Gerd Bennewirtz-Anleger-Markt-Frage: Wie wirkte sich die fünfjährige Amtszeit von Präsident Barack Obama auf den US-Aktienmarkt aus?

11. Dezember 2013 von um 15:00 Uhr
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Bei der FondsAuswahl zählt die Unabhängigkeit vom Anbieter! Gerd Bennewirtz-Fonds-Kaufen-Fidelity-Aktienfonds: Was FondsInvestoren, Sparer und Privatanleger aktuell interessiert! Die MarktFrage heute, die im Zusammenhang mit Aktienfonds steht: Wie wirkte sich die fünfjährige Amtszeit von Präsident Barack Obama auf den US-Aktienmarkt aus? Anfang November konnte Barack Obama den fünften Jahrestag seiner Wahl zum US-Präsidenten feiern. Gab es auch für US-Aktien in diesem Zeitraum Grund zur Freude? SJB FondsSkyline Geschäftsführer und FondsVerwalter Gerd Bennewirtz untersucht, wie US-amerikanische Aktien unter Obama bislang abgeschnitten haben und geht auch der Frage nach, wie sich die Aussichten für die USA in der verbleibenden Amtszeit des Präsidenten präsentieren.

Von Fidelity Worldwide Investment zusammengestellte Daten zeigen: Obwohl US-Präsident Barack Obama am 4. November 2008 und damit inmitten der globalen Finanzkrise gewählt wurde, konnte er gemeinsam mit seiner Regierung einem überzeugenden Wiederanziehen der US-Wirtschaft beiwohnen. Die Fidelity-Analyse zeigt, dass der Leitindex S&P 500 seit Obamas Wahl zum US-Präsidenten eine höchst attraktive Wertentwicklung von +104,87 Prozent in US-Dollar erzielen konnte. Damit hat Barack Obama allen Grund zum Feiern, denn seine ersten fünf Jahre verliefen ausgesprochen gut für Aktien.

Zum Vergleich: Unter George W. Bush, dem Vorgänger Obamas, ging es den Märkten deutlich schlechter. Die Entwicklung des S&P 500 unter der Regierung Bush war mit einem Verlust von insgesamt -0,78 Prozent in US-Dollar die schlechteste unter den letzten fünf US-Präsidenten, wie die Fidelity-Analyse betont. Gut sah es hingegen auch unter US-Präsident Bill Clinton für die US-Börsen aus: Der am 3. November 1992 gewählte Clinton konnte in seiner Amtszeit den stärksten Wertzuwachs bei US-Aktien in den vergangenen 30 Jahren verzeichnen und erzielte im S&P 500 ein Gesamtergebnis von +145,02 Prozent in US-Dollar.

Da kommen der ehemalige US-Präsident George Bush (Amtszeit von November 1988 bis November 1992, Wertentwicklung +75,09 Prozent) sowie Ex-Präsident Ronald Reagan (Amtszeit November 1980 bis November 1985, Wertentwicklung +48,21 Prozent) nicht mit. Obamas Börsenbilanz für die ersten fünf Jahre ist damit aller Ehren wert. Wie gestaltet sich der weitere Ausblick für US-Aktien?

Bis die nächsten US-Präsidentschaftswahlen anstehen, verbleiben noch drei Jahre. Dominic Rossi, weltweiter Chief Investment Officer für Aktien bei Fidelity Worldwide Investment, prognostiziert, dass amerikanische Aktien sowie die globalen Aktienmärkte bis dahin weiter von den aktuellen wirtschaftlichen und geopolitischen Bedingungen profitieren werden. Die USA stehe unverändert an der Spitze der globalen Konjunkturerholung, so Rossi, weshalb Obama und auch sein Nachfolger künftig eine starke Wertentwicklung des S&P 500 erleben dürften. Das Gewicht an den globalen Aktienmärkten verschiebe sich wieder Richtung Westen, betont der Marktexperte, und zwar unter Führung der US-Börsen. Die aktuelle Dekade könnte deshalb für die Aktienmärkte ähnlich positiv verlaufen wie die Neunziger Jahre, als Clinton im Amt war.

Rossi rekapituliert: Als Clinton 1992 gewählt wurde, profitierte er von Steuererhöhungen und einer „Friedensdividende“, die aus dem Fall der Berliner Mauer resultierte. Dank dieser Konstellation konnte damals wieder ein Haushaltsüberschuss erzielt werden. In Verbindung mit einer robusten Geldpolitik und positiven Realzinsen führte dies zu einem erstarkenden US-Dollar und sinkenden Rohstoffpreisen. In der Folge legten US-Aktien kräftig zu.

Im deutlichen Gegensatz dazu stand die folgende Dekade unter der Regentschaft von George W. Bush. Die USA leisteten sich teure militärische Interventionen wie den Irak-Krieg, was zu einem massiven Anstieg der Staatsausgaben führte. In Verbindung mit einer Reihe von Steuersenkungen verschlechterte sich die Haushaltslage ab dem Jahr 2002 rapide. Zum Verfall des US-Dollars kamen steigende Rohstoffpreise hinzu – beide Entwicklungen bremsten die US-Wirtschaft führten zu dem enttäuschenden Ergebnis am US-Aktienmarkt.

SJB Fazit von Gerd Bennewirtz: Unter Obama sind die ökonomischen Bedingungen eher mit denen der Neunziger Jahre zu vergleichen. Fidelity-Experte Rossi betont: „Nach einem massiven Anstieg 2008 stagnieren die Staatsausgaben seit 2009, und der ständige Tanz um die Schuldenobergrenze wird eine noch stärkere Finanzdisziplin erfordern“. Positiv für Obama zudem: Seit 2009 haben sich die Steuereinnahmen merklich verbessert, weshalb das US-Defizit bereits im nächsten Jahr wieder auf ein Niveau von 3,0 bis 4,0 Prozent des Bruttoinlandprodukts sinken könnte. Verbesserte Fundamentaldaten dürften wiederum die US-Währung stärken, genau wie die wieder straffere US-Geldpolitik. FondsAnleger können sich mit einem Produkt wie dem Fidelity American Growth (WKN 907044, ISIN LU0077335932) für diese Entwicklung positionieren. Die Wertentwicklung von +32,22 Prozent im letzten Einjahreszeitraum überzeugt, über drei Jahre legt die Performance auf +39,65 Prozent zu. Der „Neubewertung von US-Aktien“, die Fidelity-Marktexperte Rossi erwartet, kann mit diesem Fonds entspannt entgegengesehen werden.

Gerd Bennewirtz, Gründungsgesellschafter und Geschäftsführer: FondsRatschlag!

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