SJB-FondsAnlage Aktuell-StandPunkte: Bleibt Bargeld in Deutschland das beliebteste Zahlungsmittel?

15. Februar 2018 von um 12:00 Uhr
Gerd Bennewirtz, Gründungsgesellschafter SJB der SJB FondsSkyline OHG 1989.Die StandPunkte sind der börsentägliche Informationsservice für die Premiumkunden der SJB. Sie behandeln Ereignisse aus dem Alltag, sind aber alles andere als alltäglich. Wir sind politisch, wenn nötig polemisch und immer ironisch. Warum sonst hätten wir abendliche Stammleser seit 2003? Hm?

Garantierte Individualität finden Sie bei uns in jedem FondsDepot! SJB-FondsAnlage Aktuell-StandPunkte: Bleibt Bargeld in Deutschland das beliebteste Zahlungsmittel? Ihre Werbung. Hier?„Die Deutschen sind dafür bekannt, Einkäufe und auch Rechnungen gerne in bar zu bezahlen. Wird sich dieser Trend auch künftig fortsetzen, oder graben elektronische Zahlungsmittel wie Girocard und Kreditkarten dem heißgeliebten Bargeld das Wasser ab? Genau diese Frage hat eine aktuelle Bundesbank-Studie untersucht“, fasst Gerd Bennewirtz, Geschäftsführer und FondsVerwalter der SJB FondsSkyline OHG 1989 aus Neuss-Korschenbroich, die jüngsten Veröffentlichungen zu den beliebtesten Zahlungsarten zusammen. „Bargeld bleibt weiter ganz vorn, doch allmählich holen in Deutschland die bargeldlosen Zahlungsmittel auf.“ Alle wichtigen Details zu diesem Trend finden sich hier.

Liebe FondsBlogger, die Deutschen zahlen weiterhin am liebsten in bar. Zu diesem wenig überraschenden Ergebnis kommt eine am Mittwoch veröffentlichte Studie der Bundesbank, die die Beliebtheit der unterschiedlichen Zahlungsmittel untersucht. Insgesamt griffen die deutschen Verbraucher im vergangenen Jahr bei 74 Prozent ihrer Einkäufe auf Scheine und Münzen zurück, so das Ergebnis der aktuellen Analyse. Doch der Trend ist leicht rückläufig: 2014 waren es noch 79 Prozent der in Deutschland getätigten Einkäufe, die in bar bezahlt wurden.

Bundesbank-Vorstandsmitglied Carl-Ludwig Thiele sieht einen klaren Trend in Deutschland: „Bargeld bleibt am beliebtesten, aber Kartenzahlungen legen zu“, betonte er bei der Vorstellung der Studie. Denn die Deutschen greifen immer häufiger zur Kartenzahlung, wobei insbesondere die Nutzung der Girocard (früher: EC-Karte) zunimmt.

Insgesamt füge sich das Ergebnis in Deutschland „gut in das europäische Gesamtbild ein“, ließ Thiele weiter verlauten. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte im November selbst eine Untersuchung veröffentlicht, der zufolge in der gesamten Eurozone Bargeld weiterhin das mit Abstand meistgenutzte Zahlungsmittel ist. Im Schnitt wurden in der EU 2016 etwa vier von fünf Einkäufen in bar bezahlt.

Vor allem kleinere Beträge unter fünf Euro werden in Deutschland wie der gesamten Eurozone am liebsten bar beglichen – hieraus erklärt sich der Umstand, dass rund drei Viertel aller Transaktionen mit Bargeld ablaufen. Doch ein anderes Bild ergibt sich, wenn man die Höhe der Transaktionen berücksichtigt: Gemessen am Umsatz sanken die Barzahlungen in Deutschland erstmals unter 50 Prozent, und zwar auf 48 Prozent, wie die Bundesbank-Studie ermittelte.

Für die Begleichung höherer Summen nutzen viele Menschen aber eher andere Zahlungsmittel wie die Girocard. Während Deutschlands Konsumenten sie im Jahre 2014 noch bei gut 15 Prozent aller Einkäufe verwendeten, waren es 2017 bereits mehr als 18 Prozent. 35 Prozent der erfassten Umsätze werden der Studie zufolge inzwischen auf diesem Weg bargeldlos bezahlt. Bei der letzten Bundesbank-Erhebung mit Daten für das Jahr 2014 lag der Wert bei rund 30 Prozent. Stark zugenommen hat zudem der Trend zum kontaktlosen Bezahlen – von 0,1 Prozent der getätigten Umsätze vor drei Jahren auf jetzt 1,1 Prozent.

Relativ selten im Vergleich zur Girocard wird der aktuellen Bundesbank-Studie zufolge in Deutschland die Kreditkarte genutzt. Ihr Anteil an den Umsätzen konnte leicht auf knapp fünf Prozent zulegen. Insgesamt wurden für die Bundesbank-Studie, die bereits die vierte ihrer Art ist, gut 2.000 Bundesbürger zu ihrem Zahlungsverhalten befragt. Weiter kaum Bedeutung hat bei den Deutschen das mobile Bezahlen per Smartphone. Der Anteil an den Umsätzen liegt nach Angaben der Bundesbank bei etwas über einem Prozent. Vor allem Sicherheitsbedenken halten viele Verbraucher von diesem Zahlungsverfahren ab – auch wenn die Anbieter versichern, dass diese unbegründet sind.

SJB FondsSkyline. Fazit. Bleibt Bargeld in Deutschland das beliebteste Zahlungsmittel? Auch wenn die verschiedenen Varianten des bargeldlosen Bezahlens allmählich ihren Marktanteil vergrößern – Bargeld bleibt in Deutschland mit Abstand das beliebteste Zahlungsmittel. Zu dieser Einschätzung passt, dass die deutliche Mehrheit der Bürger (88 Prozent) in der Bundesbank-Befragung betont, wie wichtig es ihnen sei, auch künftig mit Scheinen und Münzen bezahlen zu können. Eine Abschaffung oder Einschränkung des Bargelds lehnen sie ab. Die Angst vor dem „Ende des Bargelds“ ist Bundesbank-Präsident Jens Weidmann zufolge denn auch unbegründet: Dieser betonte am Mittwoch in seiner Rede auf einem Bargeldsymposium, dass niemand die Abschaffung des Bargelds fürchten müsse. Damit wird sich Deutschland nicht so schnell in die Reihe der skandinavischen Länder einfügen, wo Bargeld keinen hohen Stellenwert mehr hat. In Schweden beispielsweise läuft ein Großteil der Transaktionen längst bargeldlos ab, viele Geschäfte oder Restaurants nehmen gar keine Scheine und Münzen mehr an. Für viele Deutsche eine Horrorvorstellung, die ihre Liebe zum Bargeld – wenn überhaupt – nur ganz langsam ablegen.

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