FondsAnbieter-JP Morgan Asset Management: Zwei Drittel der Deutschen sind von der Entwicklung ihrer Sparprodukte enttäuscht

02. August 2018 von um 11:00 Uhr
Wie beurteilen FondsAnbieter ihre Anlagerreigionen ? Wie fällt die Analyse der Kapitalanlagegesellschaften (KAG) über Fundamentaldaten, Währungen und Kapitalflüsse aus? Informationen direkt aus dem Research Centern der FondsBranche finden SJB FondsBlogger in der Kategorie "Anbieter. Berichten."

Bei der FondsAuswahl zählt die Unabhängigkeit vom Anbieter! FondsAnbieter-JP Morgan Asset Management: SJB FondsSkyline OHG 1989. PortfolioManagement. Antizyklisch.Nur jeder Fünfte ist mit Sparerträgen zufrieden. Verunsicherung bezüglich der Geldanlage steigt. Ausgeprägte regionale Unterschiede.

Die Mehrheit der Deutschen ist weiterhin nicht zufrieden damit, was ihre Ersparnisse erwirtschaften: 67 Prozent der Befragten des aktuellen Income-Barometers gaben an, sich über die Entwicklung ihrer Spar- und Versicherungsprodukte zu ärgern. Mit 19 Prozent zeigt sich lediglich jeder Fünfte mit der Wertentwicklung zufrieden. Trotz dieses eindeutig negativen Urteils ist die Unzufriedenheit im Vergleich zum Vorjahr leicht rückläufig; damals gaben sogar 78 Prozent der Befragten an, von ihren Sparerträgen enttäuscht zu sein. Doch es gab keinen Zuwachs bei den Genügsamen, die mit den Sparerträgen zufrieden sind – im Gegenteil, im letzten Jahr lag ihr Anteil mit 20 Prozent sogar noch einen Prozentpunkt höher.

Während bei der Befragung 2017 jedoch nur zwei Prozent mit „weiß nicht“ geantwortet hatten, zeigen sich aktuell 14 Prozent verunsichert. „Der Leitzins der Europäischen Zentralbank liegt bereits seit März 2016 auf dem Rekordtief von null Prozent – mit der Folge, dass deutsche Sparer kaum noch Erträge erwirtschaften. Das sorgt natürlich für Verunsicherung und Enttäuschung. Da aber weiterhin jeder zweite Euro in Deutschland in niedrig verzinsten Geldanlagen liegt, scheint die Unzufriedenheit noch nicht so hoch zu sein, dass man sein Spar- und Anlageverhalten ändert“, unterstreicht Christoph Bergweiler, Leiter Deutschland, Österreich, Zentral- und Osteuropa sowie Griechenland bei J.P. Morgan Asset Management.

Für das Income-Barometer von J.P. Morgan Asset Management hat die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) im März und April 2018 repräsentativ 2.097 Frauen und Männer zu ihrem Spar- und Anlageverhalten, ihrer Zufriedenheit mit verschiedenen Anlageformen, ihrem Anlagehorizont, ihrer Risikobereitschaft sowie ihren Einstellungen zu und Wissen über Zinsen, Fondslösungen und regelmäßige Erträge („Income“) befragt.

Unzufriedenheit im Osten der Republik besonders groß

Bei weiterer Betrachtung zeigt sich, dass es ausgeprägte regionale Unterschiede bei der Zufriedenheit mit den Sparerträgen gibt: In Baden-Württemberg sind mit 59 Prozent die wenigsten Sparer unzufrieden. Im Nord-Westen (Hamburg, Bremen, Schleswig-Holstein, Niedersachsen) liegt der Anteil der Unzufriedenen mit 62 Prozent immerhin noch leicht unter dem Bundesdurchschnitt. Genau im Durchschnitt von 67 Prozent liegen Nordrhein-Westfalen und die Region Mitte-West (Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland). Leicht überdurchschnittlich ist die Unzufriedenheit in Bayern (69 Prozent) und schon etwas größer in Berlin (72 Prozent). Besonders unzufrieden zeigen sich die Sparer in den Regionen Mitte-Ost (Thüringen, Sachsen) mit 75 Prozent und Nord-Ost (Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Sachsen-Anhalt) mit 79 Prozent. Analog sind hier die wenigsten glücklichen Sparer zu finden: Schlusslicht ist die Region Nord-Ost mit nur 9 Prozent Spar-Zufriedenheit, gefolgt von Mitte-Ost, Berlin und Bayern, wo es jeweils 15 Prozent zufriedene Sparer gibt. Die zufriedensten Sparer findet man mit je 24 Prozent in Baden-Würrtemberg und der Region Mitte-West.

„Sicherlich zeigt unser Income-Barometer nur eine Momentaufnahme der Anlegerstimmung, aber es lässt sich doch nachvollziehen, dass die Sparer nach Jahren des Niedrigzinsumfelds erkennen, dass Sparen allein sich nicht rechnet“, erläutert Christoph Bergweiler. Wer der enttäuschenden Entwicklung der Spar­produkte nicht mehr tatenlos zusehen möchte, für den bieten sich breit gestreute, flexibel anlegende Invest­mentfonds als bequeme Alternative an. „Die Mischfonds bauen eine Brücke zu den höheren Ertragschancen des Kapitalmarkts, denn sie nehmen die ‚Arbeit‘ der Geldanlage ab und ermöglichen bereits mit kleinen Beiträgen ein breit gestreutes, transparentes Investment. Angesichts der schleichenden Enteignung bei den Sparanlagen ist es vielleicht gar nicht mehr so abschreckend, etwas mehr Kapitalmarktrisiko in Kauf zu nehmen, um so auch im anhaltenden Niedrigzinsumfeld von Kapitalzuwachs und Ertragschancen profitieren zu können“, betont Bergweiler.

Weitere Informationen zum Trendthema ausschüttende Mischfonds gibt es unter: www.jpmorganassetmanagement.de/income

 

JPM. Hintergründig.

Als Teil des globalen Finanzdienstleistungskonzerns JPMorgan Chase & Co verfolgt J.P. Morgan Asset Management das Ziel, Kunden beim Aufbau stärkerer Portfolios zu unterstützen. Seit mehr als 150 Jahren bietet die Gesellschaft hierzu Investmentlösungen für Institutionen, Finanzberater und Privatanleger weltweit und verwaltet per 30.03.2018 ein Vermögen von rund 1,7 Billionen US-Dollar. In Deutschland und Österreich ist J.P. Morgan Asset Management seit mehr als 25 Jahren präsent, und mit einem verwalteten Vermögen von über 30 Milliarden US-Dollar, verbunden mit einer starken Präsenz vor Ort, eine der größten ausländischen Fondsgesellschaften im Markt.

Das mit umfangreichen Ressourcen ausgestattete globale Netzwerk von Anlageexperten für alle Assetklassen nutzt einen bewährten Ansatz, der auf fundiertem Research basiert. Mit umfangreichen „Insights“ zu makroökonomischen Trends und Markt-themen sowie der Asset Allokation werden die Implikationen der aktuellen Entwicklungen für die Portfolios transparent gemacht und damit die Entscheidungsqualität bei der Geldanlage verbessert. Ziel ist, das volle Potenzial der Diversifizierung auszuschöpfen und das Investmentportfolio so zu strukturieren, dass Anleger über alle Marktzyklen hinweg ihre Anlageziele erreichen.

 

 

Zum Income-Barometer 2018 von J.P. Morgan Asset Management: Das Income-Barometer von J.P. Morgan Asset Management basiert auf einer repräsentativen Befragung durch die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) unter 2.097 deutschen Frauen und Männern ab 18 Jahren. Insgesamt wurden im März und April 2018 8.198 Privatanleger in Belgien, Deutschland, Großbritannien, Italien, Österreich und Spanien befragt. Die Studie erfasst das aktuelle Spar- und Anlageverhalten der Privatanleger sowie Aspekte wie ihre Zufriedenheit mit verschiedenen Anlageformen, ihr Anlageorizont, ihre Risikobereitschaft sowie ihre Einstellung zu und Wissen über Zinsen, Fondslösungen und regelmäßige Erträge („Income“). www.jpmorganassetmanagement.de/income-barometer. In den nächsten Wochen stellen wir Ihnen die weiteren Ergebnisse des Income-Barometers 2018 in kurzen News verbunden mit einer Infografik vor. Sollten Sie diese nicht erhalten wollen, senden Sie uns bitte eine kurze Nachricht mit dem Stichwort „Abmelden“ an: jpmam@newskontor.de

 

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