FondsAnbieter J.P. Morgan Asset Management: Economic Update

07. September 2017 von um 11:00 Uhr
Anbieter. Berichten.Wie beurteilen FondsAnbieter ihre Anlagerreigionen ? Wie fällt die Analyse der Kapitalanlagegesellschaften (KAG) über Fundamentaldaten, Währungen und Kapitalflüsse aus? Informationen direkt aus dem Research Centern der FondsBranche finden SJB FondsBlogger in der Kategorie "Anbieter. Berichten."

Bei der FondsAuswahl zählt die Unabhängigkeit vom Anbieter! Fonds-Anbieter-J.P.-Morgan-Asset-Management: Diese zweiwöchentlich aktualisierte Übersicht zeigt Ihnen auf einen Blick Veränderungen der konjunkturellen Daten und Kapitalmärkte, wobei auch die Implikationen für Anleger im Fokus stehen.

Wachstum
Im 2. Quartal 2017 legte die Wirtschaftsleistung Deutschlands um 0,6% gegenüber dem Vorquartal zu. Getragen wurde das Wachstum vom Konsum und den Investitionen, der Außenbeitrag war negativ, da die Importe stärker zulegten als die Exporte. Die Eurozone erzielte ein Plus von 0,6%. In den USA ist die Wirtschaft im 2. Quartal deutlich stärker gewachsen als zunächst gemeldet: Statt annualisiert 2,6% steht nun ein Plus von 3,0% zu Buche. Die Frühindikatoren deuten weiter nach oben. Nach drei Rekorden in Folge gab der ifo-Geschäftsklimaindex im August nur leicht von 116,0 auf 115,9 nach. Der Einkaufsmanagerindex in der Eurozone stieg dagegen wieder von 55,7 auf 55,8.

Jobs
Die Lage auf dem deutschen Arbeitsmarkt bleibt gut. Laut Bundesagentur für Arbeit (BA) verharrte die Arbeitslosenquote im August saisonbereinigt bei 5,7%, die Zahl der Arbeitslosen nahm gegenüber Juli um 5.000 ab. Die Zahl der Erwerbstätigen stieg im Juli saisonbereinigt gegenüber dem Vormonat um weitere 42.000 auf 44,39 Millionen. Das Arbeitsangebot nahm auf hohem Niveau weiter zu: Im August waren 765.000 freie Stellen bei der BA gemeldet, 9.000 mehr als im Vormonat. Die Arbeitslosenquote in der Eurozone blieb im Juli bei saisonbereinigt 9,1%. Den größten Rückgang im Vergleich zum Vorjahr von 19,6% auf 17,1% gab es in Spanien und Kroatien (von 13,2% auf 10,6%).

Gewinne
Nachdem 491 US-Unternehmen aus dem S&P 500 Zahlen für das zweite Quartal vorgelegt haben, übertrafen 73% von ihnen die Gewinn- und 56% die Umsatzerwartungen. Derzeit deuten die Daten auf ein Plus beim operativen Gewinn pro Aktie von rund 18% gegenüber Vorjahresquartal hin. In Europa haben 273 Unternehmen aus dem Stoxx 600 Gewinnzahlen vorgelegt. 51% konnten die Erwartungen übertreffen. Bei den Umsätzen übertrafen 52% die Erwartungen. Das Gewinnplus gegenüber dem Vorjahresquartal liegt bei +16% und bei den Umsätzen von +4%.

Inflation
Die Inflationsrate in der Eurozone legte im August deutlich auf 1,5% zu (Juli 1,3%). Preistreiber waren Kraftstoffe und Lebensmittel. Die Kerninflation jedoch blieb bei 1,2 Prozent. In Deutschland stieg die Teuerung von 1,7% auf 1,8%, auch hier blieb die Kernrate gleich. Für 2017 rechnete die EZB für die Eurozone zuletzt mit einer Teuerung von 1,5% (März-Prognose: 1,7%). Für 2018 erwartet sie 1,3% (1,6%) und für 2019 1,6% (1,7%). In den USA stiegen die Verbraucherpreise im Juli mit 1,7% (Juni: 1,6%) etwas stärker, die Kernteuerung (ohne Energie und Lebensmittel) stagnierte jedoch bei 1,7%.

Zinsen
Die US-Notenbank (Fed) hat bei ihrer jüngsten Sitzung die Leitzinsen bei 1,00% bis 1,25% belassen. Die Fed rechnet weiter damit, dass die gute Lage auf dem Arbeitsmarkt die Löhne und die Inflation nach oben treiben wird. Ihren Zinsausblick ließen die Notenbanker unverändert. Sie rechnen mit einer weiteren Erhöhung in diesem und drei Erhöhungen im nächsten Jahr. Zudem kündigte die Fed nun offiziell an, bald mit der Reduzierung ihrer 4,5 Billionen USD schweren Bilanz zu beginnen. Im Dezember 2007 lag die Bilanzsumme noch bei 0,9 Billionen USD.

Risiken
•Falls die „harten“ Konjunkturzahlen nicht in der Lage sind die sehr positiven Erwartungen der Frühindikatoren zu erfüllen, kann es zu einer kurzfristigen Enttäuschung an den Märkten führen.
• Konjunkturelle Abschwächung in China aufgrund der restriktiven Geldpolitik seit Jahresanfang.
• Die wahrscheinlich rückläufige Gewinndynamik der Unternehmen in der zweiten Jahreshälfte kann das Investorensentiment belasten.

Investmentthemen
Aktien und Hochzinsanleihen bleiben aufgrund steigender Gewinne vorerst attraktiv.
• Im aktuell reflationären Umfeld präferieren wir Anleihen mit kürzeren Laufzeiten.
• Der US-Dollar ist trotz der jüngsten Schwäche immer noch relativ teuer bewertet.
Emerging Markets und Europa sollten weiterhin von einem reflationärem Umfeld profitieren.

 

jpmJ.P. M. Hintergründig.

Als Teil des globalen Finanzdienstleistungskonzerns JPMorgan Chase & Co. bietet J.P. Morgan Asset Management seinen Kunden erstklassige Investmentlösungen. Das Unternehmen gehört zu den weltweit führenden Investmentgesellschaften und verwaltet in den Asset Management Fonds von JPMorgan Chase & Co. per 31. März 2017 Kundengelder von rund 1,8 Billionen US-Dollar. Mit 41 Niederlassungen weltweit verbindet J.P. Morgan Asset Management ein globales Angebot und eine breite Expertise in allen relevanten Assetklassen mit einer starken lokalen Präsenz. In Deutschland ist J.P. Morgan Asset Management seit über 25 Jahren präsent und mit rund 20 Milliarden US-Dollar verwaltetem Vermögen eine der größten ausländischen Fondsgesellschaften.

Wichtige Hinweise: Bei diesem Dokument handelt es sich um Informationsmaterial. Sämtliche Prognosen, Zahlen, Einschätzungen und Aussagen zu Finanzmarkttrends oder Anlagetechniken und -strategien sind, sofern nichts anderes angegeben ist, diejenigen von J.P. Morgan Asset Management zum Erstellungsdatum des Dokuments. J.P. Morgan Asset Management erachtet sie zum Zeitpunkt der Erstellung als korrekt, übernimmt jedoch keine Gewährleistung für deren Vollständigkeit und Richtigkeit. Die Informationen können jederzeit ohne vorherige Ankündigung geändert werden. J.P. Morgan Asset Management nutzt auch Research-Ergebnisse von Dritten; die sich daraus ergebenden Erkenntnisse werden als zusätzliche Informationen bereitgestellt, spiegeln aber nicht unbedingt die Ansichten von J.P. Morgan Asset Management wider. Die Nutzung der Informationen liegt in der alleinigen Verantwortung des Lesers. J.P. Morgan Asset Management ist der Markenname für das Vermögensverwaltungsgeschäft von JPMorgan Chase & Co und seiner verbundenen Unternehmen weltweit. Telefonanrufe bei J.P. Morgan Asset Management können aus rechtlichen Gründen sowie zu Schulungs- und Sicherheitszwecken aufgezeichnet werden. Zudem werden Informationen und Daten aus der Korrespondenz mit Ihnen in Übereinstimmung mit der EMEA-Datenschutzrichtlinie von J.P. Morgan Asset Management erfasst, gespeichert und verarbeitet. Die EMEA-Datenschutzrichtlinie finden Sie auf folgender Website: http://www.jpmorgan.com/pages/privacy. Herausgeber in Deutschland: JPMorgan Asset Management (Europe) S.à r.l., Frankfurt Branch, Taunustor 1, 60310 Frankfurt.

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