FondsAnbieter Amundi Asset Management: Trotz Vorsorge: Generation 50 plus rechnet mit „Rentenlücke“ im Ruhestand

29. März 2018 von um 11:00 Uhr
Anbieter. Berichten.Wie beurteilen FondsAnbieter ihre Anlagerreigionen ? Wie fällt die Analyse der Kapitalanlagegesellschaften (KAG) über Fundamentaldaten, Währungen und Kapitalflüsse aus? Informationen direkt aus dem Research Centern der FondsBranche finden SJB FondsBlogger in der Kategorie "Anbieter. Berichten."

Bei der FondsAuswahl zählt die Unabhängigkeit vom Anbieter! Fonds-Anbieter-Amundi-Asset-Management: 51 Prozent der Befragten in der Altersgruppe 50 plus sorgen sich darüber, dass ihre Altersvorsorge nicht ausreichend ist. Gesetzliche Rente immer noch Hauptabsicherung (88 Prozent) – betriebliche und private Vorsorge mit 38 Prozent (privat) und 32 Prozent (betrieblich) haben sich noch nicht vollständig durchgesetzt. Nur 7 Prozent geben an, im Ruhestand keine Rentenlücke zu haben. Jeder Zweite (52 Prozent) weiß recht genau, wie hoch die eigene Rentenlücke sein wird. 42 Prozent tragen Sorge, dass sie als Rentner unter Altersarmut leiden könnten.

MÜNCHEN, den 28. März 2018 | Die heutige Generation der über 50-Jährigen macht sich Sorgen über ihr Leben im Ruhestand. Ihre derzeitige gesetzliche Altersvorsorge wird wohl nicht für den Lebensabend ausreichen, sind sich 63 Prozent der befragten Teilnehmer sicher. Auch wenn die gesetzliche Rente mit einer betrieblichen und privaten Vorsorge ergänzt wurde, geht jeder Zweite (51 Prozent) davon aus, im Ruhestand nicht genug Geld zu haben. Dies sind zentrale Erkenntnisse der Amundi-Studie über die private Altersvorsorge, deren vierter Teil sich dem Thema „Das Vorsorgeverhalten der Generation 50 plus“ widmete und 1.000 Personen zwischen 50 und 65 Jahren befragte.

„In unserer vierten Umfrage-Runde haben wir den Schwerpunkt auf die Generation der heute über 50-jährigen gelegt“, so Gottfried Hörich, Deputy CEO und Head of Sales bei Amundi Deutschland. „Wie sich zeigt, sorgt sich diese Generation um ihren Lebensstandard im Ruhestand. Ihnen ist klar, dass allein eine gesetzliche Vorsorge in den meisten Fällen nicht ausreichen wird. Mehr Aufklärung und vor allem auch eine sinnvolle Ergänzung durch betriebliche und private Maßnahmen werden somit immer wichtiger.“

In der aktuellen Befragung legt die Amundi-Studie den Fokus auf drei Themenschwerpunkte: Das Sparverhalten, die Gefahr der „Rentenlücke“ sowie die Einstellungen und Zukunftswertungen der 50- bis 65-Jährigen im Hinblick auf die private Altersvorsorge. Dabei zeigen sich signifikante Unterschiede.

Geschlechterunterschiede im Sparverhalten

Die Altersvorsorge der befragten Studienteilnehmer basiert zum großen Teil auf gesetzlichen Maßnahmen. 88 Prozent werden nach dem Ende ihrer Erwerbstätigkeit voraussichtlich eine gesetzliche Altersvorsorge beziehen, 38 Prozent sorgen privat vor und 32 Prozent haben eine betriebliche Altersvorsorge abgeschlossen. Ins Auge fallen die Unterschiede zwischen den Geschlechtern – sowohl bei den Abschlüssen als auch bei der Geldaufwendung: 42 Prozent der Männer haben eine private Altersvorsorge abgeschlossen, jedoch nur 32 Prozent der Frauen. Gleichwohl legen immerhin 55 Prozent der Frauen monatlich bis zu 200 Euro zurück, bei den Männern liegen die Beträge höher und nur 42 Prozent verwenden monatlich weniger als 200 Euro für ihre Absicherung.

Das wohl bekannteste Altersvorsorge-Produkt, die Riester-Rente, wird von den weiblichen Teilnehmern der Studie deutlich bevorzugt: Sechs von zehn Frauen (61 Prozent) riestern, wohingegen nur knapp die Hälfte der Männer (48 Prozent) ihr Geld in diese Altersvorsorge-Maßnahme anlegt. Männliche Senioren bevorzugen eher Aktien und so ist ein Fünftel (20 Prozent) für die private Altersvorsorge in Aktien investiert. Bei Frauen trifft dies nur auf jede Zehnte zu (11 Prozent).

Die Beschäftigung mit der privaten Altersvorsorge sollte so früh wie möglich im Leben erfolgen. Das sehen auch die Studienteilnehmer so und mehr als die Hälfte (53 Prozent) hat noch vor ihrem 35. Geburtstag ein Altersvorsorge-Produkt abgeschlossen. Keiner der Befragten (0 Prozent) tat dies jenseits von 50 Jahren. Exakt die Hälfte der Befragten (50 Prozent) war beim Abschluss der (vorerst) letzten privaten Altersvorsorge zwischen 40 und 54 Jahre alt.

Rentenlücke ist bekannt

Der prozentuale Unterschied zwischen dem letzten monatlichen Netto-Einkommen vor Renteneintritt und der gesetzlichen Altersvorsorge wird als „Rentenlücke“ bezeichnet. Die Mehrheit der Befragten (52 Prozent) weiß recht genau, wie hoch ihr Defizit sein wird. Dagegen weiß über ein Drittel (35 Prozent) nicht über die Höhe ihrer Rentenlücke Bescheid, 7 Prozent haben nach eigenen Angaben keine Differenz.

Die Ursachen für die Rentenlücke sind vielfältig. 45 Prozent der Befragten geben an, im Beruf nicht genug verdient zu haben, um privat vorzusorgen. Ein knappes Viertel (23 Prozent) gibt als Grund hierfür Auszeiten wegen eigener Kinder im Berufsleben (z.B. Elternzeit, Kinderbetreuung) an, jeder Zehnte (10 Prozent) eine zu lange Berufsunfähigkeit.

Dass die Lücke durch eine Einmalzahlung geschlossen werden kann, weiß nur die Hälfte der befragten 50- bis 65-jährigen (49 Prozent). Anders gesagt, ist sich knapp die Hälfte der Senioren (47 Prozent) nicht bewusst, dass sie dadurch die Rentenlücke in ihrer gesetzlichen Altersvorsorge schließen kann.

Sorge um den Lebensabend

Etwas mehr als die Hälfte der Befragten (51 Prozent) macht sich Gedanken darüber, ob ihre gesamte Altersvorsorge für den Lebensabend ausreichen wird. 63 Prozent sind überzeugt, dass die gesetzliche Rente nicht genügend Geldmittel liefert. Die gestiegene Lebenserwartung bereitet 39 Prozent die Sorge, dass sie ihre Ziele bei der privaten Altersvorsorge dadurch nicht erreichen.

Der Lebensstandard und insbesondere der Erhalt dessen beschäftigt einen Großteil der Probanden. Mehr als die Hälfte (55 Prozent) macht sich Gedanken darüber, den jetzigen Lebensstandard im Alter nicht halten zu können. 42 Prozent sind sogar in Sorge, als Rentner unter Altersarmut zu leiden.

Über die Studie

Die Online-Befragung fand zwischen dem 12. und 16. Januar 2018 statt. Konzipiert wurde die Untersuchung von Amundi Asset Management (vormals Pioneer Investments), mit der Umsetzung wurde das Markt- und Meinungsforschungsinstitut YouGov beauftragt. Dabei wurden 1.000 repräsentativ ausgewählte Personen zu ihren Meinungen und Erwartungen rund um das Thema Altersversorgung sowie den von ihnen unternommenen Vorsorgemaßnahmen befragt. Im Rahmen quartalsweiser Befragungswellen werden jeweils die Themenfelder „Regulation und Rente“, „Frauen in der Rente(nlücke)“, „Beratungsqualität und Digitalisierung“ sowie „Ruhestandsplanung der Generation 50 plus“ genauer unter die Lupe genommen.

 
amundi Amundi Asset Management. Hintergründig.

Amundi ist Europas größte Fondsgesellschaft und zählt weltweit zu den zehn größten Vermögensverwaltern (1). Nach der Übernahme von Pioneer Investments verwaltet Amundi ein Vermögen von mehr als 1,4 Billionen Euro (2) in sechs Haupt-Investmentzentren (3).Dazu kommen 10 lokale Investmentzentren (4) darunter München und Wien. Amundi bietet Kunden in Europa, in der Region Asien-Pazifik, im Nahen Osten sowie in Nord- und Südamerika umfassende Marktexpertise sowie ein umfangreiches Sortiment an aktiven, passiven und sachwertorientierten Investmentlösungen. Amundi hat den Hauptsitz in Paris und ist seit November 2015 börsennotiert. Auf Basis der Marktkapitalisierung ist das Unternehmen die Nr. 1 der Vermögensverwalter in Europa und weltweit auf Platz 5. (5) Durch die erreichte Größe und internationale Präsenz ist Amundi in der Lage, Kunden einen noch besseren Service sowie effektivere Lösungen zu bieten. Dank einzigartiger Researchkapazitäten (6) und dem fundierten Know-how der 5.000 Mitarbeiter sowie Marktexperten in 37 Ländern bietet Amundi Privatanlegern und institutionellen Kunden innovative Strategien und Lösungen. Diese sind auf die Bedürfnisse, Ertragsziele und Risikoprofile der Kunden ausgerichtet. Weltweit zählt Amundi mehr als 100 Millionen private und institutionelle Kunden – ein eindrucksvoller Beleg für das große Vertrauen unserer Anleger. Amundi. Vertrauen muss verdient werden. Weitere Informationen erhalten Sie auf amundi.de

 

1 Quelle: IPE „Top 400 asset managers“, veröffentlicht im Juni 2017 und basierend auf dem verwalteten Vermögen mit Stand Dezember 2016.
2 Quelle: Amundi figures as of December 31, 2017
3 Standorte: Boston, Dublin, London, Mailand, Paris und Tokio
4 Standorte: Budapest, Durham, Hongkong, Kuala Lumpur, Madrid, München, Prag, Singapur, Warschau, Wien.
5 Quelle: Amundi: Auf Grundlage der Marktkapitalisierung per 30. April 2017
6 Quelle: Extel-Ranking 2016

Pressekontakt
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T: +49 (0)89 99226 2374
anette.baum@amundi.com

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