Gerd Bennewirtz-Anleger-Markt-Frage: Bietet Afrika derzeit gute Anlagemöglichkeiten?

16. Oktober 2013 von um 15:00 Uhr
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Bei der FondsAuswahl zählt die Unabhängigkeit vom Anbieter!Gerd Bennewirtz-Fonds-Kaufen-Fidelity-Aktienfonds: Was FondsInvestoren, Sparer und Privatanleger aktuell interessiert! Die MarktFrage heute, die im Zusammenhang mit Aktienfonds steht: Bietet Afrika derzeit gute Anlagemöglichkeiten? FondsManager Nick Price, Leiter des Bereichs Emerging Market Equities bei Fidelity, hat in den von ihm verwalteten Fidelity EMEA Fund (Emerging Europe, Middle East and Africa) die Gewichtung afrikanischer Titel zuletzt erhöht. SJB FondsSkyline Geschäftsführer und FondsVerwalter Gerd Bennewirtz geht der Frage nach, ob Investoren in Afrika derzeit gute Anlagemöglichkeiten finden und stellt die aktuelle Positionierung des Fidelity-Fonds vor.

FondsManager Nick Price von Fidelity ist für afrikanische Wertpapiere positiv gestimmt. In seinem Fidelity EMEA Fund (WKN A0MWZL, ISIN LU0303816028) nahm er deshalb eine höhere Gewichtung der Aktien des „schwarzen Kontinents“ vor. Besonders Südafrika hat es dem Emerging-Markets-Experten derzeit angetan, wie dieser betont: “Südafrika repräsentiert bei weitestem den größten zusammenhängenden Aktienmarkt in Afrika, der einen guten Grad an Tiefe, Liquidität und auch einige der am striktesten Corporate Governance Standards in unseren Märkten hat.“ Das Interesse an Aktien, die in Südafrika notiert sind, so Price weiter, beziehe sich schwerpunktmäßig auf Unternehmen, die ihre inländischen Operationen als Sprungbrett für den restlichen afrikanischen Kontinent nutzen. Vor dem Hintergrund der Chancen eines langfristigen strukturellen Wachstums seien diese Firmen vorzuziehen, die der relativ verhaltenen südafrikanischen Wirtschaft und den politischen Unruhen ausgesetzt seien.

Generell sei Afrika mittlerweile ein zuverlässiges Ziel für ausländisches Investmentkapital, betont Fidelity-Marktexperte Price, da sich eine verbesserte Infrastruktur, Telekommunikation und Logistik als Multiplikator für den Handel in der Region sowie den inländischen Konsum erweisen. Das althergebrachte Modell des afrikanischen Handels, Rohstoffe im Gegenzug für produzierte Güter zu liefern, sei dabei, sich zu verschieben. Dies gelte vor allem deshalb, weil die schnelle Industrialisierung das Produktionsniveau und damit den Wohlstand seiner jungen Bevölkerung erhöhe. Die Konsequenz: Der inländische Konsum wird auf lange Sicht einen viel größeren Anteil am Wirtschaftswachstum in Afrika haben.

Allen Hindernissen zum Trotz, so führt Price weiter aus, hätten sich ausländische Investitionen auf dem afrikanischen Kontinent über die letzten drei Jahre verdreifacht. Die aus Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika bestehende Staatengruppe werde erwartungsgemäß eine gigantische Summe von 530 Milliarden US-Dollar in Afrikas Industriesektor bis zum Jahr 2015 investieren. 2010 waren es lediglich 150 Milliarden USD gewesen. Wer sind die weiteren persönlichen Favoriten von FondsManager Price unter den afrikanischen Ländern?

Afrika-Kenner Price nennt an erster Stelle Nigeria. Anleger könnten dort von stabilen Institutionen, einem Rückgang der Korruption, der günstigen demographischen Struktur sowie der hohen Liquidität profitieren, so seine Aussage. Auch die sich fortsetzende Steigerung der Erträge aus der Ölförderung sei ein Faktor, der für das Land spreche. Nigeria ist im letzten Jahrzehnt signifikant gewachsen. Statistiken unterstreichen die Expansion der Kaufkraft, die das Land erfährt und die erwartungsgemäß den Konsum vorantreiben wird. Betrug das nigerianische Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2000 gerade einmal 390 USD pro Einwohner, so ist es bis heute auf 1.700 USD angewachsen. Zugleich legte die Bevölkerung von 120 Millionen auf 165 Millionen zu. Experten erwarten bis 2030 einen Bevölkerungsanstieg auf dann 300 Millionen Menschen, womit die Einwohnerzahl Nigerias in etwa der heutigen US Bevölkerung entsprechen würde.

Fidelity-Marktexperte Price prognostiziert, dass sich mit dem Wachstum des Einkommens auch Geschmack und Präferenzen der Nigerianer verändern werden: Die neu entstehende Mittelschicht werde größere Investments im Konsumsektor tätigen, wovon die auf den Binnenkonsum ausgerichtete Industrien profitieren werden. Die Nigerianer dürften verstärkt höherwertige Nahrungsmittel nachfragen und auch Luxusgüter konsumieren, erwartet Price, sobald sie mehr Mittel für frei verfügbare Ausgaben zur Verfügung haben.

SJB Fazit von Gerd Bennewirtz: Neben Nigeria bieten sich auf dem afrikanischen Kontinent die attraktivsten Anlagemöglichkeiten derzeit in Kenia und Südafrika. Hier finden sich günstig bewertete Aktien, die teils erhebliche Operationen auf dem ganzen Kontinent haben. Ein Beispiel sind die Titel der Ladenkette Shoprite, die in Südafrika notiert sind, aber Zugriff auf Konsumenten in 14 Ländern auf dem gesamten afrikanischen Kontinent ermöglichen. Die Aktienauswahl des Fidelity EMEA Fund (WKN A0MWZL, ISIN LU0303816028) hat sich im laufenden Jahr als sehr erfolgreich gezeigt: Der Fonds entwickelte sich mit einem Plus von +4,50 Prozent seit Jahresbeginn deutlich besser als der breit aufgestellte MSCI Emerging Markets Index, der sich weiter im Minus befindet. In Zeiten von Risikoaversion und hoher Marktvolatilität gelingt es FondsManager Price, durch eine individuelle Länder- und Branchengewichtung die Volatilität niedrig zu halten und das Downside-Risiko des FondsPortfolios zu dämpfen. Nicht nur seine nigerianischen Positionen, sondern auch das Kernexposure in Kenia trugen zu dieser erfreulichen Entwicklung bei. Damit bietet Afrika dem an Schwellenmärkten interessierten Anleger gute Möglichkeiten, das Rendite-Risiko-Verhältnis in seinem FondsDepot durch die Beimischung des Fidelity EMEA Fund zu optimieren!

Gerd Bennewirtz, Gründungsgesellschafter und Geschäftsführer: FondsRatschlag!

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Kategorien: Fonds. Kaufen.
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