Gerd-Bennewirtz-Fonds-Anleger-Frage: Wie funktioniert Anlegerschutz bei Fonds?

28. September 2011 von um 22:44 Uhr
Fragen zu aktuellen FondsThemen? Gerd Bennewirtz antwortet.Die Fragen unserer Kunden haben allesamt mit der Verunsicherung aufgrund der aktuellen Lage an den Märkten zu tun: „Was passiert mit dem Euro?“„Sind Staatsbankrotte zu erwarten?“„Welche Inflation kommt auf uns zu?“„Wie entwickeln sich die Finanzierungszinsen?“„Ist Gold noch attraktiv?“ Solche Fragen hören wir sehr häufig. Hier die Antworten. ...

Zuverlässigkeit zählt bei uns doppelt. Tag für Tag! Gerd Bennewirtz-Fonds-Kaufen-Anlegerschutz–Sondervermögen? Was Investoren, Sparer und Anleger aktuell interessiert! Die FondsFrage heute, die im Zusammenhang mit Investmentfonds steht: Wie funktioniert Anlegerschutz bei Fonds? Der Bundesgerichtshof (BGH) hat gestern die Klage zweier Anleger gegen die Hamburger Sparkasse wegen falscher Beratung zu Lehman Zertifikaten als Geldanlage aktuell zurückgewiesen. Investoren und Anleger hätten in der Geldanlage Beratung zu den Lehman Zertifikaten alle erforderlichen Informationen gehabt, so die Begründung. Auch die, dass diese Papiere ein Emittentenrisiko besitzen. D.h. im Falle der Insolvenz von Lehman Brothers hatten sie nicht wie Investmentfonds den Anlegerschutz Sondervermögen. Bei vielen der Investoren und Anleger sorgt dieses Urteil zur Geldanlage aktuell für Verunsicherung. Trotz  Abweisung der Klage steht die Beratung der Banken mit Blick auf Anlegerschutz und Einlagensicherung aktuell in keinem guten Licht. Einrichtungen wie die Verbraucherzentrale Bundesverband und Deutsche Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW) sorgen sich um den Anlegerschutz für Anleger und Investoren. FondsVerwalter müssen sich deshalb in der Beratung aktuell Fragen nach dem Anlegerschutz von Investmentfonds stellen. FondsBerater Gerd Bennewirtz, Geschäftsführer der SJB FondsSkyline OHG 1989 aus Korschenbroich, gibt als Ratgeber aktuell Antworten an verunsicherte Investoren und Anleger. 

Viele Kommentatoren zeigen heute auf die rund 50.000 privaten Anleger und Investoren in Deutschland, die Geschädigte aus der Geldanlage in Lehman Zertifikate gewesen sind. Zusammen haben sie rund 700 Millionen Euro verloren, weil sie sich auf  die Beratung Ihrer Geldanlage, Anlegerschutz und Einlagensicherung der Banken verlassen haben. Das sei nach Meinung der Medien „naiv“ gewesen. Es gäbe für Investoren und Anleger keine Geldanlage bei der die Rendite ohne Risiko wäre. So weit geht Anlegerschutz nicht. Jede Beratung rund um das Thema Geldanlage, die das behauptet, sei nichts wert. Je höher die Rendite, desto höher das Risiko. Deswegen, darauf weisen Investmentfonds Verwalter aktuell hin, wird die Rendite bei Investmentfonds und anderen Anlageklassen wie Anleihen und Aktien aktuell auch „Risikoprämie“ genannt.

Für Verwalter von Investmentfonds ist das wichtig festzuhalten, damit die Erwartung der Anleger und Investoren beim Begriff Anlegerschutz im Hinblick auf die Beratung in Geldanlagen klar sind.

Anlegerschutz, dieser Begriff ist in Deutschland durch die Gesetzgebung für Investoren, Anleger und Investmentfonds Verwalter bei der Geldanlage stark aufgeladen. Am 7. April 2011 wurde im Bundesgesetzblatt das „Anlegerschutz und Funktionsverbesserungsgesetz“ verkündet. Das Gesetz hat den Anlegerschutz auf praktisch alle Anlageklassen der Geldanlage ausgeweitet. Gleichzeitig wurde der Schutz der Investoren und Anleger vor falscher Geldanlage Beratung aktuell verbessert. Auch führt das Gesetz die Mindesthaltedauer von 24 Monaten für Investoren und Anleger offener Immobilien Sondervermögen ein. Wieso trifft der BGH in dieser Situation ein so gegen Anleger und Investoren gerichtetes Urteil in Sachen Anlegerschutz bei Geldanlage Beratung zu Lehman Zertifikaten?

Aus Sicht der VermögensVerwalter deshalb, weil Anlegerschutz Investoren und Anleger nicht vor den elementaren Risiken der Geldanlage schützt. Das ist das Marktrisiko durch Kursabschläge und das Totalverlustrisiko durch die Insolvenz des Emittenten. Auf beide Risikoklassen muss eine qualifizierte Beratung im Hinblick auf die Geldanlage aktuell hinweisen, um Anlegerschutz zu gewähren. Fonds Verwalter haben das bereits seit langem getan, weil die Assetklasse Investmentfonds eine marktgerechte und gesetzlich privilegierte Investition für Anleger und Investoren ist, die Lösungen für beide Punkte bieten.

Laut §2, Abs. 1 Investmentgesetz (InvG) werden Investmentfonds unter dem Begriff „Organismus für gemeinsame Anlage in Wertpapieren“ (OGAW) zusammengefasst. Dieser Begriff zeigt für Anleger und Investoren einen der Kerngedanken der Investmentfonds, die gemeinschaftliche Geldanlage. Sie ist die Grundlage, warum Investmentfonds als Sondervermögen gesetzlich für Investoren und Anleger privilegiert sind. Dieser Status Sondervermögen wird Investmentfonds laut §2, Abs. 2 InvG verliehen. Verwalter weisen in der Geldanlage Beratung zu Investmentfonds oft auf diesen Punkt hin. Der Status Sondervermögen ist ein Anlegerschutz für das Risiko des Totalverlusts der Geldanlage durch Insolvenz des Emittenten. Geht eine FondsGesellschaft in die Insolvenz, ist das Kapital der Investoren und Anleger nicht betroffen, weil es als Sondervermögen gilt. Das Kapital der Investoren und Anleger ist als Sondervermögen von Betriebsvermögen der FondsGesellschaft getrennt. Das Kapital aus der Geldanlage der Investoren gehört also nicht zur Vermögensmasse, die im Falle der Insolvenz einer FondsGesellschaft an deren Anteilseigener und Gläubiger ausgezahlt wird. Der Status Sondervermögen ist ein Form von Anlegerschutz und gleichzeitig eine Einlagensicherung für Investoren und Anleger.

Einen wissenschaftlich belegten Anlegerschutz vor Marktrisiken haben Investmentfonds als Geldanlage durch das Prinzip der Risikostreuung. Der Ökonom Harry M. Markowitz hat 1952 die moderne Portfoliotheorie entwickelt. Danach besitzt jedes Portfolio aus mehreren Wertpapieren besteht ein besseres Rendite-Risiko-Profil als eine einzelne Investition. Ein struktureller Anlegerschutz gegen Kursverluste. Verluste werden reduziert, können aber nicht verhindert werden. Die größte Effizienz für Investoren und Anleger besitzt nach Markowitz ein über unterschiedliche Anlageklassen gestreutes Portfolio aus Wertpapieren. Markowitz empfiehlt theoretisch die Diversifikation. Diese Diversifikation als Anlegerschutz ist der zweite Kerngedanke der Investmentfonds. Und die Diversifikation ist gesetzlich vorgeschrieben, damit ein Investmentfonds ein Sondervermögen ist. Diese Diversifikation ist in §60 InvG verankert. Danach dürfen Investmentfonds nur bis zu 5 Prozent des Werts vom Sondervermögen in Wertpapiere eines Emittenten investieren. In Ausnahmefällen, wenn die Vertragsbedingungen des Investmentfonds es vorsehen, darf der Anteil eines Emittenten bis zu 10 Prozent des Sondervermögens betragen. Diese Ausnahmefälle dürfen zusammen nicht mehr als 40 Prozent des Werts vom Sondervermögen ausmachen.

SJB Fazit von Gerd Bennewirtz: Es gibt keinen absoluten Anlegerschutz. Kursverluste und Totalverlust sind möglich, wenn die Geldanlage Rendite bringen soll. Das ist der Kern des Urteils des BGH zu den Lehman Zertifikaten. Investoren und Anleger müssen ihre Erwartungen zum Anlegerschutz und Geldanlage Beratung an dieser Stelle revidieren. Bei der Geldanlage gibt es mit Investmentfonds als Sondervermögen allerdings eine Anlageklasse, die aufgrund ihrer Struktur mit Merkmalen ausgestattet ist, um beide Risiken zu minimieren. In der Beratung wird vor allem dort auf die Strukturmerkmale Sondervermögen und Diversifikation hingewiesen, wo eine professionelle Beratung aktuell zu Investmentfonds stattfindet.

 

Gerd Bennewirtz, Gründungsgesellschafter und Geschäftsführer: FondsRatschlag!

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Kategorien: Fragen. Aktuell.
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