FondsAnbieter J.P. Morgan Asset Management: Europäische und Schwellenländer-Aktien als Ertragslieferant favorisiert

14. Dezember 2017 von um 09:00 Uhr
Anbieter. Berichten.Wie beurteilen FondsAnbieter ihre Anlagerreigionen ? Wie fällt die Analyse der Kapitalanlagegesellschaften (KAG) über Fundamentaldaten, Währungen und Kapitalflüsse aus? Informationen direkt aus dem Research Centern der FondsBranche finden SJB FondsBlogger in der Kategorie "Anbieter. Berichten."

Bei der FondsAuswahl zählt die Unabhängigkeit vom Anbieter! Fonds-Anbieter-J.P.-Morgan-Asset-Management: Spätzyklische Märkte und Zinsrisiko machen die Suche nach attraktiven Erträgen schwieriger. JPMorgan Investment Funds – Global Income Fund seit 9 Jahren mit stabilen Ausschüttungen, die rein aus den verdienten Erträgen stammen. Allein im Jahr 2017 mehr als 718 Millionen Euro Anteilklassen ausgeschüttet.

Laut den Experten von J.P. Morgan Asset Management ist im kommenden Jahr mit einer Verlagerung der Marktdynamik zu rechnen, wenn die Zentralbanken sich allmählich von der lockeren Zentralbankpolitik verabschieden. „Angesichts dieser Herausforderungen verbunden mit teils hohen Bewertungen in der späten Zyklusphase wird es für Mischfonds wichtiger denn je sein, einen risikofokussierten Ansatz zu verfolgen“, betont Michael Schoenhaut, Fondsmanager des JPMorgan Investment Funds – Global Income Fund. Parallel gelte es für eine ausschüttungsorientierte Strategie, wie er sie verfolgt, auch weiterhin kreativ zu bleiben, da sich die Zinsen nach wie vor auf Tiefständen befinden. Im Interview erläutert er, was seine Arbeit als Income-Manager seit neun Jahren zunehmend herausfordernder macht, welche Risiken es derzeit zu vermeiden gilt und in welchen Anlageklassen er aktuell besondere Ertragschancen findet:

Herr Schoenhaut, die Suche nach Ertrag wird seit Jahren immer schwieriger. Was ist passiert

Michael Schoenhaut: In den letzten acht Jahren haben die Zentralbanken mit der Absicht, der Inflation in der Weltwirtschaft auf die Sprünge zu helfen, die Zinsen gesenkt und eine Politik der quantitativen Lockerung verfolgt. In einigen Fällen wurden die Zinsen sogar auf negative Niveaus gebracht. Da die Zentralbanken die Staatsanleihen also als geldpolitisches Instrument zur Reflation einsetzten, geriet diese traditionelle Ertragsquelle unter Druck: heute werfen sie praktisch keine Rendite ab; dessen ungeachtet sind sie aber zunehmend immer teurer geworden. Daher überrascht es kaum, dass die Bewertungen in einigen Marktsegmenten mittlerweile überzogen erscheinen. Um auch weiterhin ein attraktives Ertragsniveau zu erreichen, sind Anleger immer stärker gefordert, ihre Investments zu diversifizieren und ihr Augenmerk vermehrt auf das Risikomanagement zu legen. So ist es heute ungleich anspruchsvoller, für den JPMorgan Investments Funds – Global Income Fund verlässliche Ausschüttungen zu generieren, als bei dessen Auflegung vor neun Jahren.

Laufen Anleger im spätzyklischen Umfeld Gefahr, unbewusst zu viele Risiken für weniger Rendite einzugehen?

M. Schoenhaut: Es ist nie gut, bei der Suche nach Erträgen eine zu hohe Risikobereitschaft an den Tag zu legen. Im gegenwärtigen Stadium des Markt- und Konjunkturzyklus ist es besonders gefährlich. Auch wenn beim Global Income Fund in erster Linie die Erwirtschaftung regelmäßiger Erträge unser Ziel ist, fragen wir uns bei jedem Investment, ob das Risiko die damit verbundenen Renditechancen wert ist. Wir suchen also nicht um jeden Preis nach Erträgen und haben zudem auch die Möglichkeit für mögliches Kapitalwachstum im Blick. Dies ist wirklich nicht der richtige Zeitpunkt, Risiken in der Hoffnung zu maximieren, dass die Rallye ewig anhalten wird. Stattdessen liegt unser Schwerpunkt darauf, bei vernünftigem Risiko regelmäßig und verlässlich Erträge mit einem flexiblen, global diversifizierten Ansatz zu erzielen und dabei das Potenzial für positive Gesamtrendite im Auge zu behalten. Wichtig ist uns dabei, dass die Ausschüttungen stets nur aus den erwirtschafteten Erträgen stammen und ihre Höhe nicht fixiert ist. So haben wir die Flexibilität, das Ausschüttungsniveau an das Marktumfeld anzupassen und müssen nicht an die Substanz gehen.

In welchen Bereichen erkennen Sie derzeit besonders attraktive Ertragschancen?

M. Schoenhaut: Unsere Präferenz gilt aktuell Aktien, besonders attraktiv sind für uns dabei Dividendentitel, die im Laufe der Zeit nicht nur ihre Ausschüttungen, sondern auch ihren Kapitalwert steigern können. Europäische Aktien bieten beispielsweise die Chance auf eine diversifizierte Aktienauswahl und erwirtschaften im Durchschnitt Dividendenrenditen von 4 Prozent. Unsere Investments in US-Aktien haben wir dagegen leicht reduziert, da dort derzeit mehr Kapital über Aktienrückkäufe als über Dividenden an die Anleger ausgeschüttet wird. Stattdessen erhöhen wir allmählich unsere Allokation in Schwellenländeraktien, die wir wieder als attraktiv beurteilen. Wichtig ist, dass wir global nach Aktien Ausschau halten, die Aufwertungspotenzial und ein attraktives Ertragspotenzial bieten.

Sie haben auf die zunehmende Bedeutung eines breit diversifizierten Ansatzes bei der Suche nach Ertragsquellen hingewiesen. Können Sie uns einige Ihrer ausgefalleneren Ideen für ertragsorientierte Anlageklassen vorstellen?

M. Schoenhaut: Im aktuellen Niedrigzinsumfeld hat sich die Fähigkeit, bei der Suche nach Erträgen flexibel, taktisch und einfallsreich vorzugehen, als sehr wichtig erwiesen. Ein interessantes Beispiel für Ertragsquellen außerhalb klassischer Anleihen sind – wohlgemerkt als Teil eines breit diversifizierten Portfolios – hypothekenbesicherte Anleihen aus den USA. Dazu muss man sagen, dass wir als globaler Asset Manager ein spezialisiertes und erfahrenes Analystenteam an unserer Seite haben, mit deren Hilfe wir diese Wertpapiere auf Einzeltitelebene beurteilen können, um so die besten Investments auszuwählen. Viele Anleger haben dagegen nicht die Möglichkeit, auf solch eine spezielle Expertise zurückzugreifen. Die Allokation in dieses Anleihensegment bietet einen überzeugenden, stabilen und wenig korrelierten Ertragsstrom für unser Portfolio.

Eine weitere Anlageklasse, der unsere Präferenz gilt, sind Hybridanleihen, die in der Kapitalstruktur zwischen Aktien und Anleihen angesiedelt sind. Sie schütten Dividenden aus und werden gewöhnlich von US-Bankinstituten aufgelegt. Auch hier ist es wichtig, dass wir auf umfassende Analysen zur Titelauswahl zurückgreifen können, um attraktive Verzinsungen zu identifizieren und das Durationsrisiko in dieser Allokation zu steuern.

Wie definieren Sie derzeit die Rolle von Hochzinsanleihen in einem ertragsorientierten Portfolio?

M. Schoenhaut: Hochzinsanleihen sind ein sehr wichtiger Ertragslieferant und in der Vergangenheit hielt der Global Income Fund bis zu 55 Prozent in diesem Anleihensegment. Per Ende November ist dieser Anteil jedoch auf rund 27 Prozent zurückgegangen. Wir haben unsere Investments sukzessive zurückgefahren, da die Anlageklasse derzeit wenig Wachstumspotenzial aufweist. Wir beurteilen sie trotzdem weiterhin als stabile Ertragsquelle. Zu den aktuellen Bewertungen dürften Anleger zwar ihre Kupons erhalten, aber kaum Kapitalgewinne erzielen.

Wie wollen Sie 2018 das Zinsrisiko steuern? Es wird ja ein zentraler Wechsel der Zentralbanken erwartet, die mit dem Abbau der überschüssigen Liquidität im Finanzsystem beginnen.

M. Schoenhaut: Wenn die Zinssätze allmählich steigen, weil der Markt sich mit der Verbesserung des globalen Wachstums und der Beseitigung der Deflationsängste der letzten Jahre wohl fühlt, ist dies ein positiver Faktor für risikoreiche Anlagen. Portfolios wie das unsere, die eine gewisse Zyklizität beinhalten, sollten in einem solchen Umfeld gut positioniert sein.

Darüber hinaus steuern wir unser Zinsrisiko über verschiedene Absicherungsmaßnahmen. Unser Schwerpunkt gilt der Duration, also der Zinssensitivität des Anleihenanteils in unserem Portfolio. In Anbetracht des zu erwartenden Aufwärtsdrucks bei den Zinsen halten wir unvermindert eine Absicherungsposition auf fünfjährige US-Staatsanleihen, um die Portfolioduration zu verringern.

Warum sollten sich Anleger heute für den JPMorgan Investment Funds – Global Income Fund entscheiden?

M. Schoenhaut: Wir sind überzeugt, dass die Suche nach Ertrag für viele Anleger auch weiterhin ein zentrales Thema bleibt, denn auch in einem Umfeld der stufenweisen Zinsschritte ist nicht davon auszugehen, dass die Zinsen die Niveaus erreichen werden, die Anleger in der Vergangenheit gewohnt waren.

Angesichts der allmählich steigenden Zinsen ist es allerdings wichtiger denn je, flexibel verschiedene Ertragsquellen nutzen zu können. Mittels seines dynamischen, breit diversifizierten und risikofokussierten Ansatzes ist der JPMorgan Investment Funds – Global Income Fund darauf ausgerichtet, unsere ertragstärksten Investmentideen umzusetzen, mit dem Ziel, konsistente Ertragsströme und das Potenzial für langfristiges Kapitalwachstum zu liefern.

Seit Auflegung ein verlässlich attraktives Ausschüttungsniveau erreicht

Bereits seit neun Jahren gelingt es Michael Schoenhaut, den Income-Klassiker dank einer äußerst breit gestreuten, flexiblen Multi-Asset-Strategie auch in herausfordernden Marktumfeldern auf einem attraktiven Ertragsniveau zu halten: Die annualisierten Ausschüttungen lagen seit Auflage in der Regel zwischen vier und fünf Prozent, die aktuelle Ausschüttung im November 2017 lag bei 4,63 Prozent annualisiert. „Das sind allein in diesem Jahr mehr als 718 Millionen Euro, die an die Anleger ausgezahlt wurden. Neben der Verlässlichkeit der Ausschüttung und der Gewissheit, dass diese immer nur aus den Erträgen und nicht aus dem investierten Kapital stammen, ist dies sicherlich einer der Erfolge der Income-Strategie: dass Anleger ganz transparent nachvollziehen können, was ihr Investment erwirtschaftet hat“, unterstreicht Christoph Bergweiler, Country Head Deutschland, Österreich, Zentral- und Osteuropa sowie Griechenland. Über die letzten fünf Jahre ließ sich mit dem Global Income Fund ein Ertrag von 5,5 Prozent jährlich erzielen, seit Auflegung sogar 9,0 Prozent p.a. (Anteilklasse A (div) – EUR nach laufenden Kosten, Stand 31.10.2017, Ausschüttungen sind nicht garantiert).

 

jpmJ.P. M. Hintergründig.

Als Teil des globalen Finanzdienstleistungskonzerns JPMorgan Chase & Co. bietet J.P. Morgan Asset Management seinen Kunden erstklassige Investmentlösungen. Das Unternehmen gehört zu den weltweit führenden Investmentgesellschaften und verwaltet in den Asset Management Fonds von JPMorgan Chase & Co. per 31. März 2017 Kundengelder von rund 1,8 Billionen US-Dollar. Mit 41 Niederlassungen weltweit verbindet J.P. Morgan Asset Management ein globales Angebot und eine breite Expertise in allen relevanten Assetklassen mit einer starken lokalen Präsenz. In Deutschland ist J.P. Morgan Asset Management seit über 25 Jahren präsent und mit rund 20 Milliarden US-Dollar verwaltetem Vermögen eine der größten ausländischen Fondsgesellschaften.

 

Wichtige Hinweise: Bei diesem Dokument handelt es sich um Werbematerial. Die hierin enthaltenen Informationen stellen jedoch weder eine Beratung noch eine konkrete Anlageempfehlung dar. Die Nutzung der Informationen liegt in der alleinigen Verantwortung des Lesers. Sämtliche Prognosen, Zahlen, Einschätzungen und Aussagen zu Finanzmarkttrends oder Anlagetechniken und -strategien sind, sofern nichts anderes angegeben ist, diejenigen von J.P. Morgan Asset Management zum Erstellungsdatum des Dokuments. J.P. Morgan Asset Management erachtet sie zum Zeitpunkt der Erstellung als korrekt, übernimmt jedoch keine Gewährleistung für deren Vollständigkeit und Richtigkeit. Die Informationen können jederzeit ohne vorherige Ankündigung geändert werden. J.P. Morgan Asset Management nutzt auch Research-Ergebnisse von Dritten; die sich daraus ergebenden Erkenntnisse werden als zusätzliche Informationen bereitgestellt, spiegeln aber nicht unbedingt die Ansichten von J.P. Morgan Asset Management wider. Der Wert, Preis und die Rendite von Anlagen können Schwankungen unterliegen, die u. a. auf den jeweiligen Marktbedingungen und Steuerabkommen beruhen. Währungsschwankungen können sich nachteilig auf den Wert, Preis und die Rendite eines Produkts bzw. der zugrundeliegenden Fremdwährungsanlage auswirken. Eine positive Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein zuverlässiger Indikator für aktuelle und zukünftige positive Wertentwicklungen. Das Eintreffen von Prognosen kann nicht gewährleistet werden. Auch für das Erreichen des angestrebten Anlageziels eines Anlageprodukts kann keine Gewähr übernommen werden. J.P. Morgan Asset Management ist der Markenname für das Vermögensverwaltungsgeschäft von JPMorgan Chase & Co und seiner verbundenen Unternehmen weltweit. Telefonanrufe bei J.P. Morgan Asset Management können aus rechtlichen Gründen sowie zu Schulungs- und Sicherheitszwecken aufgezeichnet werden. Zudem werden Informationen und Daten aus der Korrespondenz mit Ihnen in Übereinstimmung mit der EMEA-Datenschutzrichtlinie von J.P. Morgan Asset Management erfasst, gespeichert und verarbeitet. Die EMEA-Datenschutzrichtlinie finden Sie auf folgender Website: www.jpmorgan.com/pages/privacy. Da das Produkt in der für Sie geltenden Gerichtsbarkeit möglicherweise nicht oder nur eingeschränkt zugelassen ist, liegt es in Ihrer Verantwortung sicherzustellen, dass die jeweiligen Gesetze und Vorschriften bei einer Anlage in das Produkt vollständig eingehalten werden. Es wird Ihnen empfohlen, sich vor einer Investition in Bezug auf alle rechtlichen, aufsichtsrechtlichen und steuerrechtlichen Auswirkungen einer Anlage in das Produkt beraten zu lassen. Fondsanteile und andere Beteiligungen dürfen US-Personen weder direkt noch indirekt angeboten oder verkauft werden. Bei sämtlichen Transaktionen sollten Sie sich auf die jeweils aktuelle Fassung des Verkaufsprospekts, der Wesentlichen Anlegerinformationen (Key Investor Information Document – KIID) sowie lokaler Angebotsunterlagen stützen. Diese Unterlagen sind ebenso wie die Jahres- und Halbjahresberichte sowie die Satzungen der in Luxemburg domizilierten Produkte von J.P. Morgan Asset Management beim Herausgeber sowie bei der deutschen Informationsstelle, JPMorgan Asset Management (Europe) S.à r.l., Frankfurt Branch, Taunustor 1 D-60310 Frankfurt am Main, in Österreich bei JPMorgan Asset Management (Europe) S.à r.l., Austrian Branch, Führichgasse 8, A-1010 Wien sowie der Zahl- u. Informationsstelle Uni Credit Bank AG, Schottengasse 6-8, A-1010 Wien oder bei Ihrem Finanzvermittler kostenlos erhältlich.

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