Gerd Bennewirtz-Anleger-Markt-Frage: Hellt sich der Ausblick für spanische Wertpapiere auf?

06. November 2013 von um 15:00 Uhr
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Bei der FondsAuswahl zählt die Unabhängigkeit vom Anbieter! Gerd Bennewirtz-Fonds-Kaufen-Fidelity-Aktienfonds: Was FondsInvestoren, Sparer und Privatanleger aktuell interessiert! Die MarktFrage heute, die im Zusammenhang mit Aktienfonds steht: Hellt sich der Ausblick für spanische Wertpapiere auf? FondsAnleger haben es gehört: Spanien hat im dritten Quartal 2013 wieder auf den Wachstumspfad zurückgefunden und ein BIP-Plus zu verzeichnen, zugleich haben sich die Ratingeinstufungen für die Schuldpapiere des Landes verbessert. Ist nun der richtige Zeitpunkt, um Fonds mit spanischen Aktien oder Anleihen zu erwerben? SJB FondsSkyline Geschäftsführer und FondsVerwalter Gerd Bennewirtz geht dieser Frage nach, und prüft zugleich, wie sich der Fidelity Iberia Fund zuletzt entwickelt hat.

Aktien und Anleihen aus Spanien stehen vor einer Neubewertung. Den aktuellen Prognosen von Wirtschaftsforschungsinstituten sowie Analysten zufolge, dürfte Spaniens Bruttoinlandsprodukt (BIP) im dritten und vierten Quartal 2013 nach einer langen Durststrecke endlich wieder ein reales Wachstum verzeichnen. Einer der Gründe für den gestiegenen Optimismus: Durch steigende Exporte hat das Land sein Leistungsbilanzdefizit in einen Überschuss verwandelt. Auch eine starke Tourismus-Saison trug zu der positiven Entwicklung bei. Sollte sich die wirtschaftliche Erholung fortsetzen, dürfte Spanien seine Haushaltsziele für die Jahre 2013 und 2014 erreichen. Ein klarer Pluspunkt, der sich entsprechend auf die Einschätzungen der Ratingagenturen auswirkt. Bereits zum Jahresende 2013 gehen Marktbeobachter von einer Stabilisierung der zumeist noch negativen Ausblicke für Spaniens Ratings aus.

Tristan Cooper, Analyst für Staatsanleihen bei Fidelity Worldwide Investment, betont in diesem Zusammenhang, dass sich die spanischen Banken auch vor der geplanten Bilanzprüfung der europäischen Kreditinstitute durch die Europäische Zentralbank (EZB) nicht fürchten müssen. Denn Spaniens Banken stehen inzwischen sehr viel gesünder als ihre Wettbewerber in anderen Euro-Peripherieländern da. Cooper sieht neben den positive Entwicklungen im Bankensektor auch erfreuliche Tendenzen auf dem spanischen Arbeitsmarkt: Die erste Welle der Arbeitsmarktreformen habe dort zu strukturellen Veränderungen geführt, durch die die spanische Wirtschaft nun auch bei wenig Wachstum mehr Jobs schaffen könne. Der deutliche Rückgang der Lohnstückkosten wurde bislang zwar hauptsächlich durch Entlassungen erreicht, betont Cooper weiter, doch seit kurzem stehe auch das Lohnniveau zur Disposition. Hinzu komme, dass weitere Arbeitsmarktreformen ganz oben auf der politischen Agenda stehen würden.

Auch mit der Sanierung des Staatshaushalts kommt Spanien gut voran. Die spanische Regierung ist sich sicher, dass sie ihre Ziele zur Reduktion des Defizits erreichen wird. Dieses soll wie geplant auf 6,5 Prozent im Jahre 2013 sowie auf 5,8 Prozent in 2014 zurückgehen. Auch wenn Kritiker einwenden, die gestiegenen Sozialversicherungsausgaben würden durch die Einsparungen beim Schuldendienst und die leicht verbesserter Steuereinnahmen nicht vollständig kompensiert – die Regierung bleibt auf Sparkurs, ein Streit über die Troika-Vorgaben für 2014 ist sehr unwahrscheinlich. Erfreulich für die zukünftige Wirtschaftsentwicklung in Spanien sind zudem die ersten Anzeichen, dass die EZB-Liquiditätsschwemme langsam bei der Realwirtschaft ankommt und die Kreditvergabe ins Positive dreht.

Wie konnte ein vorzugsweise in Spanien anlegender Aktienfonds wie der Fidelity Iberia Fund (WKN 973264, ISIN LU0048581077) von der sich abzeichnenden Wirtschaftserholung profitieren? Der Fidelity Iberia mit seinem Schwerpunkt auf Spanien und einer kleinen Portugal-Beimischung legte über ein Jahr +34,83 Prozent in Euro zu, davon allein +14,52 Prozent in den vergangenen drei Monaten. Die aktuelle Schwerpunktlegung auf Finanzdienstleister und Banken, die rund 26 Prozent des FondsPortfolios ausmachen, zahlte sich hier aus. Weitere Favoriten von FondsManager Firmino Morgado sind der Konsumgütersektor sowie Titel von Industrieunternehmen. Morningstar bewertet den Fonds, der aktuell über ein Volumen von 390 Millionen Euro verfügt, mit fünf Sternen.

SJB Fazit von Gerd Bennewirtz: In Spanien ist eine Besserung klar sichtbar: Die Wirtschaft des Landes erholt sich und erreicht wieder positive Wachstumsraten, zugleich schreitet die Haushaltskonsolidierung voran. Damit ist eine Anhebung der Bonitätsnoten für spanische Anleihen absehbar, die auch die Anlage in weitere Wertpapiere des Landes interessanter macht. Trotz zuletzt kräftig anziehender Kurse am spanischen Aktienmarkt ist es für Anleger noch nicht zu spät, sich das langfristig attraktive Kursniveau zum antizyklischen Einstieg zu sichern. Der Fidelity Iberia Fund (WKN 973264, ISIN LU0048581077) mit seiner überzeugenden Wertentwicklung von +28,51 Prozent seit Jahresanfang ist gut dazu geeignet, die Rendite eines europaweit breit aufgestellten FondsDepots zu steigern. Fragen Sie Ihren SJB FondsVermögensVerwalter nach Details!

Gerd Bennewirtz, Gründungsgesellschafter und Geschäftsführer: FondsRatschlag!

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Kategorien: Fonds. Kaufen.
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