FondsAnbieter-Fidelity Investments: Jahresausblick 2015: In den Industrieländern feiern japanische Aktien ihr Comeback

03. Dezember 2014 von um 12:00 Uhr
Wie beurteilen FondsAnbieter ihre Anlagerreigionen ? Wie fällt die Analyse der Kapitalanlagegesellschaften (KAG) über Fundamentaldaten, Währungen und Kapitalflüsse aus? Informationen direkt aus dem Research Centern der FondsBranche finden SJB FondsBlogger in der Kategorie "Anbieter. Berichten."

Bei der FondsAuswahl zählt die Unabhängigkeit vom Anbieter! FondsAnbieter-Fidelity Investments: Daniel Roberts, Fondsmanager des Fidelity Global Dividend Fund: Bei Bewertungen, die auf Gewinnprognosen für die nächsten zwölf Monate basieren, ist Vorsicht geboten

Ihre Werbung. Hier?,,Die Unternehmensgewinne sind weltweit auf einem sehr hohen Niveau. Ich bin mir nicht sicher, ob sie dauerhaft so hoch bleiben werden. Schon in diesem Jahr haben wir erlebt, wie die Erwartungen für das Ertragswachstum nach unten korrigiert wurden. Dieser Trend wird sich 2015 fortsetzen. Deshalb ist bei Bewertungen, die auf Gewinnprognosen für die nächsten zwölf Monate basieren, eine gewisse Vorsicht geboten. Was die Höhe der Bewertungen angeht, wirkt der US-Markt am teuersten, erscheinen Europa und die Schwellenländer vergleichsweise attraktiv und ist Japan nach 25-jährigem Abwärtstrend wieder im Spiel. Allerdings lässt diese Sichtweise die feinen Unterschiede in der Zusammensetzung der Märkte und bei den relativen Bewertungen außer Acht.

Insofern halte ich es für sinnvoller, den Blick auf einzelne Titel zu richten und ein Portfolio nach fundamentalen Kriterien aufzubauen. Daher identifiziere ich Unternehmen mit nachhaltiger Ertragskraft, die eine regelmäßige Ausschüttung einer ordentlichen Dividende ermöglicht.“

Alexander Treves, Head of Japanese Equities bei Fidelity Worldwide Investment: Lockere Geldpolitik wird Inflation in Japan zurückbringen

,,2015 bestimmen drei Fragen die Aussichten für die japanische Wirtschaft: Erstens, wird es Premierminister Abe gelingen, Japan nach lange stagnierenden Preisen die Inflation zurückzubringen? Zweitens, wird die Inflation die Wirtschaft ankurbeln? Und drittens, wird die Regierung, die parallel das Haushaltsdefizit senken will, zu diesem Zweck noch einmal die Verbrauchsteuer (Mehrwertsteuer) erhöhen? Die Bank of Japan hat angekündigt, die lockere Geldpolitik auszuweiten – das unterstreicht deutlich das Engagement der Regierung, die erste dieser Fragen zu beantworten. Die zweite Frage ist schwieriger zu beantworten. Nach unserer Einschätzung wird eine Kombination aus einer angespannten Arbeitsmarktsituation, der positiven Gewinnprognose, der japanischen Managementpraxis und einer gewissen Überzeugungsarbeit voraussichtlich dazu führen, dass die Löhne zumindest soweit steigen werden, dass sie die Inflation kompensieren. Damit werden die Realeinkommen mit der Zeit höher und stärken die Kaufkraft. Zwangsläufig wird das aber nicht alles sofort eintreten. Was die Frage nach der Erhöhung der Verbrauchsteuer von 8 auf 10 Prozent betrifft: Hier legt die neuerliche Diskussion der quantitativen Lockerung nahe, dass die Absicht grundsätzlich weiterhin besteht, wobei die Liquiditätsspritze die Risiken mindern soll. Die Erhöhung der Verbrauchsteuer würde außerdem zeigen, dass die Regierung ernsthaft bestrebt ist, das hohe Haushaltsdefizit zu senken – eine zentrale langfristige Herausforderung für Japan.“

Nicholas Price, Fondsmanager des Fidelity Japan Aggressive Fund: Hohe Unternehmensgewinne und niedrige Bewertungen machen japanische Aktien mittelfristig attraktiv

,,Neben der quantitativen Lockerung wird die Reform der Körperschaftssteuer ein beherrschendes Thema in Japan sein. Auch die Vermögensreallokation innerhalb des staatlichen Pensionsfonds wird sich auf den Aktienmarkt auswirken. Um die Erträge zu verbessern, investiert der japanische Pensionsfonds zukünftig verstärkt in einheimische Aktien. Auf der Mikroebene beginnen strukturelle Reformen zu greifen. So sind etwa Japans neue Normen in Bezug auf Corporate Governance darauf ausgerichtet, die Erträge zu erhöhen. Wenn die Unternehmensgewinne weiter steigen und sich die Firmen stärker auf die Kapitaleffizienz und die Interessen der Aktionäre konzentrieren, sind meiner Ansicht nach Verbesserungen bei der Eigenkapitalrendite zu erwarten. Angesichts der grundlegenden Veränderungen in der Unternehmenspolitik und historisch niedriger Bewertungsmultiplikatoren bieten japanische Aktien mittelfristig attraktive Chancen.“

 

Über Fidelity

fidelity_pyramideIn Deutschland ist Fidelity Worldwide Investment seit 1992 tätig und betreut ein Kundenvermögen von 28,5 Milliarden Euro. Fidelity Worldwide Investment vereint in Deutschland unter seinem Dach einen der führenden Asset Manager und eine der größten unabhängigen Fondsplattformen des Landes. Das Plattformgeschäft betreibt der Finanzdienstleister in Deutschland über die FFB (FIL Fondsbank GmbH). Sie richtet ihre Dienstleistungen an unabhängige Finanzberater, Investmentgesellschaften und Banken, die über die FFB unter anderem rund 8.000 Fonds und 170 ETFs von über 200 in- und ausländischen Anbietern kaufen und verwahren können. Die FFB betreut ein Vermögen von 14,0 Milliarden Euro in rund 600.000 Kundendepots. In der Asset Management-Sparte verwaltet Fidelity Worldwide Investment in Deutschland ein Fondsvolumen von 14,5 Milliarden Euro. Unter der Marke Fidelity Worldwide Investment werden in diesem Bereich in Deutschland 148 Publikumsfonds direkt sowie über rund 600 Kooperationspartner vertrieben. Insgesamt beschäftigt Fidelity Worldwide Investment in Deutschland mehr als 300 Mitarbeiter und ist hierzulande mit den rechtlichen Einheiten FIL Investment Services GmbH, FIL Investments International – Niederlassung Frankfurt, FIL Investment Management GmbH, FIL Pensions Services GmbH, FIL Finance Services GmbH und der FIL Fondsbank GmbH vertreten.

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