aktienmärkten in Deutschland und den USA einstellen?“ Eine topaktuelle Einschätzung zu dieser brisanten Fragestellung findet sich hier.

Liebe FondsBlogger, nachdem es am Dienstagabend beim Dow Jones Index zu einem Plus von gut 2,3 Prozent gereicht hat, überwiegen auch am deutschen Aktienmarkt die grünen Vorzeichen. Der Blitzcrash scheint schon wieder Vergangenheit, die Erholungsbewegung aus den USA kommt auch in Deutschland an und lässt den DAX bis in Sichtweite der 12.500-Punkte-Marke steigen. Die Pluszeichen beim DAX werfen die Frage auf, ob der jüngste Kurssturz nur als ein Intermezzo zu gelten hat – die langfristige Aufwärtsbewegung könnte wieder aufgenommen werden, da Schnäppchenjäger die Notierungen erneut nach oben treiben.

Was ist am Mittwoch bislang passiert? Ermuntert von der Kurserholung an der Wall Street sind Investoren wieder in europäische Aktien eingestiegen. Der DAX sowie der EuroStoxx 50 legten um jeweils ein knappes Prozent zu. Eine sechstägige Verlustserie, die sich am Dienstag zunächst mit dem Kursrutsch des DAX auf einen Schlussstand von 12.392 Zähler intensiviert hatte, ist erst einmal gestoppt. Doch es ist meines Erachtens definitiv zu früh, um bereits das Ende der aktuellen Schwächephase auszurufen. Zwar unterstützen die weiter soliden Konjunkturdaten eine schnelle Erholungsbewegung, doch die Verunsicherung durch die jüngsten Kursturbulenzen kann nicht so einfach weggewischt werden.

Für viel wahrscheinlicher halte ich es, dass sich die aktuelle Erholung als Strohfeuer erweisen wird und bald der nächste, noch viel größere Ausverkauf auf der Tagesordnung steht. Investoren, die die jüngsten Kursrückgänge als Basis für einen neuen Aufschwung interpretiert haben, dürften dann auf dem falschen Fuß erwischt werden. Dazu passt, dass der Kurserholung an der Wall Street nach dem „Flash Crash“ noch die Nachhaltigkeit fehlt. Rund die Hälfte der Verluste zum Wochenauftakt sind zwar wieder wettgemacht, doch beim Blick auf die Futures ist ein negativer Handelstag an den US-Börsen zu erwarten, der das positive Szenario wieder zunichtemachen würde.

Wirklich geklärt ist auch immer noch nicht, was genau der Auslöser für den „Flash Crash“ an der Wall Street gewesen ist. Bevor man hier zur Tagesordnung übergeht, ist Aufklärung gefragt, und der Verweis auf die massive Auslösung von Stoppkursen durch Computerprogramme reicht dazu nicht aus. Händler und Investoren versuchen noch immer zu verstehen, was an den Märkten eigentlich passiert ist. War der Grund für den jüngsten Kursrutsch tatsächlich die robuste konjunkturelle Situation in den USA, die in der Konsequenz zur Angst vor Inflation durch steigende Löhne führte? Stärker als erwartet ausfallende US-Zinsanhebungen könnten dem mittlerweile neunjährigen Aufschwung am US-Aktienmarkt tatsächlich den Garaus machen, und die Geldpolitik der nun unter neuer Leitung stehenden Fed ist nicht genau einzuschätzen.

SJB FondsSkyline. Fazit. Geht es nach dem Blitzcrash wieder nach oben? Egal, welche Richtung die großen internationalen Börsen nach dem jüngsten Flash Crash nun einschlagen, die Nervosität unter den Anlegern dürfte hoch bleiben und so schnell nicht wieder auf das Ausgangniveau zurückkommen. Der auch als „Angst-Barometer“ titulierte VIX-Index, der die erwartete Schwankungsbreite des S&P 500 misst, ist von seinem Anfang Februar erreichten Niveau von gut 13 Punkten auf über 37 Zähler nach oben geschossen. Damit ist klar: Aktieninvestoren müssen sich dauerhaft auf eine erhöhte Volatilität einstellen, nachdem die Börsen über viele Jahre fast nur eine Richtung kannten: nach oben. Eine schnelle Erholung sehe ich nach dem Blitzcrash von dieser Woche nicht, für mich dominieren die Abwärtsrisiken. In meiner Erwartung einer noch größeren Korrektur kann ich nur dem Milliardär John Icahn beipflichten, der in Zusammenhang mit dem Flash Crash von einem „Grollen vor dem Erdbeben“ gesprochen hat. Investoren sollten sich auf neue und noch schärfere Kursrücksetzer einstellen – am besten durch Anlagen in defensive SJB FondsStrategien wie LiquiFlex Z2+.

Fragen Sie nach! Rufen Sie an. Ihr persönlicher SJB FondsBerater sagt Ihnen, wie Sie Ihr Depot am besten gegenüber neuen Marktturbulenzen absichern und sich für neue antizyklische Einstiegschancen positionieren. Sie erreichen uns unter der Rufnummer +49 (0) 2182-852-0 oder per E-Mail unter Fonds@sjb.de.

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