FondsAnbieter M&G Investments: Vom Handelskonflikt zum Handelskrieg?

19. April 2018 von um 10:00 Uhr
Wie beurteilen FondsAnbieter ihre Anlagerreigionen ? Wie fällt die Analyse der Kapitalanlagegesellschaften (KAG) über Fundamentaldaten, Währungen und Kapitalflüsse aus? Informationen direkt aus dem Research Centern der FondsBranche finden SJB FondsBlogger in der Kategorie "Anbieter. Berichten."

Bei der FondsAuswahl zählt die Unabhängigkeit vom Anbieter! Fonds-Anbieter-M&G-Investments: Sehr geehrte Damen und Herren, wir senden Ihnen einen aktuellen Kommentar von Ritu Vohora, Investment Director bei M&G Investments, zum Handelskonflikt zwischen den USA und China: „Sollte die Situation zwischen den USA und China nach Prinzip: „Wie Du mir, so ich Dir“ eskalieren, wäre dies das denkbar risikoreichste Szenario und würde zu einem ausgewachsenen Handelskrieg führen. Wenn der amerikanische Präsident auf den Handel aber jene Strategie anwendet, die er in seinem Buch „Trump, die Kunst des Erfolges“ (1987) beschreibt, dann werden wir wahrscheinlich eine Verhandlungslösung sehen. Denn keine Seite will ihr Gesicht verlieren. Letztlich geht es hier nicht darum, Zölle zu erheben, sondern die Hebelwirkung in den Verhandlungen zu erhöhen.

Bisher hat China bei den Zöllen recht zurückhaltend reagiert und vor allem auf landwirtschaftliche Güter gesetzt. Allerdings stünden dem Land weitere Maßnahmen zur Verfügung, die es im Falle einer Eskalation nutzen könnte. Denn obwohl die Handelsbilanz der USA mit China negativ ist, d.h. die Amerikaner mehr importieren, als sie exportieren, würde ein Handelskrieg US-Unternehmen eher schädigen als unterstützen.

Negativ wäre eine Zuspitzung für die amerikanische Flugzeug- oder Autoindustrie, die Landwirtschaft, Halbleiter- und Chemikalienhersteller. Die Stahl- und Aluminiumindustrie sowie Produzenten von Telekommunikationsgeräten, Möbeln und Textilien würden jedoch profitieren.

Im Moment sind die vorgeschlagenen Maßnahmen sehr zielgerichtet. Sollten sich Zölle und Barrieren allerdings auf breitere Produktkategorien ausweiten, könnte es am Ende zu einer Verlangsamung der globalen Handelsaktivitäten mit negativen Auswirkungen auf das weltweite Wirtschaftswachstum kommen. Weil China ein wichtiger Player in der globalen Lieferkette ist, würden sich Zölle über ausschließlich in China produzierte Waren hinaus auswirken und so die Preise für Verbraucher weltweit erhöhen.

Auf die Aktienmärkte würde sich ein möglicher Handelskrieg allerdings recht unterschiedlich auswirken, abhängig von Regionen, Sektoren und Themen. Zu den Verlierern dürften Unternehmen in zyklischen Sektoren wie Bergbau, Energie und Industrie sowie Technologie (Halbleiter, Hightech) gehören. Treffen würde eine Eskalation auch Länder, die für den Handel offen sind, etwa asiatische Hersteller (insbesondere solche, die Komponenten nach China liefern, um Produkte herzustellen, die dann in die USA exportiert werden) und deutsche Exporteure (Autos). Unternehmen, die einen großen Teil ihres Umsatzes im Ausland erzielen, würden besonders stark leiden. In einem solchen Marktumfeld ist es wichtiger denn je, selektiv und aktiv zu sein.“

Bei Rückfragen stehen wir gern zur Verfügung.

Mit besten Grüßen

Anja Meyer-Reinecke
Antenor Communication GmbH
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mgM&G Investments. Hintergründig.

M&G ist ein führender internationaler Asset-Manager mit einem aktiven langfristigen Investmentansatz. Seit über 85 Jahren unterstützen wir unsere Kunden bei der Vermögensbildung, indem wir ihr Geld für sie arbeiten lassen. Zu den Kunden von M&G zählen Privatanleger, Pensionsfonds und Inhaber von Lebensversicherungspolicen. Als Antwort auf die stetige Veränderung der Bedingungen an den Finanzmärkten hat M&G ein breites Spektrum an Anlagelösungen für Aktien, Anleihen, Immobilien, Multi-Asset- und Infrastruktur-Investments entwickelt. Per 30. Juni 2017 verwaltete M&G für seine Kunden ein Vermögen im Volumen von über EUR 320,6 Milliarden. M&G hat seinen Hauptsitz in London und beschäftigt über 2.000 Mitarbeiter in 16 Ländern in Europa, Asien und den USA. M&G Investments ist die Investmentsparte von Prudential Plc in Großbritannien und Europa.

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