FondsAnbieter T. Rowe Price: Wirtschaft bleibt auf Wachstumskurs

18. Januar 2018 von um 10:00 Uhr
Anbieter. Berichten.Wie beurteilen FondsAnbieter ihre Anlagerreigionen ? Wie fällt die Analyse der Kapitalanlagegesellschaften (KAG) über Fundamentaldaten, Währungen und Kapitalflüsse aus? Informationen direkt aus dem Research Centern der FondsBranche finden SJB FondsBlogger in der Kategorie "Anbieter. Berichten."

Bei der FondsAuswahl zählt die Unabhängigkeit vom Anbieter! Fonds-Anbieter-T.-Rowe-Price: SJB Fonds Echo. Analysiert.Trend zeigt in Industrie- und Schwellenländern nach oben. Investitionstätigkeit als treibender Faktor. Notenbanken fahren lockere Geldpolitik sukzessive zurück.

Die Wirtschaft hat sich 2017 in allen großen Volkswirtschaften deutlich positiv entwickelt. Damit hält der globale Aufschwung bereits seit einem Jahrzehnt an. Der Boom zeigt sich im vergangenen Jahr besonders in rohstoffexportierenden Ländern wie Brasilien, Mexiko und Russland. „Auch wenn wir für 2018 ein moderateres Wachstum erwarten, gehen wir davon aus, dass der Schwung aus 2017 mit ins neue Jahr genommen wird“, sagt Nikolaj Schmidt, Chief International Economist bei T. Rowe Price. Einen großen Anteil am globalen Aufschwung habe die zunächst überraschende starke Wirtschaft in China gehabt. Hinzu kämen hohe Investitionen, insbesondere im Energie- und Metallsektor – nicht nur in den Schwellenländern, sondern auch in den USA und in Deutschland sowie in anderen wichtigen Industriestaaten.

„Der Welthandel hat ebenso wie die Investitionen an Fahrt aufgenommen, was darauf hindeutet, dass das globale Wachstum auf einem breiten Fundament steht“, sagt Schmidt. Besonders ermutigend sei der Aufschwung in Europa, das stabiler und weniger anfällig für Ungleichgewichte geworden sei. Im Zuge sinkender Arbeitslosigkeit und steigendem Einkommen sei es den europäischen Konsumenten möglich, ihren Nachholbedarf zu stillen. In Japan gebe es aufgrund der fortschrittlichen Wirtschaftspolitik des Regierungschefs Shinzō Abe („Abenomics“) weiterhin positive Wachstumsimpulse. Die Arbeitslosenquote des Landes sei auf den niedrigsten Stand seit 23 Jahren geschrumpft. Zwar fielen die Lohnerhöhungen immer noch bescheiden aus. Jedoch wechselten Beschäftigte in besser bezahlte Positionen.

„Für China erwarten wir 2018 eine Verlangsamung des Wirtschaftswachstums. Zugleich sind wir optimistisch, dass Peking das Niveau aufrecht erhält, so dass Handelspartner nicht in Bedrängnis geraten“, so Schmidt. Darüber hinaus hätten es die Verantwortlichen im Reich der Mitte verstanden, die Regulierung im Finanzsektor zu verschärfen, ohne das Kreditwachstum in der Realwirtschaft abzuwürgen.

Straffung der Geldpolitik gefährdet nicht den Aufschwung

Der Trendwechsel internationaler Notenbanken von der lockeren zur strafferen Geldpolitik könne für die Finanzmärkte 2018 eine wichtige Bewährungsprobe sein. Bisher hätten zwar erst die US-Notenbank, die Bank of England und die Bank of Canada den Leitzins erhöht. Doch deute einiges darauf hin, dass bald auch andere Institute ihre expansive Geldpolitik eindämmen. „Bei der Europäischen Zentralbank (EZB) erwarten wir, dass sie ihre Anleihekäufe bis Ende 2018 reduziert. Zinserhöhungen dürften ab 2019 erfolgen“, erläutert der Chefökonom. Bei der Bank of Japan sei dies hingegen nicht so leicht erkennbar. Jedoch erwarte man auch dort Jahr eine moderate Reduzierung der expansiven Geldpolitik. Die Verringerung der derzeit aufgeblähten Bilanzen der Notenbanken dürfte laut Schmidt den globalen Wachstumsschwung 2018 nicht stoppen. Die Straffung der Geldpolitik könne jedoch das Tempo mindern. Weiter hätten sich die haushaltspolitischen Bedingungen in den Peripherieländern der Eurozone ebenso verbessert wie die Leistungsbilanzen in den Schwellenländern.

In den USA scheint die Wirtschaft nach kleineren Schwankungen in der ersten Jahreshälfte 2017 wieder auf moderatem Wachstumskurs zu sein. „Für Anfang 2018 erwarten wir eine Wachstumsrate zwischen 2 und 2,25 Prozent“, sagt Alan Levenson, Chief US-Economist bei T. Rowe Price. Dies werde durch einen leichten Anstieg der Nominallöhne und die jüngste Zunahme der Investitionen unterstützt. Zugleich sei die Inflationsrate bei rund zwei Prozent ins Stocken geraten. Daher dürfte die US-Notenbank (Fed) seiner Ansicht nach an einer schrittweisen Anhebung des Leitzinses festhalten. „Selbst wenn die Inflation in den USA nicht anzieht, glauben wir, dass die Fed ihren Kurs beibehält. Dies ist wichtig, um die finanzielle Stabilität des Landes zu erhalten.“ Einen weiteren Hinweis darauf, dass sich die US-Zinspolitik in nächster Zeit nicht ändere, sieht Levenson darin, dass der designierte Chef der US-Notenbank, Jerome Powell signalisiert habe, den bisherigen Kurs seiner Vorgängerin Janet Yellen fortzusetzen.

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teaser_logo_troweprice_150_80T. Rowe Price. Hintergründig.

T. Rowe Price ist eine globale Investmentgesellschaft mit EUR 821 Milliarden Euro Assets under Management (Stand: 30. November 2017). Das 1937 von Thomas Rowe Price jr. gegründete Unternehmen hat seinen Sitz in Baltimore (USA) und ist mit eigenen Büros in den USA und Kanada, EMEA und Asien präsent. Diversifizierung, Stiltreue und ein fundiertes Research zeichnet den disziplinierten und risikokontrollierten Investmentansatz von T. Rowe Price aus. Kunden aus Deutschland bietet T. Rowe Price insbesondere Aktien- und Fixed-Income-Lösungen. Für weitere Informationen besuchen Sie www.troweprice.com

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