Gerd Bennewirtz-Anleger-Markt-Frage: Geht die Erholungsphase des Invesco India Equity Fund weiter?

30. Oktober 2013 von um 15:00 Uhr
Bennewirtz Gründungsgesellschafter und Geschäftleiter der SJB.Was ist wichtig? Was kann ich hier tun? Wie komme wieder raus? Leser der Encyclopaedia Britan­nica standen 1771 vor den gleichen Herausforderungen wie Sie jetzt. Einziger Unterschied: Das Wissen hat sich alle 15 Jahre verdoppelt. Das SJB FondsWissen bietet Ihnen Orientierung. Durch Kon­zen­tration auf das Wichtige. Durch anschauliche Texte. Schlagen Sie ein neues einzig­artiges Kapitel auf. ...

Bei der FondsAuswahl zählt die Unabhängigkeit vom Anbieter! Gerd Bennewirtz-Fonds-Kaufen-Invesco-Aktienfonds: Was Investoren, FondsSparer und Privatanleger aktuell interessiert! Die MarktFrage heute, die im Zusammenhang mit Aktienfonds steht: Geht die Erholungsphase des Invesco India Equity Fund weiter? Investoren und FondsAnleger wissen: Absolute ReturnNach dem kräftigen Kursrücksetzer Ende August / Anfang September haben sich die indischen Aktienmärkte wieder etwas erholen können. Auch langfristig erfolgreiche Indienfonds wie der Invesco India Equity Fund verzeichneten seitdem steigende Kurse. SJB FondsSkyline Geschäftsführer und FondsVerwalter Gerd Bennewirtz analysiert die jüngsten wirtschaftlichen Entwicklungen und Prognosen für Indien und legt dar, ob auf dieser Basis mit einer Fortsetzung der Erholung des Invesco India Equity Fund zu rechnen ist.

Für die indische Ökonomie, die im Zuge der Erwartung einer baldigen Rückführung der ultralockeren Geldpolitik der US-Notenbank und dem damit verbundenen Zinsanstieg in Bedrängnis geraten war, zeichnet sich zum Jahresende 2013 wieder eine erste Besserung ab. Nachdem der heftige Abgabedruck auf Schwellenländeraktien und -währungen abgeflaut ist, prognostiziert Raghuram Rajan, Gouverneur der indischen Zentralbank (RBI), für das vierte Quartal ein erneutes Anziehen der Wirtschaftsaktivität des Landes. Die erwartete Beschleunigung der indischen Wachstumsraten begründet Rajan mit der Wiederaufnahme durch die Regierung finanzierter, zwischenzeitlich auf Eis gelegter Projekte sowie der gut verlaufenen Monsun-Saison, die die landwirtschaftliche Produktion steigern dürfte.

Zieht das Wirtschaftswachstum in Indien bereits wieder im Schlussquartal des Jahres an, dürften sich antizyklisch agierende FondsAnleger freuen, die im Umfeld der vor rund zwei Monaten erreichten Tiefststände bei einem Fonds wie dem Invesco India Equity Fund A USD (WKN A0LF47, ISIN LU0267983889) eingestiegen sind. Nach der jüngsten Stabilisierungsphase am indischen Aktienmarkt sind die Voraussetzungen gut, dass das FondsProdukt seinen langfristigen Aufwärtstrend bald wieder fortzusetzen kann. Der Indienfonds von Invesco wurde am 11. Dezember 2006 aufgelegt und besitzt ein FondsVolumen von 70 Millionen Euro. Basiswährung des Fonds ist der US-Dollar, als Vergleichsindex wird der MSCI India 10-40 Index ND verwendet. FondsManager Chandrashekhar Sambhshivan betreut den Fonds seit dessen Auflage und wird seit Januar 2011 von Prashant Poddar unterstützt.

Aktuelle Schwerpunkte im Rahmen der individuellen Branchenselektion sind Aktien von Finanzwerten sowie aus dem Bereich der Informationstechnologie. Übergewichtet im Vergleich zur Benchmark sind vor allem indische Konsumgüterproduzenten, während Energietitel gemieden werden. Der Kursverfall der indischen Rupie in Kombination mit nachgebenden Notierungen an der Börse in Mumbai hat die Performance des Invesco-Fonds kurzfristig ins Minus rutschen lassen: Im laufenden Jahr wurde bislang eine Rendite von -10,86 Prozent in Euro generiert. Deutlich besser sieht es im langfristigen Investmenthorizont aus: Über fünf Jahre wurde eine überzeugende Wertentwicklung von +81,71 Prozent erzielt (Stand: 30. Oktober 2013). Mit welcher FondsStrategie will das Management an diese Erfolge anknüpfen?

Der Invesco India Equity Fund hat sich einen langfristigen Kapitalzuwachs zum Ziel gesetzt, wobei mindestens 70 Prozent des Gesamtvermögens des Fonds in Aktien von indischen Unternehmen oder Firmen mit dortigem Tätigkeitsschwerpunkt investiert werden. Um sein Gesamtrisikopotenzial im Vergleich zum MSCI India 10/40 Index zu erfassen, verwendet der Fonds die Value-at-Risk (VaR)-Methode. Die beiden FondsManager Sambhshivan und Poddar sind an die Branchengewichtung der Benchmark nicht gebunden und verfolgen ein aktives Portfoliomanagement. Nachdem die Hinweise auf eine baldige Rückführung des Liquiditätsprogramms der Fed für eine deutlich erhöhte Volatilität am indischen Aktienmarkt gesorgt haben, favorisieren sie verstärkt defensive Investments. Hierzu gehören die sich relativ unabhängig vom wirtschaftlichen Umfeld entwickelnden Sektoren wie Basiskonsumgüter, Gesundheit und Telekommunikation. Für IT- und Grundstoffwerte ist die aktuelle Situation hingegen weniger förderlich. Der Anlageschwerpunkt des Indienfonds liegt zudem auf den Gewinnern des anhaltend robusten inländischen Konsums wie Autoherstellern und Banken. Bevorzugt werden Unternehmen mit gutem Management und soliden Ertragsperspektiven. Wie sieht das FondsPortfolio im Einzelnen aus?

Das Portfolio des Invesco India Equity Fund wird von Finanzinstituten dominiert, die 31,8 Prozent des FondsVermögens ausmachen. Mit 22,5 Prozent Anteil an der Gesamtallokation sind Firmen aus dem Bereich Informationstechnologie ebenfalls stark vertreten. Die drittgrößte Branche innerhalb des FondsPortfolios stellen zyklische Konsumgüter mit 11,5 Prozent dar. Der hohen Gewichtung von Finanztiteln entsprechend, finden sich unter den Top-10-Positionen des Fonds gleich drei Banken: Nicht nur bei der HDFC Bank, auch bei der Jammu & Kashmir Bank sowie der ICICI Bank ist das Invesco-Produkt engagiert. Die beiden am stärksten gewichteten Titel kommen aus dem Bereich der Informationstechnologie: Neben dem IT-Serviceanbieter Infosys ist dies Tata Consultancy Services (TCS), ein auf den Gebieten Beratung und Outsourcing aktives IT-Dienstleistungsunternehmen mit Sitz in Mumbai. Abgerundet wird das Portfolio durch Titel wie Reliance Industries mit den Hauptgeschäftsfeldern Petrochemie und Textilien sowie den Pharmaproduzenten Lupin.

SJB Fazit von Gerd Bennewirtz: Um den negativen Folgen des Kursrutsches von Schwellenländerwährungen entgegenzuwirken, hat die indische Zentralbank (RBI) den Leitzins Ende Oktober um erneut 25 Basispunkte auf 7,75 Prozent erhöht. Die von der indischen Notenbank ergriffenen geldpolitischen Schritte sind der richtige Weg, um die Folgen der Schwächephase der indischen Rupie für Leistungsbilanz und Inflationsentwicklung des Landes in den Griff zu bekommen. Zieht das BIP-Wachstum wie erwartet zum Jahresende wieder an, sollte der Invesco India Equity Fund auf der Gewinnerseite stehen und bald wieder an seine langfristige Erfolgshistorie anknüpfen. Die Strategie des FondsManagements, neben den vom Binnenkonsum profitierenden Titeln die exportorientierte IT-Branche zu bevorzugen, überzeugt. Gerade antizyklische Investoren sollten deshalb die attraktiven Bewertungsverhältnisse des indischen Aktienmarktes zum langfristigen Positionsaufbau nutzen!

Gerd Bennewirtz, Gründungsgesellschafter und Geschäftsführer: FondsRatschlag!

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Kategorien: Fonds. Kaufen.
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