FondsAnbieter Lombard Odier IM: Frischer Blick auf europäische Aktien

28. September 2017 von um 10:00 Uhr
Anbieter. Berichten.Wie beurteilen FondsAnbieter ihre Anlagerreigionen ? Wie fällt die Analyse der Kapitalanlagegesellschaften (KAG) über Fundamentaldaten, Währungen und Kapitalflüsse aus? Informationen direkt aus dem Research Centern der FondsBranche finden SJB FondsBlogger in der Kategorie "Anbieter. Berichten."

Bei der FondsAuswahl zählt die Unabhängigkeit vom Anbieter!Fonds-Anbieter-Lombard Odier IM: Europas „verlorenes Jahrzehnt“ für den wirtschaftlichen Wohlstand bereitet den Investoren schon seit einiger Zeit Kummer. Die geopolitische Unsicherheit, Fortlaufende Nachrichten zur Schulden und Staatskrise.das Schreckgespenst der Staats- und Finanzkrisen und die Aussicht auf eine schwache Konjunkturentwicklung haben ihnen die Lust auf europäische Aktien verdorben. Doch das Umfeld hat sich gewandelt.„Europas konjunkturelle Erholung, das besser werdende Geschäftsklima und die expansive Geldpolitik signalisieren eine positive Dynamik für Investitionen,“ sagt Didier Rabattu, Global Head of Equities bei Lombard Odier Investment Manager. „In dieser Entwicklung sind die attraktiven Bewertungen europäischer Aktien noch nicht enthalten. Diese neue Investmentchance ist zum Teil auch auf eine Veränderung der politischen Dynamik zurückzuführen. Die Sorgen der Investoren in Bezug auf den zunehmenden Populismus bei den Wahlen in Österreich, den Niederlanden und Frankreich haben sich als unbegründet erwiesen. Ähnlich verhält es sich – zumindest für Kontinentaleuropa – mit den Brexit-Ängsten. Unterdessen lassen die fiskalischen Anreize, die von der Regierung Trump erwartet werden, auf sich warten. Unserer Einschätzung nach ist nicht davon auszugehen, dass US-Aktien weiter ansteigen. Angesichts der Schwierigkeiten, die Präsident Trump in seinen ersten 100 Tagen im Amt mit seinen Gesetzesvorhaben im Kongress hatte, rechnen wir nicht vor Mitte 2018 mit nennenswerten Konjunkturanreizen. Unserer Auffassung nach sind US-Aktien aktuell überbewertet.

Bei europäischen Aktien sind die guten Fundamentaldaten und das positive Wachstum noch nicht eingepreist. Die Investoren versehen Europa immer noch mit einem historisch hohen Risikoaufschlag im Vergleich zu den USA. Für US-Aktien akzeptieren sie derzeit bis zu 4 Prozent Aufschlag, bei europäischen setzen sie 7 Prozent an. Die Lücke wurde nach Europas Staatsschuldenkrise größer und ist noch nicht wieder geschlossen.

Real, also inflationsbereinigt, wächst das BIP der Eurozone seit 16 Quartalen in Folge. Bereits im ersten Quartal 2017 stieg es gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 1,9 Prozent. Wir haben es hier mit einem qualitativ hochwertigen Aufschwung zu tun. Deshalb gehen wir davon aus, dass die Europäische Zentralbank (EZB) diese Entwicklung mit einer anhaltend expansiven Geldpolitik weiter unterstützen wird.

Wir sind fest davon überzeugt, dass Unternehmen, die ein stabiles Geschäftsmodell haben und gesamtwirtschaftlichen Veränderungen standhalten können, in Europa die besten Chancen bieten. Bestimmte Sektoren, die von der Binnennachfrage profitieren, werden sich unserer Einschätzung nach besonders gut entwickeln. Dazu gehören Professional Services und der zyklische Konsum, der eine breite Palette an Branchen umfasst – von der Automobilindustrie über Textilien bis hin zu Luxusgütern. Bei Unternehmen, deren wirtschaftliche Rendite strukturell über den Kapitalkosten liegt, ist eine Outperformance zu erwarten, wenn der Risikoaufschlag für kontinentaleuropäische Aktien zurückgeht. Ein Beispiel dafür sind Unternehmen im Healthcare-Sektor, insbesondere Gesundheitsdienstleister und Medizintechnikhersteller, die unserer Meinung nach attraktive Bewertungen bieten.

Trotz des robusten BIP-Wachstums, der rückläufigen Arbeitslosigkeit und des optimistischen Geschäftsklimas haben die Investoren den laufenden zyklischen Aufschwung in Europa noch nicht eingepreist. Dieser Aufschwung wird unserer Meinung nach die Kapitalrendite und die Bewertung europäischer Unternehmen steigen lassen. Europa hat das „verlorene Jahrzehnt“ hinter sich und die Investoren sollten diese Gelegenheit nutzen.“

lombard odierHintergründig. Lombard Odier IM
Lombard Odier Investment Managers ist der Asset-Management-Arm der Lombard Odier Gruppe. Seit der Gründung im Jahr 1796 befindet er sich im vollständigen Besitz seiner Partner und wird komplett von diesen finanziert. Unsere unabhängige Struktur und die Einbindung unserer Partner in das tägliche Management der Firma erlaubt es uns, uns ganz auf die Bedürfnisse unserer Kunden, auf den Aufbau von Vertrauen und den Einklang der Interessen zu konzentrieren. Um unsere Kunden dabei zu unterstützen, ihre Ziele in einer sich verändernden Welt zu erreichen, haben wir im Verlauf unserer Geschichte das „Alte“ stets kritisch überdacht und immer wieder „Neues“ aufgegriffen. Unseren Kunden, die auf vielfältige und verschiedenartige Weise langfristig orientiert sind, bieten wir eine breite Palette an Investmentlösungen. Mit unserer Tradition und der Kombination, das Beste aus Konservativismus und Innovation zu vereinen, sind wir gut aufgestellt, um anhaltende Werte für unsere Kunden zu schaffen. Unsere Investmentexpertise umfasst Anleihen, Wandelanleihen, Aktien, Multi-Asset, Alternative Investments und Impact Investing. Mit 128 Investmentexperten verfügen wir über ein globales Geschäft mit einem Netzwerk von insgesamt 13 Büros in Europa, Asien und Nordamerika. Unsere Asset under Management betragen 46 Milliarden Schweizer Franken (Stand 30. Juni 2017). Weitere Informationen finden Sie unter: www.lombardodier.com

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