FondsAnbieter J.P. Morgan Asset Management: Economic Update

11. Mai 2017 von um 12:00 Uhr
Wie beurteilen FondsAnbieter ihre Anlagerreigionen ? Wie fällt die Analyse der Kapitalanlagegesellschaften (KAG) über Fundamentaldaten, Währungen und Kapitalflüsse aus? Informationen direkt aus dem Research Centern der FondsBranche finden SJB FondsBlogger in der Kategorie "Anbieter. Berichten."

Bei der FondsAuswahl zählt die Unabhängigkeit vom Anbieter! Fonds-Anbieter-J.P.-Morgan-Asset-Management: Diese zweiwöchentlich aktualisierte Übersicht zeigt Ihnen auf einen Blick Veränderungen der konjunkturellen Daten und Kapitalmärkte, wobei auch die Implikationen für Anleger im Fokus stehen.

Wachstum: Die deutsche Wirtschaft hat das Jahr 2016 mit einem starken Wachstum von insgesamt 1,9% abgeschlossen. Im viertel Quartal konnte ein Wachstum von 0,4% gegenüber dem Vorquartal verzeichnet werden. Die Gründe dafür sind vor allem der private Konsum sowie die Ausgaben des Staates. Die Wirtschaft der Eurozone ist im vierten Quartal mit einem Anstieg von 0,4% gegenüber dem Vorquartal das 15. Quartal in Folge gewachsen. Die Frühindikatoren sind weiterhin sehr freundlich. In Deutschland ist der IFO-Geschäftsklima-Index im April auf den höchsten Stand seit Juli 2011 gestiegen. Der Einkaufmanagerindex des verarbeitenden Gewerbes in der Eurozone ist auf den höchsten Stand seit der Eurozonenkrise gestiegen.

Jobs: Der Aprilbericht der Bundesagentur für Arbeit hat die anhaltend gute Lage auf dem deutschen Arbeitsmarkt bestätigt: Die Arbeitslosenquote in Deutschland ist saisonbereinigt auf 5,8% gefallen. Unter Herausrechnung der jahreszeitlichen Schwankungen sank die Erwerbslosigkeit etwas stärker als erwartet. Die zunehmende Enge des Arbeitsmarktes spiegelt sich im Fachkräftemangel wider. In einigen Branchen fällt es Unternehmen zunehmend schwerer, geeignetes Personal zu finden. Die Zahl der offenen Stellen stieg auf ein Rekordniveau. Vor allem im verarbeitenden Gewerbe, im Handel, bei Dienstleistungen sowie im Baugewerbe sei der Bedarf an Mitarbeitern weiter steigend.

Gewinne: Die Q1 Berichtssaison in den USA haben inzwischen 85% der Unternehmen (nach Marktkapitalisierung) berichtet. 75% konnten bisher die Gewinnerwartungen übertreffen. Das ist die beste Quote der letzten 5 Jahre. Die Gewinne pro Aktie sind im vergleich zum Vorjahr um 22% gestiegen. Die größten positiven Beiträge lieferten der Energie- und der IT-Sektor. Die einzige Gewinnrückgang verzeichnet bisher der Immobiliensektor. In Europa haben bisher rund 66% der Unternehmen berichtet. 65% der Unternehmen mit bereits veröffentlichten Ergebnissen konnten die Erwartungen der Anleger übertreffen. Die Gewinne fielen 10% über den Erwartungen aus und auch die Umsatzerträge konnten um 2,4% übertroffen werden.

Inflation: Die Teuerung in Deutschland hat etwas an Fahrt verloren. Nach dem stärksten Anstieg der Verbraucherpreise der letzten 5 Jahre im Vormonat ist die Gesamtinflation im März von 2,2% auf 1,6% gegenüber dem Vorjahr gefallen. Die preistreibende Kraft des Ölpreisanstiegs hat durch den Ölpreisrückgang und einen Basiseffekt etwas an Stärke eingebüßt. Im Februar lag der Ölpreisanstieg in Euro im Vergleich zum Vorjahr in der Spitze noch bei knapp 80% – Ende März lag er nur noch bei 30%. Die Verbraucherpreise in der Eurozone sind im Februar um 2,0% angestiegen. Für 2018 erwarten die Volkswirte der Europäischen Zentralbank (EZB) nur 1,6% und für 2019 weiterhin 1,7% Inflation.

Zinsen: Die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) hat am 3. Mai die Leitzinsen wie erwartet bei einer Spanne von 0,75 bis 1,0% belassen. Ein positiver Wirtschaftsausblick sowie die Entwicklungen an den Finanzmärkten deuten eine mögliche Zinserhöhung im Juni an, eine weitere Zinserhöhung könnte im September durchgeführt werden. Zuletzt hatte die Fed am 15. März den Leitzins um 0,25 Prozentpunkte angehoben. Die EZB hat erwartungsgemäß keine Änderungen an den Leitzinsen und dem Anleihen-Kaufprogramm (APP) vorgenommen und auch keine Indikation gegeben dies in näherer Zukunft in Erwägung zu ziehen.

Risiken
• Eine anhaltende US-Dollarstärke kann weiterhin wie ein Magnet für die internationalen Kapitalströme wirken und insbesondere die jüngste Erholung in den Schwellenländern gefährden.
• Falls die „harten“ Konjunkturzahlen nicht in der Lage sind die sehr positiven Erwartungen der Frühindikatoren zu erfüllen, kann es zu einer kurzfristigen Enttäuschung führen.
• Steigende Anleihenrenditen setzen die Bewertungen anderer Anlagen (z.B. Aktien, Immobilien) unter Druck.
• Zunehmender Protektionismus der USA mit Mexiko und China schürt Sorge um zukünftigen Handelskonflikt.

Investmentthemen
Aktien und Unternehmensanleihen bleiben aufgrund steigender Gewinne vorerst attraktiv.
• Im aktuell reflationären Umfeld präferieren wir Anleihen mit kürzeren Laufzeiten.
• Fundamental ist der US-Dollar nach der jüngsten Aufwertung sehr teuer geworden.

 

jpmJ.P. M. Hintergründig.

Als Teil des globalen Finanzdienstleistungskonzerns JPMorgan Chase & Co. bietet J.P. Morgan Asset Management seinen Kunden erstklassige Investmentlösungen. Das Unternehmen gehört zu den weltweit führenden Investmentgesellschaften und verwaltet in den Asset Management Fonds von JPMorgan Chase & Co. per 31. März 2017 Kundengelder von rund 1,8 Billionen US-Dollar. Mit 41 Niederlassungen weltweit verbindet J.P. Morgan Asset Management ein globales Angebot und eine breite Expertise in allen relevanten Assetklassen mit einer starken lokalen Präsenz. In Deutschland ist J.P. Morgan Asset Management seit über 25 Jahren präsent und mit rund 20 Milliarden US-Dollar verwaltetem Vermögen eine der größten ausländischen Fondsgesellschaften.

 

HINWEIS: Das „Market Insights“-Programm bietet auf produktneutraler Basis umfassende Informationen und Kommentare zu den globalen Märkten. Das Programm analysiert die Auswirkungen der aktuellen Wirtschaftsdaten und veränderten Marktbedingungen, um Kunden einen besseren Einblick in die Märkte zu vermitteln und fundierte Anlageentscheidungen zu fördern. Bei diesem Dokument handelt es sich um Informationsmaterial. Sämtliche Prognosen, Zahlen, Einschätzungen und Aussagen zu Finanzmarkttrends oder Anlagetechniken und -strategien sind, sofern nichts anderes angegeben ist, diejenigen von J.P. Morgan Asset Management zum Erstellungsdatum des Dokuments. J.P. Morgan Asset Management erachtet sie zum Zeitpunkt der Erstellung als korrekt, übernimmt jedoch keine Gewährleistung für deren Vollständigkeit und Richtigkeit. Die Informationen können jederzeit ohne vorherige Ankündigung geändert werden. J.P. Morgan Asset Management nutzt auch Research-Ergebnisse von Dritten; die sich daraus ergebenden Erkenntnisse werden als zusätzliche Informationen bereitgestellt, spiegeln aber nicht unbedingt die Ansichten von J.P. Morgan Asset Management wider. Die Nutzung der Informationen liegt in der alleinigen Verantwortung des Lesers. J.P. Morgan Asset Management ist der Markenname für das Vermögensverwaltungsgeschäft von JPMorgan Chase & Co und seiner verbundenen Unternehmen weltweit. Telefonanrufe bei J.P. Morgan Asset Management können aus rechtlichen Gründen sowie zu Schulungs- und Sicherheitszwecken aufgezeichnet werden. Zudem werden Informationen und Daten aus der Korrespondenz mit Ihnen in Übereinstimmung mit der EMEA-Datenschutzrichtlinie von J.P. Morgan Asset Management erfasst, gespeichert und verarbeitet. Die EMEA-Datenschutzrichtlinie finden Sie auf folgender Webseite: www.jpmorgan.com/pages/privacy

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