FondsAnbieter-Union Investment: Marktberichte Februar 2014.

12. März 2014 von um 12:00 Uhr
Wie beurteilen FondsAnbieter ihre Anlagerreigionen ? Wie fällt die Analyse der Kapitalanlagegesellschaften (KAG) über Fundamentaldaten, Währungen und Kapitalflüsse aus? Informationen direkt aus dem Research Centern der FondsBranche finden SJB FondsBlogger in der Kategorie "Anbieter. Berichten."

Bei der FondsAuswahl zählt die Unabhängigkeit vom Anbieter! FondsAnbieter-Union Investment: Aktien: Deutliche Kursgewinne bei den weltweiten Aktienmärkten. Renten: Freundliche Tendenz setzt sich fort. Aktienmärkte: Die weltweiten Aktienmärkte haben im Februar die Verluste des Vormonats wettgemacht und deutliche Kursgewinne erzielt. Ungeachtet der anhaltend kalten Witterung in den USA, der schwierigen Situation in vielen Schwellenländern und der durch das chinesische Neujahrsfest erschwerten Prognosebedingungen kletterte der MSCI World in lokaler Währung um 4,0 Prozent.

Rentenmärkte: Die europäischen und US-amerikanischen Staatsanleihemärkte setzen im Februar ihre freundliche Entwicklung fort. In Europa waren vor allem spanische und italienische Staatsanleihen nachgefragt. Hier waren deutliche Renditerückgänge zu beobachten. In den Schwellenländern kam es trotz der sich zum Monatsende hin anbahnenden Krise in der Ukraine zu einer deutlichen Erholung.

Die Aktienmärkte

Europa
Deutliches Plus: Der EURO STOXX 50 stieg im Februar um 4,5 Prozent. Dabei waren die europäischen Aktienmärkte nach der Korrektur im Vormonat auf niedrigen Kursniveaus in den Monat gestartet. Nach diesen Anlaufschwierigkeiten war der Aufwärtstrend des EURO STOXX 50 dann aber ungebrochen, auch der zum Monatsende für die Eurozone gemeldete Rückgang des Einkaufsmanagerindexes konnte das nicht ändern. Er war um 0,2 Punkte gegenüber dem Vormonat gefallen, liegt aber dennoch mit 52,7 Punkten oberhalb der wichtigen Schwelle von 50 Zählern, ab derer von Wachstum gesprochen werden kann. Geholfen hatte europäischen Risikoanlagen, zu denen auch Aktien gehören, die Bestätigung der Zentralbanken, weiterhin an einer sehr lockeren Geldpolitik festzuhalten. Sowohl die Europäische Zentralbank als auch die Bank of England und – wenn auch in geringerem Maße – die US-Notenbank Fed wollen die Märkte weiterhin mit ausreichend Liquidität versorgen. Die Freude über die Aussagen der Notenbanken konnte manchen Anleger wohl von der bislang wenig Impulse liefernden Berichtssaison zum Schlussquartal des letzten Jahres ablenken. Während die Unternehmensergebnisse in den USA oft positiv überraschten, sieht es in der Eurozone nämlich nicht überall erfreulich aus. In der Bankenbranche zum Beispiel blieben die französische BNP Paribas und die britische Barclays wegen hoher Kosten für Rechtsstreitigkeiten hinter den Markterwartungen zurück. Die Commerzbank dagegen überraschte – nach herben Verlusten im Vorjahr – auf der Gewinnseite.

Dem deutschen Aktienindex DAX gelang im Februar ein vergleichsweise kleines Plus von 4,1 Prozent, auch wenn er zum Monatsende wieder nah an seinen Rekord herankam. Sein portugiesisches Pendant stieg hingegen um 10,2 Prozent und auch an der Mailänder Börse ging es stärker aufwärts. Trotz der politischen Umwälzungen an der Regierungsspitze, an der nun nicht mehr Enrico Letta, sondern sein parteiinterner Konkurrent Matteo Renzi Platz genommen hat, stiegen italienische Aktien um 5,3 Prozent im Februar. Renzi hat wiederholt angekündigt, dass der Reformstau in dem hochverschuldeten Land unter seiner Führung umgehend aufgelöst werden soll.

Deutschland
DAX steigt: Im Februar legte der DAX um 4,1 Prozent zu. Die Unsicherheiten nach den Turbulenzen an den Währungsmärkten der Schwellenländer hatten noch im Vormonat auch beim DAX für niedrige Kursniveaus gesorgt. Dann halfen positive Zahlen bei der US-Berichtssaison und insgesamt mehr erfreuliche als enttäuschende Konjunkturdaten aus den wichtigsten Wirtschaftsregionen dem Index auf die Sprünge. Ebenso geholfen hatte das Bekenntnis aller großen Notenbanken inklusive der Europäischen Zentralbank EZB, die Märkte weiter mit genügend Liquidität zu versorgen. Von Seiten der Konjunktur half deutschen Aktien einerseits der Einkaufsmanagerindex, der erneut die positive Stimmung der Unternehmen im Land bestätigte. Andererseits wurden die Aktienmärkte gestützt vom Ifo-Index, der im Februar von 110,6 auf 111,3 Punkte gestiegen ist und damit ein positives Bild für das deutsche Geschäftsklima zeichnete.

Von Seiten der Berichtssaison in Europa gab es dagegen wenig positive Impulse. In Deutschland gab es aber gute Zahlen von Unternehmen aus der Finanzbranche. Der Münchner Versicherer Allianz konnte seinen Gewinn um acht Prozent steigern und die Erwartungen der Analysten übertreffen. Für gute Stimmung bei den Investoren hatte überdies die Anhebung der Dividende um 80 Cent auf 5,30 Euro gesorgt. Die Aktie der Allianz stieg im Februar um 4,3 Prozent. Auch die Commerzbank überraschte auf der Positivseite, weil sie für das abgelaufene Geschäftsjahr einen Gewinn von 78 Millionen Euro vermelden konnte – 2012 war noch ein Minus von 47 Millionen Euro aufgelaufen. Eine Dividende wird das Institut seinen Eignern trotzdem nicht zahlen können. Die Aktie stieg nach Bekanntgabe der Zahlen schnell um rund vier Prozent. Auf Monatssicht verbuchte das Papier immerhin ein Plus von 3,3 Prozent. Zeitweise stand am deutschen Markt auch die Aktie von Volkswagen im Mittelpunkt. Innerhalb eines Tages verlor das Papier 6,5 Prozent. Hintergrund der Verstimmung unter den Aktionären war der skeptische Ausblick des Konzerns bei der Vorstellung der Geschäftszahlen. Darüber hinaus hatten eine geplante Kapitalerhöhung und das Vorhaben der Komplettübernahme von Scania auf die Stimmung und den Kurs gedrückt. Auf Monatssicht reichte es gerade noch über die Nulllinie – unter dem Strich stand ein Plus von 0,1 Prozent auf dem Papier.

Osteuropa
Die Kursentwicklung an den osteuropäischen Aktienmärkten war im Februar zweigeteilt. In der ersten Monatshälfte strebten die Notierungen aufwärts. Als stützend erwiesen sich einerseits gute Konjunkturdaten und andererseits das Plus bei Aktien in anderen Teilen der Welt. In der zweiten Hälfte zeigten sich die Kurse aber zunehmend von den Entwicklungen in der Ukraine belastet. Gemessen am MSCI EM Eastern Europe Index verteuerten sich osteuropäische Aktien in lokaler Währung letztlich um 0,9 Prozent. Zum Vergleich: Der MSCI Welt verbuchte ein Plus von vier Prozent.

Nach der Flucht des bisherigen Machthabers Viktor Janukowitsch ist ein kurzfristiges Machtvakuum in der Ukraine entstanden. Offen ist, welche Reformen Russland in der Ukraine akzeptieren würde. Streit gibt es zudem um die Halbinsel Krim. Für Russland ist die autonome Region allein schon wegen des Stützpunktes der Schwarzmeerflotte in Sewastopol von besonderer Bedeutung. Gegen Monatsende drohte der Streit zu eskalieren, als Russland sein Militär mobilisierte. Mit einem Minus von 2,6 Prozent im Monatsvergleich schnitt der russische RTS Index daher auch vergleichsweise schwach ab. Auf Einzeltitelebene führte das Bergbauunternehmen Mechel die Verliererliste an. Darüber hinaus musste auch die Fluglinie Aeroflot einen zweistelligen Abschlag hinnehmen. Bis zum Monatsende gab es noch keine negativen Abstrahleffekte aus der Ukraine auf andere Länder. Würde die Lage jedoch eskalieren, könnte dies zukünftig anders aussehen. Viele osteuropäische Staaten beziehen ihre Energielieferungen fast ausschließlich aus Russland und weisen hier eine starke Abhängigkeit auf.

Noch stärker als russische Aktien büßten ungarische Titel ein. Der dortige Leitindex gab mehr als sechs Prozent nach. Zu den Gewinnern zählte hingegen der polnische Aktienmarkt. Beflügelt von guten Konjunkturdaten – das Bruttoinlandsprodukt steigerte sich im vierten Quartal um 0,5 Prozent – verteuerten sich polnische Aktien um durchschnittlich fast sechs Prozent.

USA
US-Börsen trotzen Kältewelle: Die Börsen in den USA haben der Kältewelle getrotzt und im Februar deutliche Gewinne verzeichnet. Der Dow Jones Industrial Average kletterte um 4,0 Prozent, der marktbreite S&P 500 verbesserte sich um 4.3 Prozent und stieg zum Monatsende auf ein Rekordhoch. Dabei hatte das anhaltend frostige Wetter für einige Unsicherheit gesorgt, da Prognosen über die wirtschaftliche Entwicklung verzerrt sein könnten. Klarheit schaffte hingegen die neue Präsidentin der US-Notenbank Fed Janet Yellen, die zu Monatsbeginn ihr Amt als Nachfolgerin von Ben Bernanke antrat. Sie machte deutlich, dass eine Zinserhöhung trotz der aktuellen Rückführung der monatlichen Anleihekäufe durch die Zentralbank zeitnah nicht zu erwarten sei. Für eine solche Straffung fehlt Yellen unter anderem noch eine klare Verbesserung des US-Arbeitsmarkts. Derzeit wird mit einer Anhebung des Leitzinses nicht vor 2015 gerechnet.

Unterdessen fiel die Berichtssaison der US-Unternehmen überwiegend positiv aus. Nachdem bis Monatsende der Großteil der Konzerne aus dem S&P 500 seine Daten vorgelegt hatte, konnten 62 Prozent der Gesellschaften die Erwartungen hinsichtlich ihrer Umsätze übertreffen, bezüglich der Gewinne waren es sogar 74 Prozent. Am Aktienmarkt konnten im Februar vor allem die Sektoren Grundstoffe, Einzelhandel und Gesundheitswerte überdurchschnittliche Kursfortschritte erzielen. Finanztitel, Versorger und Basiskonsumgüter hingegen blieben hinter dem Gesamtmarkt zurück.

Einige große Gesellschaften machten im Februar mit Übernahmeplänen von sich reden. So will der US-Kabelnetzbetreiber Comcast den Konkurrenten Time Warner Cable kaufen. Der Marktführer ist bereit, für die Nummer zwei rund 45 Milliarden Dollar zu zahlen. Auch unter den Internetfirmen bahnt sich ein großer Deal an: Facebook will stolze 19 Milliarden US-Dollar für den Kurznachrichtendienst Whatsapp zahlen. Die Pläne stießen am Markt auf ein geteiltes Echo, da das Startup nur rund 50 Mitarbeiter hat und der Preis als üppig erachtet wurde. Die Facebook-Anleger schickten die Aktie nach Bekanntwerden der Pläne zunächst auf Talfahrt. Unter dem Strich verbesserten sich die Titel im Februar allerdings um gut neun Prozent.

Fernost
Erholungsbewegung: Nach der deutlichen Kursschwäche zum Jahresauftakt konnten sich die asiatischen Aktienmärkte im Februar wieder erholen. So gewann der MSCI Far East (ex Japan) Index 3,0 Prozent an Wert. Nicht nur, dass in den Krisenländern wie Argentinien und der Türkei, die im Januar noch für Turbulenzen gesorgt hatten, zuletzt wieder Ruhe eingekehrt war. Von besonderer Bedeutung war vor allem die Antrittsrede der neuen Chefin der US-Notenbank Fed, Janet Yellen. Diese bestätigte die Fortführung des bisherigen geldpolitischen Kurses. Auf diese Aussagen, kombiniert mit einem recht optimistischen US-Konjunkturausblick, reagierten die Marktteilnehmer in Fernost mit Erleichterung. Hiervon profitierten neben China und Indien auch kleinere Länder wie Indonesien und die Philippinen.

Die chinesischen Börsen standen Anfang Februar ganz im Zeichen des dortigen Neujahrsfests. Viele Ökonomen gehen davon aus, dass die jüngsten chinesischen Konjunkturdaten aufgrund der mehrtägigen Feierlichkeiten verzerrt sein könnten. Insgesamt präsentierten sich diese zuletzt gemischt. So ging der Einkaufsmanagerindex für den Dienstleitungssektor im Januar leicht um 0,2 auf 50,7 Punkte zurück und auch der Flash-PMI für das verarbeitende Gewerbe ist mit 48,3 Zählern auf den niedrigsten Stand seit sechs Monaten gefallen. Dagegen konnten die chinesischen Handelsdaten positiv überraschen. Im Januar legten die Exporte um 10,6 Prozent zu, während die Importe ebenfalls um 10 Prozent stiegen. Mit Blick auf den Bankensektor fiel die Kreditvergabe zu Jahresbeginn ebenfalls höher aus als erwartet. Dies werteten Investoren als Zeichen, dass das chinesische Wirtschaftswachstum doch nicht so stark nachlässt, wie zunächst befürchtet. Zum Monatsende wuchsen jedoch die Bedenken, dass die heimischen Banken ihre Kreditvergabe in Zukunft einschränken könnten. Immerhin scheinen die Bemühungen der Regierung, den überhitzten Immobiliensektor abzukühlen, erste Früchte zu tragen. Der Anstieg der Hauspreise in 70 beobachteten Städten konnte zwar nicht gestoppt, aber doch deutlich verlangsamt werden. Hierauf mussten die Aktienkurse vieler chinesischer Immobilienentwickler deutliche Einbußen hinnehmen.

Japan
Kaum Bewegung: Auf Indexebene war am japanischen Aktienmarkt im Februar kaum Bewegung zu verzeichnen. Nach den starken Verlusten des Vormonats konnte sich der Nikkei Index weitgehend behaupten und ging mit einem leichten Minus von 0,5 Prozent aus dem Handel. Zum Monatsende notierte das Barometer bei 14.841 Punkten.

Dennoch handelte es sich in Tokio nicht um einen ruhigen Börsenmonat, im Gegenteil: In den ersten Februarwochen musste der Nikkei herbe Verluste hinnehmen, konnte sich aber im weiteren Monatsverlauf wieder erholen. Hintergrund für die Einbrüche bis in die Nähe der 14.000-Punkte-Marke waren schwächer als erhofft ausgefallene Konjunkturdaten. Im vierten Quartal 2013 war die drittgrößte Volkswirtschaft der Welt nur um 0,3 Prozent gewachsen, weniger als halb so stark wie von Ökonomen erwartet. Auch bei der Industrieproduktion lag der Zuwachs unter den Schätzungen der Analysten. Und schließlich sank der Leistungsbilanzüberschuss der Exportnation im Jahr 2013 auf den niedrigsten Stand seit drei Jahrzehnten. Im Zuge der im April anstehenden Mehrwertsteuererhöhung droht dem Inselstaat eine weitere konjunkturelle Belastung. Unter den Investoren wuchsen daher Zweifel, ob das japanische Wachstum genug Schwung hat, um dem Gegenwind durch höhere Verbrauchssteuern zu trotzen.

Unterstützung könnte von der Geldpolitik kommen. Die Bank of Japan (BoJ) hat Mitte Februar Kreditprogramme verlängert und gab außerdem zu erkennen, im Falle zusätzlicher Risiken ihren Kurs weiter zu lockern. Beflügelt von dieser Aussicht kehrte sich der Negativtrend in der zweiten Monatshälfte um und der Nikkei konnte deutlich zulegen. Erst die Zuspitzung im Konflikt zwischen Russland und der Ukraine und die damit einhergehende Risikoscheu unter den Anlegern beendete die Erholung.

Bester Wert auf Monatsbasis im japanischen Leitindex war NGK Insulators mit einem Zuwachs von 25,2 Prozent. Der Hersteller von keramischen Produkten hatte Anfang Februar seine Ziele für das laufende Geschäftsjahr deutlich angehoben. Auch die Aktien von Ricoh und Olympus legten mit 17,1 beziehungsweise 16,7 Prozent stark zu. Das Schlusslicht bildete Hitachi Zosen mit einem Verlust von 23,3 Prozent.

Weltweit
Globale Börsen gleichen Verluste aus: Die weltweiten Aktienmärkte haben im Februar die Verluste des Vormonats wettgemacht und deutliche Kursgewinne erzielt. Ungeachtet der anhaltend kalten Witterung in den USA, der schwierigen Situation in vielen Schwellenländern und der durch das chinesische Neujahrsfest erschwerten Prognosebedingungen kletterte der MSCI World in lokaler Währung im Berichtsmonat um 4,0 Prozent. Aktien aus den USA profitierten dabei unter anderem von einer positiv verlaufenen Berichtssaison. So konnten bis Monatsende 62 Prozent der Konzerne bessere Umsätze als erwartet vermelden, hinsichtlich der Gewinne übertrafen sogar 74 Prozent die Prognosen. Unterstützend wirkten zudem die Aussagen der neuen Fed-Präsidentin Janet Yellen, die die konjunkturellen Bedingungen für eine Zinserhöhung derzeit noch nicht erfüllt sieht. Der US-Index S&P 500 verbesserte sich im Berichtsmonat um 4,3 Prozent

Europäische Aktien verbuchten im Februar ebenfalls deutliche Kursgewinne, der EURO STOXX 50 stieg um 4,5 Prozent. Auch der zum Monatsende für die Eurozone gemeldete Rückgang des Einkaufsmanagerindexes konnte das nicht ändern. Er war um 0,2 Punkte gegenüber dem Vormonat gefallen, liegt aber dennoch mit 52,7 Punkten oberhalb der wichtigen Schwelle von 50 Zählern, ab derer von Wachstum gesprochen werden kann. Geholfen hatte europäischen Risikoanlagen, zu denen auch Aktien gehören, die Bestätigung der Europäischen Zentralbank sowie der Bank of England, weiter an einer sehr lockeren Geldpolitik festzuhalten.

Der japanische Aktienmarkt beendete den Februar mit einem leichten Minus, der Nikkei 225 verlor 0,5 Prozent. Vor dem Hintergrund enttäuschender volkswirtschaftlicher Daten musste das Börsenbarometer in der ersten Monatshälfte noch erhebliche Verluste hinnehmen. Beflügelt von der Bank of Japan, die Kreditprogramme verlängerte und die Aussicht auf eine anhaltend lockere Geldpolitik unterstrich, konnten die Abschläge indes eingegrenzt werden.

Auch in den Schwellenländern konnten die Börsen die Verluste aus dem Januar zumindest teilweise wettmachen. Der MSCI Emerging Markets kletterte in lokaler Währung um 2,0 Prozent. Dabei konnten vor allem Aktien aus den asiatischen Ländern Gewinne verbuchen. Russische Papiere verloren vor dem Hintergrund des sich abzeichnenden Konflikts mit der Ukraine gegen Monatsende deutlich an Wert.

Die Rentenmärkte

Eurozone
Konjunkturumfeld: Einer ersten Schätzung der Statistikbehörde Eurostat zufolge ist die Wirtschaft im Euroraum im vierten Quartal um 0,3 Prozent gewachsen. Auch im Februar hielt der positive Konjunkturtrend an. Vor allem aus Deutschland wurden sehr feste Wirtschaftsdaten gemeldet. So zog die Exporttätigkeit weiter an und auch die Zahlen zum inländischen Konsum konnten die Erwartungen der Volkswirte weit übertreffen. Auch aus anderen europäischen Ländern, vor allem aus den Peripheriestaaten kamen mehrheitlich gute Daten. Einzig Frankreich enttäuscht weiterhin. Für Beunruhigung, allen voran bei der Europäischen Zentralbank (EZB), sorgen immer wieder die Inflationsdaten. Im Februar hielt der disinflationäre Trend in einigen Ländern an. Für den gesamten Euroraum wurde zuletzt, wie schon in den beiden Monaten zuvor, ein jährlicher Preisauftrieb von 0,8 Prozent ermittelt. Das Thema dürfte auf der nächsten EZB-Sitzung daher ganz oben auf der Agenda stehen.

Rentenmarkt: Im Februar knüpften die europäischen Rentenmärkte an die erfreuliche Entwicklung aus dem Vormonat an. Gemessen am iBoxx Euro Sovereign Index gewannen europäische Staatsanleihen im Februar 0,7 Prozent an Wert hinzu. Seit Jahresbeginn bedeutet das ein Plus von 2,9 Prozent. Besonders gefragt waren erneut Anleihen aus den Peripherieländern. Spanische Titel profitierten dabei von einer verbesserten Ratingeinschätzung. Die US-Agentur Moody´s stufte die Kreditwürdigkeit der Iberer um eine Stufe nach oben und hält aufgrund ihres positiven Ausblicks weitere Schritte für möglich. Bei Staatspapieren aus Italien fiel der Kursgewinn sogar noch größer aus. Zehnjährige Anleihen rentierten zum Monatsende unter 3,5 Prozent und damit auch unter den Papieren aus Spanien. Für Rückenwind sorgte die Hoffnung auf einen politischen Neubeginn. Mitte des Monats hatte Matteo Renzi, der Parteivorsitzende der Demokratischen Partei (PD) die Ablösung von Regierungschef Letta gefordert und letztlich auch durchgesetzt. Renzi gilt als ausgesprochen reformwillig und kündigte daher auch umgehende Maßnahmen an. Die politische Lage in Italien ist allerdings verfahren, denn das Land gilt als unregierbar. Seit 1945 waren schon weit mehr als 60 Regierungen im Amt – viele davon, so auch Letta, allerdings nur wenige Monate. Mit dem 39-jährigen Renzi könnte nun aber ein Generationswechsel eingeläutet worden sein.

Sichere Staatsanleihen aus Frankreich und den Niederlanden verbuchten ebenfalls Kursgewinne. Bundesanleihen standen mit Blick auf die guten Konjunkturdaten etwas unter Druck. Zum Monatsende hin konnten die Kursverluste allerdings fast wieder aufgeholt werden, als die Risikobereitschaft der Anleger etwas abnahm. Für Verunsicherung sorgte die Lage in der Ukraine. Nach der Flucht des bisherigen Machthabers Janukowitsch ist ein kurzfristiges Machtvakuum entstanden. Offen ist, welche Reformen Russland in der Ukraine akzeptiert. Streit gibt es zudem um die Halbinsel Krim. Für Russland ist die autonome Region allein schon wegen des Stützpunktes der Schwarzmeerflotte in Sewastopol von besonderer Bedeutung. Zuletzt drohte der Streit zu eskalieren.

Euro-Outs
Europäische Anleihen außerhalb des gemeinsamen Währungsraumes tendierten im Februar in einem ruhigen Handel mehrheitlich seitwärts bis leicht freundlich. So kam es in Tschechien und Ungarn zu leicht rückläufigen Renditen. In Ungarn sind vor allem am kurzen Ende der Zinskurve die Renditen gefallen und die gesamte Zinsstrukturkurve damit etwas steiler geworden. Grund hierfür war – einmal wieder – eine Leitzinssenkung der ungarischen Zentralbank auf nunmehr 2,7 Prozent. Den stärksten Renditerückgang verzeichnete Polen. Dadurch konnten die im Januar erlittenen Kursverluste wieder aufgeholt werden.

Anleihen aus Schweden, Großbritannien und der Schweiz bleiben in Summe nahezu unverändert. Damit vollzogen die Märkte im Wesentlichen die Entwicklung der Euro-Kernmärkte nach, die auch anfangs leichte Kursverluste hinnehmen mussten, diese aber zum Monatsende wieder aufholten. Erst belasteten gute Konjunkturdaten, später waren Anleihen von bonitätsstärkeren Emittenten mit Blick auf die Krise in der Ukraine aber wieder gefragt. Nach der Flucht des bisherigen Machthabers Janukowitsch ist ein kurzfristiges Machtvakuum entstanden. Offen ist, welche Reformen Russland in der Ukraine akzeptiert. Streit gibt es zudem um die Halbinsel Krim. Für Russland ist die autonome Region allein schon wegen dem Stützpunkt der Schwarzmeerflotte in Sewastopol von besonderer Bedeutung. Zuletzt drohte der Streit zu eskalieren. Bis Ende Februar strahlte der Konflikt aber noch nicht auf die Nachbarländer Osteuropas aus.

In einem Referendum sprachen sich die Schweizer Bürger mit knapper Mehrheit für eine Begrenzung der Zuwanderung aus. Mit mehr als 20 Prozent ist der Ausländeranteil unter den Eidgenossen viel höher als in anderen europäischen Ländern. Ein nicht unerheblicher Teil davon sind hochqualifizierte Arbeitskräfte aus Deutschland, Österreich und Frankreich. Kurzfristig hatte die Entscheidung keine Auswirkung. Langfristig dürfte die Begrenzung aber den Wirtschaftsstandort Schweiz schwächen.

USA
Konjunktur: Vielen Markteilnehmern fällt es zunehmend schwer, sich ein genaues Bild der US-Wirtschaft zu verschaffen. Seit November hat eine Kältewelle weite Teile des Landes fest im Griff und sorgt dafür, dass wichtige Kennzahlen verzerrt sind. So kam es etwa zu einem deutlichen Rückgang der Einzelhandelsumsätze. Bei Temperaturen von bis zu 30 Grad Minus bleiben viele Verbraucher zu Hause, sodass Analysten bemüht sind, die Ergebnisse zu relativieren. Zudem belasten hohe Heizkosten das Einkommen vieler Amerikaner erheblich, wodurch weniger Geld für den Konsum übrig bleibt. Rechnet man jedoch die Vielzahl an Sonderfaktoren heraus, ergibt sich weiterhin eine solide Verfassung der US-Konjunktur. Da auch im Februar das kalte Wetter anhielt, werden Anleger wohl erst im April verlässliche Zahlen erhalten, nämlich dann, wenn der Datenkranz für März veröffentlicht wird. Grund zur Sorge gibt es vorerst nicht, denn die Erholung am Arbeits- und Häusermarkt hält weiter an.

Rentenmarkt: Anfänglich kam es am US-Rentenmarkt zu leicht steigenden Renditen. Für Druck sorgte die Entscheidung der US-Notenbank Fed. Trotz der bestehenden Unsicherheiten über die Lage der US-Konjunktur entschieden sich die Währungshüter auch im Februar dazu, ihre Anleihekäufe um 10 Milliarden US-Dollar zu reduzieren. Einige Marktteilnehmer hatten spekuliert, die Notenbanker würden das so genannte Tapering mit Blick auf die letzten Wirtschaftsdaten womöglich aussetzen. Für Entspannung sorgte später eine unerwartet schnelle Einigung zwischen den Republikanern und Demokraten im US-Haushaltsstreit, die eine drohende Zahlungsunfähigkeit abwendete. Letztlich passierte ein Gesetzentwurf ohne jegliche Auflagen seitens der Republikaner das Repräsentantenhaus. Damit sind die Ausgaben der US-Regierung bis März 2015 abgesichert. Leicht schwächere Konjunkturdaten unterstützten die Bewegung und sorgten dafür, dass die zu Monatsbeginn entstandenen Kursverluste aufgeholt und letztlich sogar überkompensiert wurden. Gegen Monatsende waren die als sicher geltenden US-Schatzanweisungen auch deshalb wieder stärker gefragt, weil die Risikobereitschaft der Anleger abnahm. Hierfür war vor allem die Lage in der Ukraine verantwortlich. Nach der Flucht des bisherigen Machthabers Janukowitsch ist ein kurzfristiges Machtvakuum entstanden, das für Verunsicherung gesorgt hat. Streit gibt es zudem um die Halbinsel Krim. Für Russland ist die autonome Region allein schon wegen des Stützpunktes der Schwarzmeerflotte in Sewastopol von besonderer Bedeutung. Gemessen am JP Morgan Global Bond US-Index, verteuerten sich US-Staatsanleihen im Februar um 0,3 Prozent. Seit Jahresbeginn bedeutet das ein Plus von 1,9 Prozent.

An der Spitze der US-Notenbank fand Anfang Februar der Stabwechsel von Ben Bernanke hin zu Janet Yellen statt. In ihrer ersten Sitzung im Abgeordnetenhaus sicherte sie Kontinuität in der US-Geldpolitik zu. Sie stehe voll und ganz hinter den bisherigen Maßnahmen und wolle sich darauf konzentrieren, die Geldpolitik zukünftig verbal besser zu verankern. Hierunter ist in erster Linie die „Forward Guidance“ zu verstehen, also die Ankündigung wie die Geldpolitik in den kommenden Monaten aussehen soll.

Weltweit
Im Februar knüpften die europäischen Rentenmärkte an die erfreuliche Entwicklung aus dem Vormonat an. Gemessen am iBoxx Euro Sovereign Index gewannen europäische Staatsanleihen im Februar 0,7 Prozent an Wert hinzu. Besonders gefragt waren erneut Anleihen aus den Peripherieländern. Spanische Titel profitierten dabei von einer verbesserten Ratingeinschätzung. Bei Staatspapieren aus Italien fiel der Kursgewinn sogar noch größer aus. Für Rückenwind sorgte die Hoffnung auf einen politischen Neubeginn. Mitte des Monats hatte Matteo Renzi, der Parteivorsitzende der Demokratischen Partei (PD) die Ablösung von Regierungschef Letta gefordert und letztlich auch durchgesetzt. Renzi gilt als ausgesprochen reformwillig und kündigte daher auch umgehende Maßnahmen an. Sichere Staatsanleihen aus Frankreich und den Niederlanden verbuchten ebenfalls Kursgewinne, da die Risikobereitschaft der Anleger etwas abnahm. Für Verunsicherung sorgte vor allem die politische Lage in der Ukraine. Unterstützt von positiven Aktienmärkten legten europäische Unternehmensanleihen 0,8 Prozent zu.

Am US-Rentenmarkt kam es anfänglich zu leicht steigenden Renditen. Für Druck sorgte eine Entscheidung der US-Notenbank Fed. Trotz der bestehenden Unsicherheiten über die Lage der US-Konjunktur entschieden sich die Währungshüter auch im Februar dazu, ihre Anleihekäufe um 10 Milliarden US-Dollar zu reduzieren. Einige Marktteilnehmer hatten spekuliert, die Notenbanker würden das so genannte Tapering mit Blick auf die letzten Wirtschaftsdaten womöglich aussetzen. Für Entspannung sorgte später eine unerwartet schnelle Einigung zwischen den Republikanern und Demokraten im US-Haushaltsstreit, die eine drohende Zahlungsunfähigkeit abwendete. Gegen Monatsende waren die als sicher geltenden US-Schatzanweisungen ebenfalls aufgrund der Spannungen in der Ukraine gefragt. Gemessen am JP Morgan Global Bond US-Index, verteuerten sich US-Staatsanleihen im Februar um 0,3 Prozent. Anleihen der aufstrebenden Volkswirtschaften verbuchten ein kräftiges Plus von drei Prozent und erholten sich deutlich von den Verlusten im Januar.

Unternehmensanleihen
Das im Februar freundliche Umfeld für Rentenpapiere sorgte auch im Unternehmensanleihebereich für eine positive Entwicklung. Die Suche der Investoren nach höheren Erträgen führte dort zu einer entsprechenden Nachfrage. Auf Indexebene (Merrill Lynch EMU Corporate Bond Index, ER 00) legten Industrie- und Finanzanleihen mit Rating Investmentgrade im Berichtsmonat um 0,8 Prozent zu. Die Risikoprämien (Asset Swap Spreads) engten sich auf zuletzt 84 Basispunkte ein. Parallel zum Geschehen an den Staatsanleihemärkten waren in den vergangenen vier Wochen vor allem Papiere aus den südlichen Peripherieländern gesucht. Spanische und italienische Unternehmensanleihen weisen angesichts der starken Nachfrage nur noch geringe Risikoprämien auf und sind mittlerweile im Vergleich zur Staatsanleiheseite ambitioniert bewertet. Im Finanzanleihesektor standen in erster Linie vergleichsweise neue Kapitalinstrumente wie Contingent Convertible Bonds (CoCo-Bonds) im Blickpunkt. Risikoreiche Bankenpapiere wie diese Hybridanleihen verzeichnen seit geraumer Zeit eine hohe Nachfrage bei den Investoren. Zahlreiche namhafte Institute wie die UBS, die Credit Suisse oder Credit Agricole hatten in jüngster Vergangenheit mit großem Erfolg Coco-Bonds platzieren können. Eine Emission der Danske Bank steht unmittelbar bevor. Positiv verlief zudem die Entwicklung am Markt für hochverzinsliche Unternehmenspapiere (HighYield), auch hier waren deutliche Spreadeinengungen zu beobachten. Der für HighYield-Industriepapiere repräsentative Merrill Lynch HEAG-Index ermäßigte sich von 314 auf 276 Basispunkte. In den Schwellenländern zeigte sich nach den Turbulenzen des Vormonats, die hauptsächlich deren Währungsmärkte betrafen, ebenfalls eine freundliche Entwicklung. Am Neuemissionsmarkt kam es wieder zur Auflage zahlreicher neuer Papiere. Die hohe Nachfrage der Anleger hielt auch im Berichtsmonat an, wie die mehrfach überzeichneten Orderbücher aufzeigten. Entsprechend positiv war die Wertentwicklung im folgenden Handel nach der Platzierung. Die zuletzt veröffentlichten Daten im Rahmen der Quartalsberichtssaison lagen im Berichtsmonat zumeist im Rahmen der Erwartungen.

Emerging Markets
Nach den zu Jahresbeginn zu beobachtenden Turbulenzen folgte im Februar im Rahmen allgemein rückläufiger Kapitalmarktrenditen eine deutliche Erholung an den Finanzmärkten der Schwellenländer. In US-Dollar der Euro denominierte Hartwährungsanleihen legten auf Indexebene (JP Morgan EMBI Global Diversified Index) 3,0 Prozent zu, die Risikoprämien engten sich merklich ein und ermäßigten sich von 360 auf 320 Basispunkte. An den lokalen Rentenmärkten fiel die Rendite auf Gesamtmarktebene von 7,3 auf rund 7,2 Prozent. Zahlreiche lokale Währungen konnten nach dem Verkaufsdruck im Januar vor allem gegenüber dem US-Dollar wieder Aufwertungsgewinne erzielen. Die politische Lage in der Ukraine hatte sich bis Ende Februar nur verhalten auf die Risikoneigung der Investoren ausgewirkt, Ansteckungseffekte auf die anderen Märkte blieben zumeist aus. Der Russische Rubel wurde allerdings gegen Monatsende stärker in Mitleidenschaft gezogen und wertete gegen Euro und US-Dollar um 4,2 beziehungsweise 2,0 Prozent ab. Am Markt für Neuemissionen blieb es im Vergleich zum Vormonat deutlich ruhiger. Erst in der zweiten Februarhälfte kamen einige Emittenten, vor allem mit Unternehmensanleihen, an den Markt. Zu den Emittenten zählten beispielsweise Gazprom oder Beijing Energy. Aber auch die Türkei erlöste 1,5 Milliarden US-Dollar mit einem 30-jährigen Bond. Aufgrund der hohen Neuemissionsaktivität im Januar haben staatliche Emittenten bereits im Januar gut ein Drittel ihres jährlichen Finanzierungsbedarfs gedeckt. Die Zinspolitik der Zentralbanken war weitgehend von Senkungen geprägt. In Chile, Rumänien und Ungarn wurden die maßgeblichen Leitsätze um bis zu 25 Basispunkte reduziert. Die brasilianische Notenbankerhöhte hingegen erhöhte – zur Inflationsbekämpfung und zur Stützung des Real – den Leitzins ein weiteres Mal um 25 Basispunkte auf nunmehr 10,75 Prozent. Beim Ratinggeschehen dominierten die Herabstufungen. Die Ukraine fiel durch S&P mit CCC+ vom B- in den C-Bereich. Sowohl Kroatien als auch Serbien verharrten im Rahmen kleiner Downgrades im B-Bereich. Jamaika hingegen verbesserte sich bei Fitch von CCC auf B-.

Die Devisenmärkte
Im Februar konnte die europäische Gemeinschaftswährung gegenüber dem US-Dollar um 2,3 Prozent auf 1,38 Dollar je Euro aufwerten. Der Greenback litt zuletzt unter einer Reihe negativer US-Daten. Vor allem der kürzlich in den USA zu beobachtende drastische Wintereinbruch mit seinen für die US-Wirtschaft belastenden Folgen zeigte hierfür verantwortlich. So gaben die Eintrübung der Umsätze im Einzelhandel, der US-Arbeitsmarkt – hier wurden weniger neue Stellen als erwartet geschaffen – und der Produktionsrückgang in der Industrie Anlass zur Sorge, dass die amerikanische Konjunktur erlahmen könnte. Der negative Wettereinfluss dürfte nur ein temporäres Phänomen bleiben. Im April erwarten wir die ersten um das außergewöhnliche Winterwetter bereinigten Wirtschaftsdaten für den März. Das Währungspaar bewegte sich somit fortgesetzt in einer engen Handelspanne zwischen 1,34 und 1,38 US-Dollar. Aufwertungsgewinne erzielte sowohl das Groß der Hauptwährungen als auch die noch im Januar deutlich unter geratenen Währungen der Schwellenländer. Vor allem die zuletzt im Blickpunkt stehenden und als „Fragile Five“ bezeichneten Währungen aus Brasilien, der Türkei, Indonesien, Indien und Südafrika konnten teils ansehnliche Gewinne gegenüber dem Dollar verbuchen. So gewann beispielsweise die Indonesische Rupiah im Februar gut fünf Prozent hinzu. Schwächer tendierte hingegen im Berichtsmonat der Russische Rubel. Im Rahmen der politischen Unruhen in der Ukraine wertete die russische Valuta gegenüber dem Euro 4,2 und dem US-Dollar 2,0 Prozent ab. Der Japanische Yen verlor gegenüber dem Euro zwei Prozent, zeigte sich gegenüber zum US-Dollar nach zwischenzeitlichen Verlusten aber zum Monatsende hin stabil. Fundamentale Faktoren, die einen stärkeren Yen begründen, sind derzeit nicht abzusehen. Gewinner am Devisenmarkt war im Januar die Norwegische Krone. Die im Vergleich zum Euroraum hohe norwegische Inflationsrate von zuletzt 2,3 Prozent könnte zu einer restriktiven Zentralbankpolitik mit entsprechend hohen Zinssätzen führen und somit für eine entsprechende Unterstützung der Währung sorgen. Norwegens Währung wertete im Februar gegenüber der Gemeinschaftswährung um 2,2 Prozent auf.

Über Union Investment

union investmentMit rund 4,3 Millionen Kunden ist die Union Investment Gruppe einer der führenden Fondsanbieter in Deutschland und bietet Asset Management für private und institutionelle Anleger. Das Leistungsspektrum reicht von Renten-, Wertpapier- und Immobilienfonds über Vermögensverwaltung bis hin zu branchen- und firmenspezifischen Angeboten der betrieblichen Altersvorsorge. Insgesamt verwalten über 2.400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Kundengelder in Höhe von 180,8 Milliarden Euro.

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