Gerd Bennewirtz-Anleger-Markt-Frage: Wird die Volatilität an den Aktienmärkten künftig niedrig bleiben?

18. Dezember 2013 von um 15:00 Uhr
Bennewirtz Gründungsgesellschafter und Geschäftleiter der SJB.Was ist wichtig? Was kann ich hier tun? Wie komme wieder raus? Leser der Encyclopaedia Britan­nica standen 1771 vor den gleichen Herausforderungen wie Sie jetzt. Einziger Unterschied: Das Wissen hat sich alle 15 Jahre verdoppelt. Das SJB FondsWissen bietet Ihnen Orientierung. Durch Kon­zen­tration auf das Wichtige. Durch anschauliche Texte. Schlagen Sie ein neues einzig­artiges Kapitel auf. ...

Bei der FondsAuswahl zählt die Unabhängigkeit vom Anbieter! Gerd Bennewirtz-Fonds-Kaufen-Volatilität-Aktienfonds: Was Investoren, FondsSparer und Privatanleger aktuell interessiert! Die MarktFrage heute, die im Zusammenhang mit Aktienfonds steht: Wird die Volatilität an den Aktienmärkten künftig niedrig bleiben? FondsAnleger haben es registriert: Die Volatilität an den internationalen Aktienmärkten ist zuletzt auf neue Tiefststände gefallen, offensichtlich werden die Gefahren eines kräftigen Kursrutsches als nicht sehr hoch eingestuft. Können diese Rekordtiefs der „Vola“ auch im neuen Jahr Bestand haben oder ist hier mit deutlichen Änderungen zu rechnen? SJB FondsSkyline Geschäftsführer und FondsVerwalter Gerd Bennewirtz untersucht diese Frage und zeigt zudem auf, mit welchen Fonds Investoren von einem möglichen Volatilitätsanstieg profitieren können.

Liebe FondsBlogger, die Volatilität an den globalen Aktienmärkten befindet sich aktuell auf neuen Rekordtiefs. Die Angst der Investoren vor den Folgen von Finanzkrise, Rezession oder Staatsbankrott ist damit offensichtlich rückläufig, obwohl es alles andere als sicher ist, ob dieses Vertrauen in die Märkte angesichts der hohen Indexstände gerechtfertigt ist. Könnte die extrem niedrige Volatilität gar ein Indiz für Nachlässigkeit oder fehlende Risikowahrnehmung bei den Marktteilnehmern sein? Diese Frage lässt sich nur schwer beantworten. Überzeugenden Entwicklungen im Bereich der Wirtschaftsdaten stehen einige Risiken gegenüber, die derzeit von den Marktteilnehmern eher vernachlässigt werden.

Marktexperte Dennis Nacken von Allianz Global Investors, seines Zeichens Vizepräsident im Research-Bereich Kapitalmärkte, zählt einige der positiven Entwicklungen in den letzten Wochen auf. Wie Nacken betont, gab es hier vielfach besser als erwartete Konjunkturindikatoren. So stieg der ZEW-Index für die Eurozone auf ein neues 4-Jahres-Hoch, zugleich verzeichnete das EU-Bruttoinlandsprodukt für das dritte Quartal ein Plus von +0,1 Prozent im Quartalsvergleich. Dies bestätigte die Erwartungen eines langsamen, aber dennoch positiven Wachstums innerhalb der Eurozone nach einer längeren Phase rezessiver Tendenzen. Hervorzuheben sei zudem die Leistungsbilanz Europas, so Nacken weiter, die in den ersten neun Monaten mit einem kumulierten Überschuss von 130 Milliarden Euro auf ein neues Rekordniveau gestiegen ist. Auch von der anderen Seite des Atlantiks kamen positive Meldungen: So entwickelte sich US-Einzelhandel besser als erwartet, und auch der Einkaufsmanagerindex für das amerikanische Gewerbe (Markit-PMI) ist im November überraschend stark von 51,8 auf 54,3 Zähler geklettert. Die verbesserten Zahlen machen klar: Die Hoffnung der Investoren, die Gewinne der Unternehmen könnten den bereits vorausgeeilten Kursen nachlaufen, scheint berechtigt. Dies wäre auch sehr wichtig, wie Allianz Marktstratege Nacken betont: Denn der jüngste Kursanstieg der weltweiten Leitindizes speiste sich zu 70 bis 90 Prozent aus einer Bewertungsexpansion, also einem höheren Kurs-Gewinn-Verhältnis.

Und genau hierin liegt das Risiko für eine wieder anziehende Volatilität. Können die Unternehmensgewinne die bereits sehr hohen Erwartungen nicht erfüllen, kann es schnell zu einem heftigeren Kursrücksetzer angesichts des recht ambitionierten Kursniveaus kommen. Auch Marktexperte Nacken sieht diese Möglichkeit: Für wieder aufkommende Volatilität könnten Risiken sorgen, die derzeit in den Hintergrund geraten sind, so seine Auffassung. Zum einen würden die November-Zahlen zum chinesischen Immobilienmarkt verdeutlichen, dass sich hier – im Gegensatz zu Chinas Aktienmarkt – möglicherweise eine Blase aufbaut. Nicht nur die Preise seien in 69 von 70 Städten bis zu 27 Prozent seit Jahresanfang gestiegen, sondern auch die in Bau befindlichen Immobilien würden die fertigen Neubauten mittlerweile um das Neunfache übersteigen. Weiter betont Nacken: Das jüngste Reformpaket der Kommunistischen Partei Chinas habe das Problem der hohen Verschuldung der Privatunternehmen nur ungenügend adressiert. Eine Diagnose, die im Kern auch für die Staatsschulden in den Industriestaaten gelte: Hier dürfe der nachlassende Reformdruck zum Schuldenabbau nicht unkritisch betrachtet werden.

SJB Fazit von Gerd Bennewirtz: Die aktuell niedrigen Schwankungserwartungen der Marktteilnehmer müssen nicht Bestand haben und können im neuen Jahr schnell von einer wieder ansteigenden Volatilität abgelöst werden. Kommt es zu neuen Turbulenzen, können sich Anleger mit dem Allianz Volatility Strategy P EUR (WKN A0RGFF, ISIN LU0417273223) erfolgversprechend positionieren. Der Fonds macht sich die Kursschwankungen am Aktienmarkt zunutze und engagiert sich in speziellen Finanzinstrumenten, deren Wert von Änderungen der Volatilität am Aktienmarkt abhängig ist. Das nicht in Derivaten angelegte FondsVermögen wird zur Erzielung langfristig stabiler Erträge in kurzlaufende Euro-Anleihen investiert. Die Risikostruktur des Fonds, der im letzten Einjahreszeitraum ein Plus von +2,27 Prozent erwirtschaften konnte, überzeugt. Für eine Zeit, in der Liquidität und Hoffnung die Haupt-Kurstreiber der Märkte sind, ist der Allianz Volatility Strategy P EUR gerade für antizyklische Investoren ein aussichtsreiches Investment im FondsPortfolio.

Gerd Bennewirtz, Gründungsgesellschafter und Geschäftsführer: FondsRatschlag!

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