FondsAnbieter Ökoworld: Erneuerbare Energien produzieren auch ohne Subventionen Gewinne

27. April 2017 von um 11:00 Uhr
Anbieter. Berichten.Wie beurteilen FondsAnbieter ihre Anlagerreigionen ? Wie fällt die Analyse der Kapitalanlagegesellschaften (KAG) über Fundamentaldaten, Währungen und Kapitalflüsse aus? Informationen direkt aus dem Research Centern der FondsBranche finden SJB FondsBlogger in der Kategorie "Anbieter. Berichten."

Bei der FondsAuswahl zählt die Unabhängigkeit vom Anbieter! Fonds-Anbieter-Ökoworld: SJB Fonds in der PresseDer Sinn und Zweck des Erneuerbare-Energien-Gesetzes ist es, insbesondere im Interesse des Klima- und Umweltschutzes eine nachhaltige Entwicklung der Energieversorgung zu ermöglichen, die volkswirtschaftlichen Kosten der Energieversorgung auch durch die Einbeziehung langfristiger externer Effekte zu verringern, fossile Energieressourcen zu schonen und die Weiterentwicklung von Technologien zur Erzeugung von Strom aus Erneuerbaren Energien zu fördern.

Um dieses Ziel zu erreichen, sollten die Betreiber von erneuerbaren Stromproduktionen für einen langen Zeitraum garantierte Abnahmepreise für ihren Strom erhalten. Seit der Einführung im Jahr 2000 führt diese Subventionierung aber auch zu Diskussionen. Der Grund ist einfach: das liebe Geld.

Die Förderung wird direkt den Stromverbrauchern berechnet in Form einer Umlage. Diese Umlage steigt jährlich an und beträgt zurzeit knapp sieben Cent pro Kilowattstunde.

Diese Entwicklung könnte sich in absehbarer Zeit umkehren. Die deutsche Netzagentur hat erstmals mehrere Offshore-Windparks – Anlagen, die sich in der Nordsee befinden – genehmigt, die ohne staatliche Förderung errichtet werden. Sowohl der baden-württembergische Energie-Konzern EnBW, als auch die dänische Gesellschaft DONG Energy errichten Windparks mit einer Leistung von insgesamt 1.380 Megawatt Leistung. Natürlich ist dies nur ein erster Schritt in eine subventionslose Welt. Allerdings zeigt es sich, dass die Effizienzsteigerungen im Bereich der Erneuerbaren Energien dazu führen, dass diese zunehmend im Wettbewerb mit fossilen Kraftwerken bestehen können. Die Verbesserungen sollten sich in Zukunft fortsetzen können. Wenn die Kohleverstromung auch ökonomisch durch Windanlagen ersetzt wird, kann sich hieraus zunehmend ein attraktives Wachstumspotential für die Produzenten ergeben. Ganz vorne dabei sind die beiden Marktführer Vestas (Dänemark) und Gamesa (Spanien). Die Spanier haben sich vor einigen Wochen mit der Windsparte von Siemens zusammengetan.

Das Umfeld erhellt sich aber auch in anderen Bereichen der Erneuerbaren Energien. Zwar haben sich die Wachstumsraten der Fotovoltaik in den letzten Jahren abgeschwächt, aber die Zeichen für die Zukunft stehen nicht schlecht. Effizientere Solarzellen, modernere Fabriken, gestiegene Produktionsvolumina, aber auch hoher Wettbewerbsdruck führen dazu, dass die Stromerzeugungskosten weiter fallen. Schon heute liegen die Produktionskosten in einigen Regionen der Welt unter denjenigen von Kohle oder Gas. Nicht nur in Chile und Dubai sollte die Solarenergie weiter an Boden gewinnen. Im Sun Belt, dem Sonnengürtel der Erde mit hoher Sonneneinstrahlung, liegen auch industriell bedeutsame Regionen wie der Süden der USA. Die Zukunftsaussichten für die Solarindustrie sehen also sehr sonnig aus. Der Wettbewerbsdruck ist in der Solarindustrie derzeit allerdings sehr intensive, besonders im Vergleich zu den Herstellern von Windkraftwerken. Dies wirkt sich im höheren Preiskampf und in geringeren Margen aus. Die Kurse führender Hersteller wie First Solar oder Sunpower leiden unter diesem Druck.

Aus diesem Grund setzt das Portfoliomanagement von ÖkoWorld im Bereich der Erneuerbaren Energien im Moment auch auf die Windbranche. Sollte sich das Umfeld verbessern, spielen die Solarunternehmen sicher auch wieder eine gewichtige Rolle. Für Investoren, die direkt in dieses spannende Thema investieren wollen, bietet sich der aktiv gemanagte Fonds ÖKOWORLD KLIMA an. Aber auch in den breiter aufgestellten Fonds ÖKOWORLD ÖKOTRUST (Mischfonds), ÖKOWORLD ÖKOVISION CLASSIC (globale Aktien) oder ÖKOWORLD GROWING MARKETS 2.0 (Schwellenländer-Aktien) spielen Erneuerbare Energien eine wichtige Rolle. Immer vorausgesetzt: Wirtschaftlich lohnt sich ein Investment.

 

oekoworldÖkoWorld. Hintergründig.

Die ÖkoWorld Lux S.A. wurde 1995 als Ökovision gegründet. Sie ist eine Tochtergesellschaft der Ökoworld AG (vormals versiko AG) aus Hilden. Fonds in Deutschland: 7. Verwaltetes Vermögen: 838 Mio. Euro. Zu Umsatz und Gewinn keine Angaben. Anzahl der Mitarbeiter: Keine Angaben. Verwaltungsrat: Alfred Platow, Klaus Odenthal und Paul Heiser. Stand: 31.12.2016.

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